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Unverändert während der Corona-Pandemie - In Sachsen nutzen Frauen Zahnmedizin häufiger als Männer

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Trotz der Pandemie gingen in Sachsen insgesamt auch mehr Menschen zum Zahnarzt, als in anderen Bundesländern.

Dresden, 29. Oktober 2021 – Sächsische Frauen waren im Jahr 2020 deutlich häufiger in Zahnarztpraxen anzutreffen als Männer. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Abrechnungsdaten der Barmer. Im Jahr 2019 waren demnach 83 Prozent der Frauen, aber nur 75 Prozent der Männer in zahnärztlicher Behandlung. Im Jahr darauf traf dies auf 80 Prozent der Frauen und 73 Prozent der Männer zu. „Auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist es so geblieben, dass Frauen häufiger Hilfe für ihre Zahngesundheit beanspruchen als Männer“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der Barmer in Sachsen. Insgesamt hätten im Jahr 2020 rund 261.000 Versicherte der Kasse zahnärztliche Behandlungen in Anspruch genommen. Das seien allerdings etwa 3,2 Prozent weniger als im Jahr 2019. „Trotz der Pandemie haben in Sachsen mehr Menschen einen Zahnarzt aufgesucht, als in anderen Bundesländern. Die Zahngesundheit hat hier einen hohen Stellenwert. Das ist gut so“, sagt Magerl.

Junge Männer sind „Zahnarztmuffel“

Am wenigsten Aufmerksamkeit auf das Thema Zahnmedizin legten junge Männer zwischen 25 und 39 Jahren. Sie nutzten zahnmedizinische Hilfe bis zu 14,7 Prozentpunkte weniger als gleichaltrige Frauen. Typische Geschlechterunterschiede beginnen laut Barmer-Analyse ab dem Jugendalter. So gebe es noch unter den 15-Jährigen kaum eine Abweichung bei der Inanspruchnahme. Danach sinke sie bei Frauen wie Männern, bei Letzteren jedoch deutlich stärker. Erst ab etwa 80 Jahren nähere sie sich wieder an. „Gesunde Zähne sind ein wichtiger Aspekt hoher Lebensqualität. Deshalb möchten wir zur regelmäßigen Zahnvorsorge ermuntern“, so Magerl. Durch regelmäßige Vorsorge würden kleine Zahnschäden frühzeitig entdeckt und oft kostengünstiger behandelt. „Barmer Versicherte können sich mit der Barmer-App leicht an Vorsorgetermine erinnern lassen. Außerdem gibt es in der App auch ein digitales Zahnbonusheft. Das Abstempeln des Bonusheftes in der Zahnarztpraxis kann somit entfallen. Gleichzeitig wird auch die Höhe des bereits erreichten Zahnbonus in der App angezeigt“, ergänzt Magerl.

Mehr zum Thema Zahngesundheit: www.barmer.de/s000102

Zahnbonus und digitales Zahnbonusheft: www.barmer.de/a000109

Kontakt für die Presse:

Claudia Szymula
Pressesprecherin Barmer Sachsen
Telefon: 0800 333 004 152231
E-Mail: presse.sn@barmer.de
Twitter: twitter.com/BARMER_SN

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