BARMER-Analyse

Steiler Anstieg bei Corona-Krankschreibungen in Berlin

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Berlin, 17. August 2022 – Die Zahl der Corona-bedingten Krankschreibungen ist in Berlin zuletzt stark angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) unter Barmer-versicherten Erwerbstätigen. Demnach waren in der Woche vom 25. bis 31. Juli rund 165 je 10.000 BARMER versicherte Beschäftigte in Berlin mit einer Covid-19-Infektion arbeitsunfähig. In der Woche vom 6. bis 12. Juni waren es noch 57 je 10.000. Damit haben sich die Krankschreibungen innerhalb von sieben Wochen fast verdreifacht und nähern sich immer mehr dem Höhepunkt während der fünften Welle im Frühjahr dieses Jahres an. In der Spitze waren damals 254 je 10.000 Krankengeldanspruchsberechtigte arbeitsunfähig, und zwar in der Woche vom 28. März bis zum 3. April. 

Berlin liegt bei Covid-19-Krankschreibungen unter Bundesdurchschnitt 

Wie aus der Analyse weiter hervorgeht, gibt es massive regionale Unterschiede bei der Rate der Krankschreibungen mit einer Covid-19-Infektion. Zwischen dem 25. und 31. Juli war Hessen mit 233 je 10.000 krankgeschriebenen Barmer-Versicherten am stärksten betroffen, Sachsen mit 134 je 10.000 Versichere am geringsten, der Bundesdurchschnitt lag bei 179 je 10.000 Versicherte.

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Markus Heckmann
Pressesprecher Barmer Berlin-Brandenburg
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