Hautpflege im Frühling: So strahlt die Haut wieder

Zunehmend milde Temperaturen statt klirrendem Frost, laue Lüftchen statt eisigen Sturms. Im Frühling kann die Haut des Menschen wieder aufatmen. Doch sie braucht auch Hilfe.

Ziemlich sensibel

Kurz vor Frühlingsbeginn hat uns der Winter buchstäblich noch einmal die kalte Schulter gezeigt. Minustemperaturen in der Nacht und eisiger Wind tagsüber haben auch der Haut zu schaffen gemacht. Denn bereits Temperaturen unter sieben Grad Celsius mindern die hauteigene Fettproduktion, was Spuren hinterlässt. So ist die Haut vieler Menschen jetzt empfindlicher und vor allem trockener. Außerdem neigt sie zu geröteten, rauen Stellen, besonders im Gesicht. „Grund für empfindliche Reaktionen der Haut im Frühjahr ist häufig die tagsüber geringe Luftfeuchtigkeit“, erklärt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER. „Kühle Nachtluft erwärmt sich tagsüber schnell und die relative Luftfeuchtigkeit nimmt dadurch ab.“

Alles eine Typfrage

Sinnvoll ist jetzt eine Pflege, die auf den Hauttyp abgestimmt ist. Menschen mit  trockener Haut zum Beispiel empfiehlt die Expertin Cremes, die einen hohen Fettanteil mit einem geringen wässrigem Anteil verbinden. Normale Haut benötigt weniger Fettanteil. Hintergrund der Empfehlung ist, dass ab etwa sieben Grad Celsius die Talgdrüsen der menschlichen Haut wieder aktiv sind und eine zusätzliche Fettversorgung über eine Creme zunehmend unnötig wird. Unabhängig vom Hauttyp sollte man zusätzlich vor allem für das Gesicht an einen UV-Schutzfaktor denken, da bereits im April die Sonne immer kräftiger wird. Um den Teint im Frühjahr neu zu beleben, kann man zu einer oberflächlichen Fruchtsäurebehandlung greifen. „Ein Peeling ist geeignet, um oberflächige Zellschichten abzulösen und dabei Verschuppungen oder Unreinheiten der Haut zu beseitigen“, so Petzold. Nach einem Peeling kann sich die obere Hautschicht erneuern. Das sorgt für einen frischen Teint.  Wer seiner gestressten Frühlingshaut darüber hinaus etwas Gutes tun möchte, duscht nur kurz und verzichtet dabei auch auf das Einschäumen des ganzen Körpers.

Nicht vergessen
Manche Hautregionen bedürfen einer besonderen Pflege. Regelmäßiges Eincremen der Füße, beispielsweise vor dem Schlafengehen, kann die starke Bildung von Hornhaut vermeiden.

Webcode dieser Seite: p015092 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 16.04.2020
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