Zu sehen ist eine Gruppe von Jugendlichen
Pressemitteilung 2026

Sinus-Jugendstudie: Sorge der Jugend um Deutschlands Zukunft wächst

Lesedauer weniger als 2 Min

Kernergebnisse der Sinus-Jugendstudie

  • Nur 45 Prozent der Jugendlichen in Hamburg und Schleswig-Holstein blicken optimistisch auf die Zukunft Deutschlands. 2021 waren es noch 61 Prozent.
  • Gleichzeitig sehen über 80 Prozent ihre persönliche Zukunft positiv.
  • Dr. Susanne Klein, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Hamburg: „Jugendliche unterscheiden klar zwischen einer schwer beeinflussbaren Umwelt und ihrer eigenen, gestaltbaren Zukunft.“ 

Hamburg, 02. März 2026 – Junge Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein schauen zunehmend skeptisch auf die Entwicklung Deutschlands. Das zeigt die aktuelle Sinus‑Jugendstudie 2025/2026, die im Auftrag der BARMER im Herbst bundesweit rund 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt hat – darunter 142 aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Nur noch 45 Prozent der regional Befragten glauben an eine positive Zukunft des Landes. Das entspricht einem Rückgang um 16 Prozentpunkte gegenüber 2021, als noch 61 Prozent optimistisch waren. Anders sieht es bei der eigenen Lebensplanung aus: Vier von fünf Jugendlichen blicken positiv auf ihre persönliche Zukunft.

„Viele Jugendliche haben offenbar das Gefühl, die großen weltpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen kaum beeinflussen zu können“, sagt Dr. Susanne Klein, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Hamburg. „Ihre eigene Zukunft hingegen sehen sie als etwas, das sie selbst gestalten können. Diesen Optimismus sollten wir unbedingt stärken. Als Krankenkasse setzen wir dabei auf Prävention, Aufklärung und konkrete Unterstützungsangebote, die jungen Menschen Sicherheit und Perspektiven vermitteln.“

Mehr zur Sinus-Studie unter www.barmer.de/zuversicht-sinusstudie.

Pressekontakt:

Sebastian Finger
Pressesprecher Barmer Hamburg
Telefon: 0800 333 004 651 131

E-Mailpresse.hh@barmer.de
X: x.com/BARMER_HH
STANDORTinfo Hamburg: barmer.de/p006174