Jugendliche in Berlin und Brandenburg besorgt um Deutschlands Zukunft
Nur 43 Prozent der Jugendlichen in Berlin und Brandenburg blicken optimistisch auf Deutschlands Zukunft. Im Jahr 2021 waren es noch 67 Prozent.
Gleichzeitig sehen mehr als 74 Prozent ihre persönliche Zukunft positiv.
- Gabriela Leyh, BARMER-Landesgeschäftsführerin Berlin/Brandenburg: „Jugendliche nehmen zum Beispiel Umweltprobleme als große Herausforderung wahr, sehen aber gleichzeitig ihre persönliche Zukunft als etwas, das sie durchaus selbst aktiv gestalten können.“
Berlin, 18. März 2026 – Junge Menschen in Berlin und Brandenburg blicken zunehmend skeptisch auf die Entwicklung Deutschlands. Das zeigt die aktuelle Sinus-Jugendstudie 2025/2026, bei der im Auftrag der BARMER im Herbst bundesweit rund 2.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren befragt wurden. Darunter waren auch 156 junge Menschen aus Berlin und Brandenburg. Nur noch 43 Prozent der regional Befragten glauben demnach an eine positive Zukunft des Landes. Das entspricht einem Rückgang um 24 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2021, als noch 67 Prozent optimistisch waren. Anders sieht es bei der eigenen Lebensplanung aus. Mehr als sieben von zehn Jugendlichen - und damit 74 Prozent - blicken positiv auf ihre persönliche Zukunft. „Offenbar empfinden viele Jugendliche aktuell die großen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen als etwas, das sich ihrem direkten Einfluss weitgehend entzieht“, sagt Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Berlin und Brandenburg. „Gleichzeitig blicken viele Jugendliche zuversichtlich auf die eigene Zukunft und sind überzeugt, diese aktiv gestalten zu können. Um jungen Menschen die nötige Sicherheit auf ihrem Lebensweg zu geben, stärken wir als eine der größten Krankenkassen in Deutschland dieses Grundvertrauen mit Präventionsangeboten wie etwa der 7Mind-App, einer digitalen Gesundheitsanwendung zur Förderung der mentalen Gesundheit.“
Mehr zur Sinus-Studie kann unter www.barmer.de/zuversicht-sinusstudie abgerufen werden.
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Pressekontakt:
Kai Fortelka
Pressesprecher der BARMER für Berlin und Brandenburg
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