UV-Schutz auch bei Kälte und Wolken sinnvoll

Berlin (18.03.2016) - Zum Start in den Frühling empfiehlt die Barmer GEK, den Sonnenschutz nicht zu vernachlässigen. "Schon jetzt ist die UV-Strahlung in einigen Teilen Deutschlands mittelhoch und ein UV-Schutz daher sehr empfehlenswert", sagt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer GEK.

Vor allem Skifahrer, die es über Ostern in die Alpen zieht, sollten Sonnencreme mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor auftragen.

Sonnenbrände in der Jugend erhöhen Hautkrebsrisiko um 80 Prozent

Besonders aufmerksam sollten Eltern sein, denn Sonnenbrände bei Kindern und Jugendlichen können schlimme Folgen haben. Laut einer Studie der Harvard Medical School erhöht sich das Risiko, später an schwarzem Hautkrebs zu erkranken, um 80 Prozent, wenn man in der Jugend fünf starke Sonnenbrände erleidet. "Man muss sich nicht gleich vor jedem Sonnenstrahl schützen, aber es ist sinnvoll, seine Aktivitäten der Tageszeit anzupassen und einen angemessenen UV-Schutz zu erlernen", so Petzold. Dazu gehört nicht nur der Einsatz von Sonnencreme oder der Verzicht auf Sport in der prallen Mittagssonne, sondern auch das passende Outfit, inklusive Sonnenbrille. Die Dermatologin rät zu dunkler, locker sitzender Sportbekleidung aus einem eng gewebten Stoff, der die Sonnenstrahlen weniger durchlässt. "Eng sitzende Kleidung wird stärker gedehnt und ist damit durchlässiger für UV-Strahlen", sagt Petzold. Wer spezielle UV-Textilien tragen möchte, sollte beim Kauf auf den UV-Schutzfaktor UPF achten. Das verlässlichste Siegel ist die Angabe "UV-Standard 801", weil der UV-Schutz auch bei nassem und gedehntem Stoff geprüft wird. Unabhängig von der Sportart ist außerdem ein Kopfschutz unverzichtbar.

Sonnenschutz auch an bewölkten Tagen

Auch wenn der Himmel nur Wolken zeigt, kann die UV-Intensität ziemlich hoch sein. "UV-Strahlen durchdringen die Wolken aufgrund ihrer Wellenlänge besser als das sichtbare Licht oder die Wärme. Deshalb sollte auch an bewölkten Tagen stets auf einen ausreichenden UV-Schutz geachtet werden", rät Petzold. Wer sich nicht sicher ist, kann die aktuelle UV-Intensität unter: http://www.uv-index.de abrufen.


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Webcode dieser Seite: p004076 Autor: Barmer Erstellt am: 18.03.2016 Letzte Aktualisierung am: 15.12.2016
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