Barmer-Auswertung: Immer weniger Silvesterunfälle

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Berlin, 27. Dezember 2025 – Die Zahl der Barmer-Versicherten, die in der Silvesternacht aufgrund von Verletzungen, Verbrennungen oder starkem Alkoholkonsum im Krankenhaus behandelt werden müssen, nimmt stetig ab. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Barmer. Demnach sank die bundesweite Fallzahl von etwa 330 zum Jahreswechsel 2019/20 auf rund 190 Fälle zum Ende des vergangenen Jahres. Das entspricht einem Rückgang von 42 Prozent. Betrachtet wurden die Krankenhauseinweisungen während der Silvesternacht über einen Zeitraum von sechs Jahreswechseln. In die Untersuchung flossen alle stationären Behandlungen von Barmer-Versicherten ein, die entweder durch übermäßigen Alkoholkonsum oder durch vermutlich unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern notwendig wurden. Dazu zählen unter anderem Alkoholvergiftungen sowie Verletzungen an Kopf, Augen oder Händen und verschiedene Arten von Verbrennungen. Nach Erkenntnissen der Barmer gingen die stationären Behandlungen aufgrund von Unfällen inklusive Verbrennungen von etwa 195 auf 134 zurück. Die Zahl der Fälle, die auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen sind, verringerte sich von 135 auf 56 und hat sich damit mehr als halbiert.