Eine Mutter und zwei Kinder sitzen an einem Tisch und schneiden Gemüse.
Pressemitteilung aus Thüringen

Rund 62.000 Menschen in Thüringen wegen Vitamin D-Mangel in Behandlung

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Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Thüringen. Foto: Michael Reichel

Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Thüringen. Foto: Michael Reichel

Erfurt, 31. Januar 2022 – Gerade in den Wintermonaten sind viele Menschen mit Vitamin D unterversorgt. Nach einer Auswertung der Barmer werden in Thüringen rund 62.000 Menschen jährlich aufgrund eines Vitamin D-Mangels ärztlich behandelt. Das sind 2,9 Prozent der Thüringer Bevölkerung. Vitamin D ist wichtig für die Knochen und andere Stoffwechselvorgänge im Körper. Der Grund für einen Mangel an Vitamin D ist meist eine einseitige Ernährung oder ein erhöhter Nährstoffbedarf in bestimmten Lebenssituationen. „Der menschliche Körper kann Vitamin D durch natürliches Sonnenlicht selber produzieren. Wer in der dunklen Jahreszeit jedoch nicht oft genug tagsüber nach draußen geht, kann zeitweilig zu wenig Vitamin D im Köper haben“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Thüringen.

Einen Nährstoffmangel erkennen

Ein Nährstoffmangel mache sich meist gar nicht oder nur durch allgemeine Beschwerden bemerkbar. „Ein Mangel an Vitamin D kann sich zum Beispiel durch Müdigkeit, Niedergeschlagenheit und eine höhere Anfälligkeit für Infekte äußern“, so Birgit Dziuk. Eine Selbstverordnung mit Nährstoffpräparaten sei nicht ratsam. Wichtig seien Bewegung bei Tageslicht an der frischen Luft und eine mediterrane Ernährung. Wer dennoch den Verdacht habe, unter einem Nährstoffmangel zu leiden, sollte seinen Arzt aufsuchen und auf eine ausgewogene Ernährung Acht geben.

Mangelerscheinungen im Alter

„Ältere Menschen zählen in Deutschland zur Risikogruppe für einen Nährstoffmangel. Besonders Vitamin B12 und Vitamin D fehlen ihnen“, sagt Barmer-Landeschefin Birgit Dziuk. Nicht jeder ältere oder betagte Mensch leide unter einem Nährstoffmangel. Viele Menschen verlieren im Alter jedoch ihr gesundes Empfinden gegenüber Hunger, Appetit und Durst. Darüber hinaus müsse man mit zunehmendem Alter oft mehr Medikamente einnehmen, die einen Einfluss auf die Aufnahme der Nährstoffe haben können. Auch eine Grunderkrankung selbst könne sich negativ auf die Nährstoffversorgung auswirken.

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