Ein Mann sitzt im Urlaub auf einer Hängematte und schaut in die Ferne.
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Reiseapotheke in Corona-Zeiten

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Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Thüringen. Foto: Michael Reichel

Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Thüringen. Foto: Michael Reichel

Erfurt, 23. Juli 2021 - „Eine gut ausgestattete Reiseapotheke hat schon so manchen Urlaub gerettet. Besonders in Corona-Zeiten sollten Reisende zusätzlich an Hygieneartikel denken und Corona-Schnelltests mitnehmen“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer Thüringen anlässlich der bevorstehenden Sommerferien im Freistaat.

Wer in Corona-Zeiten in den Urlaub fährt, solle die Reiseapotheke am besten den Pandemie-Bedingungen anpassen. Neben den üblichen Vorkehrungen sollten Reisende genügend Mund-Nasen-Schutzmasken und Desinfektionsmittel mitnehmen. Ins Gepäck gehörten zudem Medikamente für den eigenen Bedarf, aber auch Mittel gegen kleinere Beschwerden.

Informationen zum Urlaubsziel einholen

Wichtig sei, dass sich der Inhalt der Reiseapotheke dem Urlaubsziel und der Reiseart anpasse. Wer außerhalb Deutschlands verreise, sollte auch auf die Einreisebestimmungen und Corona-Richtlinien des jeweiligen Landes sowie die Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaften achten. An einigen Urlaubsorten sei beispielsweise ein PCR-Test für den Aufenthalt erforderlich.

Reiseapotheke an persönliche Bedürfnisse anpassen

Mit Hilfe der Reiseapotheke seien Urlauberinnen und Urlauber in der Lage, die häufigsten leichten Beschwerden selbst zu behandeln. Hierzu gehörten beispielsweise Sonnenbrand, Insektenstiche, Übelkeit oder Erkältungssymptome. Deshalb gehörten ein Fieberthermometer, eine Pinzette sowie Sonnen- und Insektenschutzmittel zur Grundausstattung. Zusätzlich sei es sinnvoll, neben Schmerzmitteln wie ASS, Ibuprofen oder Paracetamol auch Material zur Ersten Hilfe mitzuführen.

„Verbandsmaterialien wie Mullbinden und sterile Kompressen, Pflaster, Schere und Desinfektionsmittel können im Ernstfall Leben retten. Deshalb gehören sie in jede Reiseapotheke“, so Birgit Dziuk. Müssten chronisch Erkrankte dauerhaft Medikamente einnehmen, sollten diese in ausreichender Menge mitgeführt und entsprechend der Vorgaben aufbewahrt werden. Als Faustregel für die Menge gelte, die benötigte Menge plus etwa 50 Prozent mehr mitzunehmen, sollte sich beispielsweise die Rückreise verschieben.

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