Sinus-Jugendstudie: Sorge der Jugend um Deutschlands Zukunft wächst
Kernergebnisse der Sinus-Jugendstudie
Nur 45 Prozent der Jugendlichen in Schleswig-Holstein blicken optimistisch auf die Zukunft Deutschlands – neun Prozentpunkte weniger als 2021.
Gleichzeitig sehen 80 Prozent ihre persönliche Zukunft positiv – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2021 (73 Prozent).
Barmer-Landeschefin Riehl: „Jugendliche unterscheiden klar zwischen einer schwer beeinflussbaren Umwelt und ihrer eigenen, gestaltbaren Zukunft.“
Kiel, 25. Februar 2026 – Junge Menschen in Schleswig-Holstein blicken zunehmend skeptisch auf die Entwicklung Deutschlands. Das zeigt die aktuelle Sinus Jugendstudie 2025/2026 im Auftrag der Barmer, für die im Herbst bundesweit rund 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden, darunter 87 aus Schleswig-Holstein. Nur noch 45 Prozent der Befragten glauben an eine positive Zukunft des Landes. Das sind neun Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021. Ganz anders sieht es bei der persönlichen Lebensplanung aus: Vier von fünf Jugendlichen gehen optimistisch in ihre eigene Zukunft – mehr als noch vor fünf Jahren, als es 73 Prozent waren. „Viele Jugendliche haben das Gefühl, die großen weltpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen kaum beeinflussen zu können“, sagt Dr. Anneke Riehl, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Schleswig-Holstein. „Ihre eigene Zukunft dagegen sehen sie als etwas, das sie selbst gestalten können. Diesen Optimismus sollten wir unbedingt stärken. Als Krankenkasse setzen wir dabei auf Prävention, Aufklärung und konkrete Unterstützungsprogramme, die jungen Menschen Sicherheit und Perspektiven vermitteln.“
Mehr zur Sinus-Studie unter www.barmer.de/zuversicht-sinusstudie.
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