Pressemitteilung Barmer Schleswig-Holstein

Schlafstörungen in Schleswig-Holstein nehmen zu

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  • Deutlicher Anstieg der Schlafstörungen – etwa 60.000 zusätzliche Fälle in zehn Jahren
  • Zeitumstellung kann Beschwerden verschlimmern
  • „Schlaf ist entscheidend für unsere Gesundheit“, sagt Dr. Anneke Riehl, Landesgeschäftsführerin der Barmer

 

Kiel, 24.03.2026 – Immer mehr Menschen in Schleswig-Holstein schlafen schlecht. Das zeigt der aktuelle Arztreport des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg). Zwischen 2014 und 2024 stieg der Anteil der Menschen mit ärztlich diagnostizierten Schlafstörungen von 5,7 auf 7,4 Prozent. Das bedeutet rund 220.000 Betroffenen im Jahr 2024 – etwa 60.000 mehr als vor zehn Jahren. „Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Übergewicht, Schlaganfall, Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, sagt Dr. Anneke Riehl, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Schleswig-Holstein. Stress, Angst, unregelmäßige Schlafenszeiten oder die Nutzung elektronischer Geräte vor dem Schlafengehen zählten zu den häufigsten Auslösern. Schlafmangel führe zudem oft zu Konzentrationsproblemen, Gereiztheit und einem geschwächten Immunsystem. Riehl empfiehlt Betroffenen, anhaltende Beschwerden ärztlich abklären zu lassen.

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