Aktiv gegen den „Winterblues“

Lesedauer weniger als 1 Min

Kiel, 27. Januar 2026 – Trübes, oft nasses Winterwetter drückt vielen aufs Gemüt. Traurige Gedanken, Antriebslosigkeit oder Nervosität und Anspannung können auf eine saisonale Depression hinweisen, auch Winterdepression oder umgangssprachlich Winterblues genannt. „Wer sich in der dunklen Jahreszeit niedergeschlagen fühlt, sollte nicht abwarten, bis der Frühling kommt. Jeder kann mit einfachen Aktivitäten das Glückshormon Serotonin ankurbeln und so das Wohlbefinden steigern“, sagt Torsten Nowak, Landespressesprecher der Barmer in Schleswig-Holstein.

Aktiv bleiben

Bei einer saisonalen Depression spielen die Hormone Serotonin und Melatonin eine entscheidende Rolle. In den dunklen Wintermonaten produziert der Körper mehr vom Schlafhormon Melatonin, das müde macht und ausbremst. Gleichzeitig sinkt die Produktion des Glückshormons Serotonin, das für gute Laune sorgt. „Da das natürliche Licht rar ist, sollte man jede Gelegenheit nutzen, es zu genießen“, rät Nowak. Ein Spaziergang zur Mittagszeit oder eine Fahrradtour am Wochenende seien empfehlenswert. Körperliche Aktivität hebe die Stimmung, weil sie den Hirnstoffwechsel positiv beeinflusse.

Online-Coachings helfen nachweislich

Inzwischen gibt es hochwertige Apps zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Die Barmer bietet ihren Versicherten kostenlosen Zugang zu den Angeboten von HelloBetter. „Die Nutzer lernen mit wissenschaftlich fundierten Methoden und Übungen, wie sie depressiven Verstimmungen vorbeugen und ihre Lebensqualität verbessern können“, erklärt Nowak. Klinische Studien zeigten, dass die Nutzer nach dem Training zufriedener lebten.