Eine junge Frau im Laufdress steht auf einer Wiese
Pressemitteilungen 2026 Sachsen

Was tun gegen winterliche Stimmungstiefs?

Lesedauer weniger als 2 Min
  • Winterblues betrifft viele Menschen – Dunkelheit und Nässe begünstigen saisonale depressive Verstimmungen.
  • Bewegung und Tageslicht wirken stimmungsaufhellend – Aktivität steigert die Serotoninproduktion.
  • Digitale Trainings verbessern nachweislich die Lebensqualität – HelloBetter unterstützt mit wissenschaftlich fundierten Methoden.
  • Zitatgeber: „Bewegung kann helfen, den Winter nicht nur zu überstehen, sondern ihn aktiv zu gestalten.“ – sagt Dr. Claudia Beutmann, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Sachsen 

Dresden, 29. Januar 2026 – Trübes, oft nasses Winterwetter drückt vielen aufs Gemüt. Traurige Gedanken, Antriebslosigkeit oder Nervosität und Anspannung können auf eine saisonale Depression hinweisen, auch Winterdepression oder umgangssprachlich Winterblues genannt.

1 Dr. Claudia Beutmann, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Sachsen

Dr. Claudia Beutmann, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Sachsen

„Wer sich in der dunklen Jahreszeit niedergeschlagen fühlt, sollte nicht abwarten, bis der Frühling kommt. Jeder kann mit einfachen Aktivitäten das Glückshormon Serotonin ankurbeln und so das Wohlbefinden steigern“, sagt Dr. Claudia Beutmann, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Sachsen.

Aktiv bleiben

Bei einer saisonalen Depression spielen die Hormone Serotonin und Melatonin eine entscheidende Rolle. In den dunklen Wintermonaten produziert der Körper mehr vom Schlafhormon Melatonin, das müde macht und ausbremst. Gleichzeitig sinkt die Produktion des Glückshormons Serotonin, das für gute Laune sorgt.„Da das natürliche Licht rar ist, sollte man jede Gelegenheit nutzen, es zu genießen“, rät Dr. Beutmann. Bewegung ist ein natürlicher Stimmungsbooster, und das völlig unabhängig davon, ob wir Ausdauer-, Kraft- oder Entspannungstraining machen. Ein Spaziergang zur Mittagszeit oder eine Fahrradtour am Wochenende seien empfehlenswert. Schon 20 bis 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag können bereits spürbare Effekte haben. Körperliche Aktivität hebe die Stimmung, weil sie den Hirnstoffwechsel positiv beeinflusse.

Online-Coachings unterstützen

Inzwischen gibt es hochwertige Apps zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Die BARMER bietet ihren Versicherten kostenlosen Zugang zu den Angeboten von HelloBetter. „Die Nutzer lernen mit wissenschaftlich fundierten Methoden und Übungen, wie sie depressiven Verstimmungen vorbeugen und ihre Lebensqualität verbessern können“, erklärt die BARMER-Chefin. Klinische Studien zeigten, dass die Nutzer nach dem Training zufriedener lebten. Der beste Sport sei der, den man auch im Winter realistisch in unseren Alltag integrieren könne.
 

Kontakt für die Presse:

Claudia Szymula
Pressesprecherin Barmer Sachsen
Telefon: 0800 333 004 152231
E-Mail: presse.sn@barmer.de
Twitter: twitter.com/BARMER_SN