BARMER begrüßt gesundheitspolitische Vorhaben der Sachsen-Koalition

Worten müssen Taten folgen

Dresden, 01. Dezember 2019 – Der Landesgeschäftsführer der Barmer in Sachsen, Dr. Fabian Magerl, begrüßt im Koalitionsvertrag von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und SPD vereinbarte Projekte im Bereich Gesundheit. „Der Koalitionsvertrag enthält viele  gesundheitspolitische Vorhaben, um die aktuellen Herausforderungen anzugehen. Den Ankündigungen müssen nun auch Taten folgen“, so Magerl.
Mit Blick auf drohende Versorgungslücken vor allem in ländlichen Regionen betont Magerl: „Es ist richtig, auf Bewährtem aufzubauen, wie etwa dem sächsischen Hausärztestipendium oder dem Studienprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“. Wir brauchen aber auch den Mut, neue Wege zu gehen. Mit der Mediziner-Ausbildung in Chemnitz, der Poliklinik-Plus als neuer Versorgungsform oder der Einführung einer Landarztquote zeigt der Koalitionsvertrag diese auf.“
Laut Koalitionsvertrag sollen zudem die Investitionskosten in Krankenhäuser erhöht und das Krankenhausgesetz novelliert werden. Magerl betont: „Um den Bedarf der Krankenhäuser zu decken, wäre eine Verdopplung der im aktuellen Haushalt veranschlagten Investitionen nötig.“
Einen Schwerpunkt bildet der Bereich Pflege. Magerl: „Pflege muss gestärkt werden. Wir begrüßen daher die geplante Beteiligung des Landes an Investitionskosten, insbesondere um die Kurzzeitpflege zu fördern. Auch die Stärkung des Pflegepersonals, die Unterstützung pflegender Angehöriger oder die Stärkung der vernetzten Pflege in Sachsen sind wichtige Vorhaben.“



Webcode dieser Seite: p014363 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 11.09.2020
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