Pressemitteilungen aus Rheinland-Pfalz und Saarland

BARMER begrüßt Vorstoß für geschlechtersensible Medizin

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Saarbrücken, 18. März 2026 - Die Barmer begrüßt den von den SPD- und CDU-Fraktionen in den saarländischen Landtag eingebrachten Antrag zur Stärkung der Frauengesundheit und geschlechtersensiblen Medizin. Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Rheinland-Pfalz und im Saarland, sagt: „Von einer Medizin, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern berücksichtigt, profitieren alle Menschen. Es ist gut, dass es nun auch im Saarland eine politische Initiative zur Förderung von Gendermedizin gibt. Das Geschlecht eines Menschen ist mitverantwortlich dafür, mit welchen Symptomen sich Krankheiten äußern und wie die beste Behandlung aussieht.“ Ein Beispiel dafür seien Darmkrankheiten. „Männer erkranken häufiger an Darmkrebs, Frauen öfter am Reizdarmsyndrom. Die Darmflora wird durch geschlechterspezifische Darmbakterien beeinflusst wird. Auch stellen Frauen weniger Magensäure her, was sich auf die Verdauung auswirkt“, erklärt Kleis. Gendermedizin müsse noch stärker als bisher in der Aus- und Weiterbildung von Menschen in Gesundheitsberufen und in der wissenschaftlichen Forschung verankert werden.

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Boris Wolff
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