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Zu wenig Ältere im Saarland profitieren von Grippe-Impfung

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  • Der Anteil der ab 60-jährigen Barmer-Versicherten aus dem Saarland mit Grippeimpfung lag im Jahr 2023 bei nur 37,8 Prozent, obwohl die Ständige Impfkommission für alle Personen dieses Alters eine jährliche Impfung gegen diese Krankheit empfiehlt.

  • Die Grippeimpfung rettet Leben, denn eine Grippe kann besonders für Ältere sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem lebensbedrohlich verlaufen und sogar tödlich enden.

Saarbrücken, 10. März 2026 – Im Saarland sind viel zu wenig Ältere gegen Grippe geimpft. Das zeigt der Barmer-Arzneimittelreport. Demnach lag der Anteil der ab 60-jährigen Barmer-Versicherten aus dem Saarland mit Grippeimpfung im Jahr 2023 bei nur 37,8 Prozent (Bund: 40,8 Prozent), obwohl die Ständige Impfkommission für alle Personen dieses Alters eine jährliche Impfung gegen diese Krankheit empfiehlt. Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Rheinland-Pfalz und im Saarland, sagt: „Die Grippeimpfung rettet Leben, denn eine Grippe kann besonders für Ältere sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem lebensbedrohlich verlaufen und sogar tödlich enden. Die Grippeimpfung sorgt nicht nur für eine geringere Wahrscheinlichkeit, an Grippe zu erkranken, sondern erhöht auch die Chancen für einen milderen Verlauf der Erkrankung.“ Der einzige Schutz gegen die Grippe sei die allgemein gut verträgliche Impfung.

Grippe-Impfquote im Saarland rückläufig

Der Report zeigt auch, dass der Anteil der ab 60-jährigen Barmer-Versicherten aus dem Saarland mit Grippeimpfung jüngst rückläufig war. So lag dieser Anteil im Jahr 2020 noch bei 48,4 Prozent, bevor er danach jedes Jahr abnahm (2021: 44,8 Prozent, 2022: 39,8 Prozent). Wie aus den Barmer-Daten weiter hervorgeht, steigt die Impfquote mit dem Alter. Demnach waren im Jahr 2023 nur 23,2 Prozent der saarländischen Barmer-Versicherten im Alter von 60 bis 64 Jahren gegen Grippe geimpft. Bei den ab 90-jährigen Barmer-Versicherten aus dem Saarland waren es dagegen 49,2 Prozent. „Wer den Verdacht hat, an einer Grippe zu leiden, sollte sich sofort in ärztliche Behandlung begeben. Für alle zurzeit an Grippe Erkrankten ist es ratsam, diese vollständig auszukurieren und körperliche Anstrengungen erst wieder nach völliger Genesung zu unternehmen“, rät Kleis. Betroffene sollten zudem Bettruhe einhalten und viel trinken.

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Boris Wolff
Pressesprecher Barmer Rheinland-Pfalz, Saarland
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