Risiko für Hautkrebs senken

Düsseldorf (31.08.2016). Rund 228.000 Menschen erkranken hierzulande jedes Jahr an Hautkrebs – darunter etwa 20.800 Deutsche mit der Diagnose "schwarzer Hautkrebs" (med.: malignes Melanom). Da Sonnenbrände in Kindheit und Jugend das Erkrankungsrisiko deutlich erhöhen, haben die Barmer GEK und die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. die Kampagne "UV-AHA! – Hautfreundliche Schulen in NRW" entwickelt. Ziel ist es, Jugendliche mit digitalen Lernmaterialien und altersgerechten Aktivitäten nachhaltig für das Sonnenkonto ihrer Haut zu sensibilisieren.

Die Kampagne richtet sich bewusst an 14- bis 16-Jährige, da zwischen einer Hautschädigung und Entwicklung von Hautkrebs oft Jahrzehnte vergehen können. Die Krebsgesellschaft NRW hat langjährige Erfahrungen mit Präventionsprojekten. "Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet, da ihre Haut noch dünner ist", berichtet Dr. Margret Schrader, Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft. "Die Haut vergisst nichts. Ist sie bereits geschädigt und ihr UV-Konto voll, kann Hautkrebs entstehen. Um die Hautkrebsrate zu senken, müssen wir Kinder und Jugendliche noch mehr für den achtsamen Umgang mit der Sonne gewinnen", erläutert Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK NRW. Nicht alle Hautschäden sind mit dem bloßen Auge sichtbar. Im Gegensatz zu UV-B- führt UV-A-Strahlung zwar nicht zu Sonnenbrand. Die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, besteht dennoch.

"UV-AHA!" setzt dort an, wo Jugendliche die meiste Zeit verbringen: In der Schule. Über spezielle Karten und lebensgroße Displays, die sich aufgrund eines UV-sensitiven Lacks in der Sonne verfärben, und interaktive Lernmodule lernen die 14- bis 16-Jährigen, welche positiven und negativen Auswirkungen Sonnenstrahlung auf den Körper hat. Damit sich alle Schüler vor dem Gang auf den Schulhof gegen UV-Strahlung wappnen können, stehen Spender mit unterschiedlichen Sonnenschutzmitteln bereit.

Weitere Schulen für "The Big Burn Theory" gesucht

"Wir möchten keine Angst verbreiten und kein generelles Sonnenverbot aussprechen, aber wir wissen auch, dass gebräunte Haut immer noch hoch im Kurs steht. Die Ansprache im Unterricht soll für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne werben", so Schrader. Während der aktuellen Pilotphase dreht sich bei der Kampagne alles um die Maßnahme "The Big Burn Theory". Die Idee ist an die amerikanische Comedy um junge Wissenschaftler angelehnt. Wie in der TV-Serie geht es bei "The Big Burn Theory" um einen Nerd. Dieser führt bei www.bigburn.de auf unterhaltsame Art durch das Thema. Im Klassenverbund können die Jugendlichen im Netz mit ihrem Wissen über UV-Strahlung und Sonnenschutz an der "BigBurn Challenge" teilnehmen und gegen andere Schulen antreten. Für jede Klasse wird aus den erzielten Punkten der Schüler ein Mittelwert gebildet. Die Klasse mit dem höchsten Wert gewinnt zwei Notebooks, einen Ausflug in einen Kletterpark sowie Pakete mit Sonnenschutz- und Hautpflegeprodukten.

Damit Hautschutz hierzulande so selbstverständlich wird wie Zähneputzen, hoffen die Krebsgesellschaft NRW und die Barmer GEK auf weitere Schulen, die an der Kampagne teilnehmen möchten. Anmeldungen via uvaha@krebsgesellschaft-nrw.de


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Webcode dieser Seite: p001537 Autor: Barmer Erstellt am: 31.08.2016 Letzte Aktualisierung am: 20.12.2016
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