Sinus-Jugendstudie 2025/2026: Jugend blickt zunehmend skeptisch auf Deutschlands Zukunft
Kernergebnisse der Sinus-Jugendstudie
- Nur 41 Prozent der Jugendlichen in Niedersachsen blicken optimistisch auf die Zukunft Deutschlands – 20 Prozentpunkte weniger als 2021
- Gleichzeitig bleibt der persönliche Zukunftsoptimismus stabil: 81 Prozent sehen ihre persönliche Zukunft positiv
- BARMER-Landeschefin Sander: „Jugendliche unterscheiden klar zwischen einer schwer beeinflussbaren Umwelt und ihrer eigenen, gestaltbaren Zukunft.“
Hannover, 27. Februar 2026 – Junge Menschen in Niedersachsen blicken zunehmend skeptisch auf die Entwicklung Deutschlands. Das zeigt die aktuelle Sinus‑Jugendstudie 2025/2026 im Auftrag der BARMER, für die im Herbst bundesweit rund 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden, darunter 171 aus Niedersachsen.
Nur noch 41 Prozent der Befragten glauben an eine positive Zukunft des Landes. Das sind 20 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021 (61 Prozent).
Ganz anders sieht es bei der persönlichen Lebensplanung aus: 81 Prozent der Jugendlichen gehen optimistisch in ihre eigene Zukunft. Im Jahr 2021 lag dieser Wert ebenfalls bei 81 Prozent. „Viele Jugendliche haben das Gefühl, die großen weltpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen kaum beeinflussen zu können“, sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Niedersachsen und Bremen. „Ihre eigene Zukunft dagegen erleben sie als gestaltbar. Diesen Optimismus sollten wir unbedingt stärken. Als Krankenkasse setzen wir dabei auf Prävention, Aufklärung und konkrete Unterstützungsprogramme, die jungen Menschen Sicherheit und Perspektiven vermitteln.“
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Julia Franz
Pressesprecherin Barmer Niedersachsen, Bremen
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