Angst vor Krieg ernst nehmen - BARMER schaltet Sonderhotline

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Hannover, 8. März 2022 – Der Krieg in der Ukraine verängstigt auch hierzulande viele Menschen. Sie machen sich Sorgen, manche entwickeln sogar Panik. Wie gehen die Betroffenen mit dieser Furcht vor Eskalation und der Sorge um Angehörige und Freunde in Kriegsgebieten am besten um? Was können sie machen, damit der fortwährende Nachrichtenkonsum rund um das Kriegsgeschehen nicht zu sehr die Seele belastet? Immer noch versuchen Menschen mitunter, die Gefühle wegzudrücken. Experten und Expertinnen raten jedoch, sie ernst zu nehmen. Die BARMER bietet eine Anlaufstelle für Menschen, die eine Beratung brauchen, wie sie mit Sorgen und Ängsten in einer solchen Situation umgehen können. Experten geben rund um die Uhr entsprechende Tipps. Die Hotline ist kostenlos und steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung unter

0800 84 84 111.

Aktuelles aus Niedersachsen und Bremen

„In Niedersachsen wurden laut einer Barmer- Hochrechnung im Jahr 2020 über 115.000 Menschen aufgrund ihrer Alkoholprobleme ärztlich behandelt, 2016 waren es noch rund 107.000. Ein Anstieg um knapp acht Prozent“, sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Niedersachsen und Bremen, anlässlich der „Aktionswoche Alkohol vom 14. bis 22. Mai 2022.

Alkoholkranke in Niedersachsen

„In Bremen wurden laut einer Barmer-Hochrechnung im Jahr 2016 über 12.500 Menschen aufgrund ihrer Alkoholprobleme ärztlich behandelt, 2020 waren es rund 13.000“, sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Niedersachsen und Bremen, anlässlich der Aktionswoche Alkohol, die am 14. Mai startet.

Alkoholabhängige in Bremen

Der Pflegenotstand in Niedersachsen wird sich nach Hochrechnungen der Barmer verschärfen. Bis zum Jahr 2030 wird es im Land demnach fast 650.000 Pflegebedürftige geben und 2050 werden es über 800.000 sein, so die Ergebnisse im aktuellen Pflegereport der Krankenkasse.

Pflegebedürftige


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