Krieg, Extremismus und Klimawandel – die größten Zukunftssorgen der Jugend in MV
Kernergebnisse der Sinus-Jugendstudie:
- Nur 41 Prozent der Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern blicken optimistisch auf die Zukunft Deutschlands – 35 Prozent weniger als 2021.
- Gleichzeitig sehen 80 Prozent ihre persönliche Zukunft positiv.
- Barmer-Landeschef Kutzbach: „Jugendliche unterscheiden klar zwischen einer schwer beeinflussbaren Umwelt und ihrer eigenen, gestaltbaren Zukunft.“
Schwerin, 20. März 2026 – Junge Menschen im Nordosten blicken zunehmend skeptisch auf die Entwicklung Deutschlands. Das zeigt die Sinus-Jugendstudie 2025/ 2026, bei der im Auftrag der Barmer bundesweit rund 2.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren befragt wurden, darunter auch 97 junge Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Demnach glauben nur noch 41 Prozent der regional Befragten an eine positive Zukunft des Landes. Das entspricht einem Rückgang um 35 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021, als noch 63 Prozent optimistisch waren. Befragt nach ihren Zukunftsängsten, fürchtet sich der Großteil, nämlich 66 Prozent, vor internationalen Konflikten und Kriegen. Auf Platz zwei folgt die Angst vor politischen Populismus und Extremismus mit 45 Prozent. Sorgen wegen des Klimawandels und dessen Auswirkungen machen sich indes 42 Prozent.
Ganz anders schätzen junge Menschen laut Sinus-Studie hingegen ihre persönliche Zukunft ein: Vier von fünf Jugendlichen sehen ihr optimistisch entgegen. „Viele Jugendliche haben das Gefühl, die großen weltpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen kaum beeinflussen zu können“, sagt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern. „Ihre eigene Zukunft dagegen sehen sie als etwas, das sie selbst gestalten können. Diesen Optimismus sollten wir unbedingt stärken. Als Krankenkasse setzen wir dabei auf Prävention, Aufklärung und konkrete Unterstützungsprogramme, die jungen Menschen Sicherheit und Perspektiven vermitteln.“
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