Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankschreibung) mit Stethoskop und Kugelschreiber
Neuer Höchststand

Höchste Rate an Corona-Krankmeldungen in MV

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Schwerin, 01.04.2022 – Immer mehr Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern sind wegen Corona arbeitsunfähig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) unter Barmer-versicherten Erwerbstätigen. Demnach waren allein in der Woche vom 6. bis 12. März mehr als 2.600 bei der Barmer versicherte Beschäftigte aus Mecklenburg-Vorpommern wegen einer Covid-19-Infektion arbeitsunfähig. Die Zahl der Krankschreibungen hat dabei seit Anfang dieses Jahres stetig zugenommen, von etwa 550 in der ersten Kalenderwoche bis zum aktuellen Höchststand von über 2.600 Krankmeldungen. „Die fünfte Welle hat Mecklenburg-Vorpommern schlimm erwischt. Zum Schutz aller ist deshalb die Entscheidung der Landesregierung zur Verlängerung der Corona-Regeln sehr zu begrüßen“, sagt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern. Die Rate der Krankschreibungen wegen Corona sei mit 228 je 10.000 Krankengeld-Anspruchsberechtigten die bundesweit höchste und liege deutlich über dem Bundesdurchschnitt (142 je 10.000 Krankengeld-Anspruchsberechtigten). 

Deutliche regionale Unterschiede bei Corona-AU 

Wie aus der Analyse weiter hervorgeht, gibt es massive regionale Unterschiede bei den Krankenschreibungen aufgrund einer Covid-19-Infektion. Auf Platz zwei hinter Mecklenburg-Vorpommern liegt Thüringen mit 217 je 10.000 Versicherten, die aufgrund einer Corona-Infektion krankgeschrieben waren. Sachsen und Brandenburg haben mit jeweils 201 je 10.000 arbeitsunfähigen Versicherten ebenfalls eine hohe Rate. Schleswig-Holstein und Bremen lagen mit 87 und 72 je 10.000 Krankgeschriebenen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Schlusslicht ist Hamburg mit 61 je 10.000 Versicherten, die in diesem Zeitraum arbeitsunfähig waren.

Aktuelle Daten zur Entwicklung des Krankenstandes unter: www.bifg.de

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