BARMER Gesundheitsreport

Corona-Pandemie beeinflusst Arbeitsunfähigkeit in Mecklenburg-Vorpommern

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Schwerin, 30. April 2022 – Im Jahr 2021 hat die Corona-Pandemie die Arbeitsunfähigkeit der Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern enorm beeinflusst. So ist die Zahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen von 2019 bis zum Vorjahr um fast 25 Prozent gesunken. Auch die Fehltage sind um knapp 20 Prozent zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt der BARMER Gesundheitsreport. Hierfür wurden die Fehlzeiten von mehr als 105.000 Erwerbspersonen aus Mecklenburg-Vorpommern im Alter von 15 bis 64 Jahren ausgewertet. „Die Ergebnisse des BARMER Gesundheitsreportes lassen vermuten, dass das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln die Ausbreitung von Erkältungs- und Grippeviren ausgebremst hat“, sagt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der BARMER in Mecklenburg-Vorpommern. Weniger Krankschreibungen und kürzere Fehlzeiten aufgrund von Grippe, Erkältung oder einer anderen Atemwegserkrankung habe es in den letzten zehn Jahren nicht gegeben.

30 Prozent mehr Krankheitsfälle durch Rückenleiden

Ein deutliches Plus gibt es laut BARMER Gesundheitsreport bei den Krankschreibungen aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen, welche häufig in Form von Rückenleiden auftreten. Von 2019 bis zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsfälle in Mecklenburg-Vorpommern hier um mehr als 30 Prozent gestiegen. Am längsten, nämlich gut 44 Tage, dauerte eine Krankschreibung aufgrund psychischer Probleme. Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie psychische Leiden machten im vergangenen Jahr über 40 Prozent aller Fehltage in Mecklenburg-Vorpommern aus.

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