Pressemitteilung Barmer Mecklenburg-Vorpommern

Adipositas bei Kindern in MV weiter auf dem Vormarsch

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  • 5,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern waren 2024 adipös. Das entspricht mehr als 10.000 Betroffenen.
  • Seit 2005 sind die Adipositas-Diagnosen bei Heranwachsenden um 36,8 Prozent angestiegen.
  • Teenager im Land sind besonders häufig adipös: 9,1 Prozent der Jungen und 7,1 Prozent der Mädchen.
  • Prävention ist entscheidend, um krankhaftes Übergewicht vorzubeugen, so Barmer-Landeschef Henning Kutzbach.

Schwerin, 27. Februar 2026 – Heranwachsende in Mecklenburg-Vorpommern leiden häufig unter starkem Übergewicht, wie der Barmer Kinderatlas zeigt. Die Diagnose Adipositas erhielten 2024 insgesamt 5,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre. Das entspricht mehr als 10.000 Heranwachsenden im Land. 2005 lag die Rate noch bei 3,8 Prozent. Besonders verbreitet ist krankhaftes Übergewicht unter den Teenagern in Mecklenburg-Vorpommern: 9,1 Prozent der Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren waren 2024 fettleibig, bei den gleichaltrigen Mädchen waren es 7,1 Prozent.

„Wer im Jugendalter zu dick ist, bleibt es meist auch als Erwachsener. Um langfristige Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, orthopädische Probleme oder auch Depressionen zu vermeiden, sind deshalb ein gesundes Gewicht und ausreichend Bewegung bereits in jungen Jahren wichtig“, sagt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern. Um Adipositas vorzubeugen, hätten Eltern eine wichtige Vorbildfunktion. Es brauche aber auch gesamtgesellschaftlich Maßnahmen wie niedrigschwellige Bewegungsangebote, eine hochwertige Kita- und Schulverpflegung sowie Gesundheits- und Ernährungsbildung. 
 

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