Zahl der krankheitsbedingten Fehltage in Hessen leicht gesunken
- Krankheitsbedingte Fehltage sind in Hessen im Jahr 2025 leicht zurückgegangen.
- Hauptursachen im Jahr 2025 waren psychische Erkrankungen sowie Atemwegserkrankungen, die im Schnitt zu je 4,6 Fehltagen führten.
- „Die Debatte über vermeintlich hohe Krankenstände muss sachlich, evidenzbasiert und methodisch erfolgen“, sagt Martin Till, Landeschef der Barmer in Hessen.
Hessen, 5. Februar 2026 – Die Zahl der durchschnittlichen krankheitsbedingten Fehltage in Hessen hat sich im Jahr 2025 leicht rückläufig entwickelt. Das geht aus Daten der Barmer hervor. So kamen im Jahr 2025 unter hessischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Schnitt rund 22,2 Arbeitsunfähigkeitstage zusammen. In den Jahren 2024 und 2023 lag die durchschnittliche Fehlzeit pro Kopf noch bei rund 22,6 Tagen. Das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in Hessen entspricht damit zuletzt weitgehend dem bundesdeutschen Durchschnitt, der laut Barmer-Auswertung im Jahr 2025 bei rund 22 krankheitsbedingten Fehltagen pro Kopf lag. Hauptursachen für krankheitsbedingte Fehlzeiten waren in Hessen psychische Erkrankungen sowie Atemwegserkrankungen, die im Jahr 2025 unter hessischen Beschäftigten jeweils zu im Schnitt rund 4,6 Fehltagen führten. Muskel-Skelett-Erkrankungen, die häufig in der Form von Rückenleiden auftreten, waren mit rund 3,8 Fehltagen dritthäufigste Ursache für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle. „Die Debatte über vermeintlich hohe Krankenstände muss sachlich, evidenzbasiert und methodisch erfolgen. Inzwischen ist klar, dass viele zunächst unregistrierte Arbeitsunfähigkeiten erst durch die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Jahr 2022 in die Statistik eingegangen sind. Einen echten, sprunghaften Anstieg bei Krankmeldungen hat es in Hessen nicht gegeben. Vielmehr verlief das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den letzten Jahren konstant und leicht rückläufig“, sagt Martin Till, Landeschef der Barmer in Hessen.
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