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Gute Nachricht zum Valentinstag - Küssen stärkt die Immunabwehr

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München, 11. Februar 2022 – Schmetterlinge, Kribbeln im Bauch, Glücksgefühle - für Verliebte besteht die Welt gerade am Valentinstag aus rosaroten Wolken. Doch Küssen ist unter Gesunden mehr als nur "Gefühlsduselei", denn es erfüllt biologisch eine besondere Aufgabe. "Küssen stärkt die Immunabwehr und fördert das Wohlbefinden", sagt Professorin Dr. Claudia Wöhler, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Bayern.

Training für das Immunsystem

Wer küsst, nehme auch Speichel des Kusspartners auf. Er enthielte unter anderem Bakterien und Viren. Doch das sei auch gut so, denn das Immunsystem werde auf diese Weise stimuliert, weil es sich mit den neuen Keimen auseinandersetze. Der Körper schicke Abwehrzellen in den Blutkreislauf, die die vermeintliche Bedrohung bekämpfen sollen. "Das Immunsystem wird aktiviert und in Schwung gehalten. Küssen kann die Abwehrkräfte stärken und ein wirkungsvoller Schutz vor zukünftigen Erkrankungen sein, vor allem wenn Virenspender der eigene Partner oder die Partnerin ist", so Wöhler. "Wer nach einem anstrengenden Arbeitstag liebevoll mit einem Kuss empfangen wird, profitiert vor allem von den positiven Aspekten des Körperkontakts. Das Glücksgefühl ist größer als ein mögliches Ansteckungsrisiko", betont Wöhler.

Adrenalin und Dopamin - Balsam für die Seele

Mit dem Küssen komme der Körper in Schwung. Herzschlag und Puls würden beschleunigt und die Körpertemperatur steige ein wenig an. Außerdem erhöhe sich der Blutdruck und man atme schneller. Zusätzlich würde ein Cocktail aus verschiedenen Hormonen in die Blutbahn ausgeschüttet. Ein ausgiebiger Kuss reg die Nervenzellen an, und Botenstoffe würden ins Gehirn geleitet. "Genau genommen bedeutet ein Kuss für den Körper Stress, allerdings positiver Art", sagt Wöhler. Verantwortlich für dieses Wohlgefühl seien vor allem die Hormone Serotonin und Endorphin, die auch als sogenannte Glückshormone bekannt sind. Die Laune steige und Wohlbefinden mache sich im Körper breit. Aber auch andere Hormone spielten beim Küssen eine Rolle. Adrenalin und Dopamin hemmten das Schmerzempfinden, negativer Stress würde abgebaut und Entspannung mache sich breit.

Kontakt für die Presse:

Stefani Meyer-Maricevic
Pressesprecherin Barmer Bayern
Telefon: 0800 33 30 04 25 1131
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