Aktuelle Veranstaltungen der Barmer Landesvertretung Baden-Württemberg

DIESE VERANSTALTUNG WURDE ABGESAGT, EIN NEUER TERMIN FOLGT.

Entlassmanagement 2020 - Lessons learned?
Digitalisierung und optimierte Prozesse… Vorteil für Patient und Klinik?

Am 20. Februar 2019 hatten die BARMER Baden-Württemberg und der Pharmapolitische Arbeitskreis Süd zu der Veranstaltung "500 Tage Entlassmanagement – Anspruch und Wirklichkeit" eingeladen. Herausgekommen ist ein einstimmiger politischer Beschluss im Sektorenübergreifenden Landesausschuss, unter Anwesenheit des Ministers für Soziales und Integration. Parallel dazu begleiten die Partner der Selbstverwaltung (BWKG, KVBW, GKV) die Umsetzung des Entlassmanagements mit einer Arbeitsgruppe.

Die Diskussion hat gezeigt, dass eine intensive Kommunikation und Vernetzung der Akteure Voraussetzung für eine nahtlose Versorgung der Patientinnen und Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt ist.
Deshalb möchten wir in einer zweiten Diskussionsrunde einen Schritt weitergehen und ein Umsetzungsbeispiel in einer großen Klinik sowie eine digitale Plattform vorstellen, welche die Suche nach einem Platz in der Kurzzeitpflege erleichtern soll. Anschließend wollen wir den Nutzen des Entlassmanagements und die Bedeutung der Digitalisierung diskutieren.

Dienstag | 10. März 2020 | 17 Uhr 30
Barmer Landesvertretung Baden-Württemberg | 5. OG
Torstraße 15 | 70173 Stuttgart

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#regionalstark
Spannungsfeld Föderalismus: Müssen die regionalen Spielräume für die Gesundheitsversorgung erweitert werden?

Mit Inkrafttreten des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 wurde der Föderalismus in Deutschland verfassungsrechtlich verankert. Weite Bereiche des Gesundheitswesens werden über Bundesgesetze gesteuert, die Länder wirken über den Bundesrat mit. Doch in jüngster Zeit kam es immer wieder zu Diskussionen zwischen Bund und Ländern, weil Letztgenannte um ihre Gestaltungsmöglichkeiten fürchten. Sie betonen, die Anforderungen an die Gesundheitsversorgung seien regional unterschiedlich. Dem könne die zentrale Steuerung durch den Bund nicht gerecht werden. Regionale Versorgung findet selbstverständlich vor Ort statt. Dennoch gibt es Bereiche, die klare bundesweite Vorgaben erfordern. Etwa die Qualitätssicherung in Kliniken oder der Zugang zu medizinischen Innovationen. Dieses Spannungsfeld möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Zu Beginn der Veranstaltung führen Expertinnen und Experten in die Thematik ein. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion mit Akteuren aus Politik und Selbstverwaltung zu folgenden Fragen ins Gespräch zu kommen:

  • Müssen die regionalen Spielräume erweitert werden, oder brauchen wir mehr zentrale Steuerung im Gesundheitswesen?
  • Ist eine Trennung der Versorgungsplanung ambulant und stationär noch zeitgemäß?
  • Soll Qualität allein Sache der Länder sein, oder braucht es bundesweite Standards?
  • Wie kann flächendeckend eine hochwertige, bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt werden?
  • Wie hemmt der Föderalismus unser Gesundheitssystem? Wie fördert er es?
  • Wie kann die Rolle der Länder und Regionen in der Gesundheitsversorgung weiterentwickelt werden?

Dienstag | 28. April 2020 | 12 Uhr 30
Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm
Am Hochsträß 8 |  89081 Ulm

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Webcode dieser Seite: p011628 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 16.03.2020
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