Pressemitteilungen aus Baden-Württemberg

Jetzt gegen Grippe impfen lassen - Krankenkassen in Baden-Württemberg zahlen Impfstoff

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Stuttgart, 5. Oktober 2018 – Die vergangene Grippesaison verlief besonders schwer, bundesweit führte sie zu rund neun Millionen Arztbesuchen. Wer in diesem Winter kein unnötiges Risiko eingehen möchte, sollte sich bereits jetzt impfen lassen, rät die Barmer. Alleine in Baden-Württemberg habe das Robert Koch-Institut (RKI) im Meldejahr 2018 35.253 Grippefälle registriert, 35 Prozent mehr als in der vorhergegangenen Grippesaison. Mit 2.435 Erkrankten sei der Rhein-Neckar-Kreis besonders betroffen gewesen, hier habe sich die Zahl der Influenzainfektionen mehr als verdreifacht. "Insbesondere ältere Menschen sollten sich rechtzeitig gegen Grippe wappnen, weil im Alter das Immunsystem häufig schwächer wird. In neun von zehn gemeldeten Todesfällen mit Influenzavirusinfektion waren die Betroffenen mindestens 60 Jahre alt", sagt Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der Barmer Baden-Württemberg. Laut RKI seien aber weniger als 20 Prozent der Baden-Württemberger im Alter ab 60 Jahren gegen Grippe geimpft. 

Kassen in Baden-Württemberg tragen Kosten für Grippeschutzimpfung

Die Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Kosten der Grippeschutzimpfung für die Risikogruppen. Hierzu zählen neben Senioren auch Schwangere, chronisch Kranke und Personen, die täglich mit vielen anderen in Kontakt kommen und dadurch ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben. Dazu zählen das medizinische und pflegerische Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Arbeitnehmer im Einzelhandel, Busfahrer und Lehrer. Plötze: "In Baden-Württemberg kann sich aber jeder unabhängig von Alter und gesundheitlicher Gefährdung zu Kassenlasten gegen Grippe impfen lassen." Der aktuell verwendete Vierfach-Grippeimpfstoff schützt vor je zwei Influenza A- und B-Stämmen. Nach der Impfung beim Arzt benötigt der Körper etwa zehn bis 14 Tage, bis er einen ausreichenden Schutz gegen die Viren aufgebaut hat. In den vergangenen Jahren hat die Grippewelle in Deutschland meist zu Jahresanfang ihren Höhepunkt erreicht. Mehr Informationen zu den Themen Grippe und Grippeschutzimpfung unter www.barmer.de/s000854

Kontakt für die Presse:

Marion Busacker
Pressesprecherin Barmer Baden-Württemberg
Telefon: 0800 33 30 04 35 1130
E-Mailpresse.bw@barmer.de
Twitter: twitter.com/BARMER_BW


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