Das Bild zeigt ein Warnschild vor Zecken im Wald.
Pressemitteilung Barmer Mecklenburg-Vorpommern

Erste Fälle von Borreliose in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet

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  • Schon bei niedrigen Plusgraden sind Zecken wieder aktiv und können Krankheitserreger übertragen.
  • Seit Jahresbeginn meldet das Robert Koch-Institut (RKI) bereits 26 Infektionen mit Borreliose für Mecklenburg-Vorpommern
  • „Je früher eine Zecke entdeckt und entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Borreliose-Infektion“, sagt BARMER-Landeschef Henning Kutzbach. 

Schwerin, 7. April 2026 – Mit Beginn der Draußensaison steigt auch wieder die Gefahr, sich durch einen Zeckenstich mit Borreliose zu infizieren. Für Mecklenburg-Vorpommern meldet das RKI bereits 26 Fälle seit Jahresbeginn. Im letzten Jahr wurden insgesamt 475 Fälle erfasst. „Wer in der Natur unterwegs ist, sollte sich und gegebenenfalls die Kinder anschließend gründlich auf Zecken absuchen. Denn je früher eine Zecke entdeckt und entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Borreliose-Infektion“, sagt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern. 

Falls es zu einem Zeckenstich komme, sei dies kein Grund zur Panik. Denn nicht jede Zecke trage gefährliche Krankheitserreger in sich. Wichtig sei dennoch, die Zecke umgehend zu entfernen. Bestenfalls werde dazu ein Hilfsmittel wie eine feine Pinzette oder eine Zeckenkarte benutzt. Dieses sollte möglichst nah an der Hautoberfläche angelegt und die Zecke dann ohne zu drehen herausgezogen werden. „Die Einstichstelle sollte in den nächsten Tagen und Wochen gut beobachtet werden. Schwellungen oder Rötungen könnten ein Anzeichen für eine Borreliose sein. Dann sollte Hausärztin oder Hausarzt aufgesucht werden“, rät Kutzbach.