Drei Jungen im Alter von 14 Jahren sitzen im Klassenzimmer vor einem Laptop und haben Kopfhörer um den Hals.
Sinus-Jugendstudie 2025

Die Mehrheit der baden-württembergischen Jugendlichen blickt optimistisch in Deutschlands Zukunft

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  • 53 Prozent der 14- bis 17-Jährigen in Baden-Württemberg blicken optimistisch in Deutschlands Zukunft. Das sind deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt (44 Prozent).
  • Allerdings: Bei der Befragung im Jahr 2021 taten das noch 65 Prozent.
  • Ihrer persönlichen Zukunft schauen 84 Prozent positiv entgegen.
  • Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der Barmer in Baden-Württemberg: "Offenbar empfinden viele Jugendliche die politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen als etwas, das sich ihrem direkten Einfluss entzieht. Ihre persönliche Zukunft können sie dagegen mitgestalten."

Stuttgart, 31. März 2026 – Nirgendwo in Deutschland blicken die Jugendlichen optimistischer in Deutschlands Zukunft als in Baden-Württemberg. Hierzulande schauen 53 Prozent der 14- bis 17-Jährigen hoffnungsvoll nach vorne, bundesweit tun das nur 44 Prozent. Das zeigt die aktuelle Sinus-Jugendstudie, bei der im Auftrag der Barmer im Herbst 2025 bundesweit 2.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren befragt wurden, darunter 427 aus Baden-Württemberg. Allerdings hat sich der baden-württembergische Umfragewert um zwölf Prozentpunkte verschlechtert, verglichen mit der Sinus-Jugendstudie aus dem Jahr 2021. Auch der Blick der Jugendlichen aufs Weltgeschehen hat sich getrübt. 41 Prozent sind zuversichtlich, dass uns global gesehen eine rosige Zukunft bevorsteht. Das sind drei Prozentpunkte weniger als bei der Befragung im Jahr 2021. Die meisten sorgen sich aufgrund der Kriege (64 Prozent), Klimawandel und Umweltverschmutzung machen 40 Prozent Angst, 38 Prozent halten politischen Populismus und Extremismus für das größte Zukunftsproblem. Ganz anders sieht es bei der eigenen Lebensplanung aus. In Baden-Württemberg sind 83 Prozent der Befragten mit ihrem Leben zufrieden und 84 Prozent blicken positiv in ihre persönliche Zukunft. "Dass die jungen Menschen optimistisch in die eigene und pessimistischer in die deutsche und globale Zukunft blicken, ist für mich kein Widerspruch. Offenbar empfinden viele die politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen als etwas, das sich ihrem direkten Einfluss entzieht. Ihre persönliche Zukunft können sie dagegen mitgestalten", sagt Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der Barmer in Baden-Württemberg.

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