Ernährung und Sport

Beim Sport gibt es einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen

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Eine gesunde Auswahl von Lebensmitteln liegt auf einem Tisch

Autor

  • Dr. Gunda Backes, Diplom-Ökotrophologin

Qualitätssicherung

  • Micaela Schmidt (Diplom-Ökotrophologin, Barmer),
  • Claudia Tobis (Barmer)

Sportliche Belastung führt zu einer vermehrten Ausscheidung wasserlöslicher Vitamine und Mineralstoffe (Mikronährstoffe) über Schweiß und Urin. Zur Erhaltung der vollen Leistungsfähigkeit muss dieser erhöhte Bedarf gedeckt werden. Da Freizeitsportler bedingt durch einen erhöhten Kalorienbedarf mehr essen, wird bei einer ausgewogenen Ernährung automatisch der erhöhte Bedarf an Mikronährstoffen gedeckt.

In bestimmten Fällen - wie etwa bei Sportlern, die längerfristig zu wenig Kalorien zu sich nehmen, an Lebensmittelunverträglichkeiten leiden oder sich vegan ernähren - empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), bei daher unzureichender Versorgung Mikronährstoffe gezielt zu ergänzen. Dies sollte aber erst nach Überprüfung der individuellen Nährstoffversorgung anhand von Blut- und Urinanalysen durch eine Ärztin oder einen Arzt erfolgen.

Auf Vitamin- und Mineralstoffpräparate besser verzichten

Grundsätzlich sollen Vitamin- und Mineralstoffpräparate nicht verwendet werden, denn sie stellen keinen Ausgleich für eine ungünstige Lebensmittelauswahl dar. Im Zweifelsfall sollte eine Beratung durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt erfolgen.

Quellenangaben

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Redaktionelle Grundsätze
Webcode: s000761 Letzte Aktualisierung: 13.06.2019
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