Ein Frau hält ein Tablet in der Hand, auf dem ein Arzt zu sehen ist.
Ärztliche Fernbehandlung per Videosprechstunde

Videosprechstunde: schnelle, flexible und sichere Behandlung

Sie haben eine unangenehme Erkältung und fürchten, sich im Wartezimmer mit Schlimmerem anzustecken? Sie haben Magen-Darm-Beschwerden, scheuen aber den langen Anfahrtsweg zur Praxis? Wir verstehen das: Es gibt viele Momente im Leben, bei denen ein Arztbesuch für Sie unpassend ist. Konsultieren Sie stattdessen einfach einen Online-Arzt.

Mit der Fernbehandlung über den Barmer Teledoktor haben Sie die Möglichkeit, sich als Patient schnell und unkompliziert per Videotelefonie ärztlich behandeln zu lassen. Hierbei kommunizieren Sie als Patient oder Patientin ausschließlich digital mit einem Arzt bzw. einer Ärztin. Sollte vor oder während der Fernbehandlung festgestellt werden, dass ein persönlicher Arztkontakt notwendig ist, unterstützt Sie der Barmer Teledoktor bei der Arztsuche und Terminvereinbarung.

Profitieren Sie mit der Barmer von den Vorteilen der Fernbehandlung:

  • Arztterminvereinbarung 24/7: Die medizinischen Experten des Teledoktors sind rund um die Uhr für Sie da.
  • Zeitliche und örtliche Flexibilität: Lassen Sie sich bequem von zu Hause oder unterwegs behandeln - lange Anfahrtswege entfallen.
  • Keine zusätzlichen Kosten bei der Fernbehandlung: Die Kosten der Fernbehandlung werden wie bei einer Behandlung in der Praxis von der BARMER übernommen. 
  • Schutz vor Ansteckung im Wartezimmer: Sie erhalten eine sichere, qualifizierte, kontaktlose Behandlung.
  • Ausstellung von Rezepten und Krankschreibungen möglich: Bei Bedarf erhalten Sie eine Krankschreibung oder ein Rezept. Die Krankschreibung erhalten Sie aktuell postalisch, das Rezept postalisch oder digital.

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So nutzen Sie die Barmer Videosprechstunde

  • Registrieren Sie sich im Video-Portal und stimmen Sie dort der elektronischen Teilnahmeerklärung zu. 
  • Rufen Sie bei akuten Alltagsbeschwerden (z. B. Kopfschmerzen, Erkältungsbeschwerden, Übelkeit) die Hotline des BARMER Teledoktors an: 0800 3333 500
  • Beim Teledoktor fragt eine medizinische Fachkraft zunächst Ihre Symptome und die Symptomstärke ab. Damit wird sichergestellt, dass Sie als Patient genau die richtige ärztliche Versorgung zum richtigen Zeitpunkt erhalten. 
  • Bei Symptomen, die für eine Fernbehandlung nicht geeignet sind, wird Ihnen der für Sie passende Ansprechpartner (Hausarzt, ärztlicher Bereitschaftsdienst oder Notarzt) unter Berücksichtigung des für Sie richtigen Behandlungszeitpunkts genannt.
  • Sollte eine Fernbehandlung für Sie als Patient in Frage kommen, vereinbaren Sie über die medizinische Fachkraft des Teledoktors einen Termin für die ärztliche Video-Behandlung. 
  • Zum vereinbarten Zeitpunkt loggen Sie sich im Video-Portal ein und besprechen Ihr Anliegen mit Ihrem Online-Arzt.

Informationen für Nicht-Barmer-Versicherte
Die ärztliche Fernbehandlung bei der Barmer können nur Barmer-Mitglieder nutzen. Neben diesem Service bieten wir auch eine große Auswahl an Online-Kursen und BARMER-Apps an. So unterstützen wir Sie dabei, fit zu bleiben und Beschwerden vorzubeugen. Das klingt interessant? Dann informieren Sie sich über unsere Leistungen. Wir freuen uns, wenn wir Sie als neues Mitglied begrüßen dürfen. 

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Häufige Fragen und Antworten zum Thema Fernbehandlung

„Ärztliche Fernbehandlung“ beschreibt eine ärztliche Behandlung in der Telemedizin, die zwischen Arzt und Patient mit dem Kommunikationsmedium Videotelefonie stattfindet. Die "Video-Sprechstunde" ist einer ärztlichen Behandlung in der Praxis gleichwertig, wird also fachlichen Standards gerecht. Wie der Arzt vor Ort, stellt der behandelnde Arzt in der ärztlichen Fernbehandlung beim Patienten Diagnosen, berät und gibt Therapieempfehlungen. Der Hauptunterschied besteht darin, dass der Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht persönlich ist, sondern per Kommunikationsmedium Videotelefonie stattfindet. 

Nein, das wird im Einzelfall entschieden. Nur bei Alltagsbeschwerden die keine Versorgung und einen persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt vor Ort benötigen, kommt eine ärztliche Behandlung per Videotelefonie in Frage, zum Beispiel bei Husten, Schnupfen, Halsschmerzen mit mäßigem Fieber oder Kopfschmerzen. 

Bei möglicherweise lebensbedrohlichen Beschwerden, die ohne Verzögerung vor Ort von einem Arzt versorgt werden müssen (z.B. Bewusstseinseintrübung nach Sturz auf den Kopf) oder Symptomen, die voraussichtlich eine differenzierte ärztliche Diagnostik benötigen (z. B. Wiederholt auftretende, nicht traumatische verursachte, starke Schmerzen und Bewegungseinschränkung im Bereich der Schulter), ist das Angebot einer Fernbehandlung nicht möglich.

Sollten Sie in der Praxis bereits bekannt sein, kann der Arzt eine Krankschreibung gemäß geltender Richtlinien ausstellen. In naher Zukunft soll es die Möglichkeit geben, dass eine Krankschreibung auch bei in der Arztpraxis unbekannten Patienten und Patientinnen gesetzlich erlaubt werden.

Ja, der Arzt bzw. die Ärztin können gemäß den jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen auch ohne persönlichen Kontakt ein Rezept ausstellen.

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