Schule

Besser stressen: So kommst du gut durch die Prüfungszeit

Lesedauer unter 3 Minuten

Autor/in

Barmer Internetredaktion

Stress muss dich nicht stressen. Er kann sogar ganz nützlich sein – wenn du weißt, wie du ihn für dich nutzen kannst.

Stress – das klingt nach durchgegrübelten Nächten, schwitzigen Händen, flauem Magen und Panik beim Blick auf die Lernunterlagen. Ganz sicher nicht mit: Flow-Gefühl, Fokus, Energie, Selbstvertrauen. Doch genau das kann Stress auch bedeuten – wenn es der richtige ist. „Eustress“ nennen Wissenschaftler diesen positiven Verwandten von krankmachendem Stress, dem sogenannten Distress. Eustress hilft uns, Situationen als machbare Herausforderungen zu sehen, leistungsfähig zu bleiben und uns ganz auf eine Sache zu konzentrieren. Vielleicht kennst du diesen Zustand vom Sport: Du bist angespannt, fokussiert und hochmotiviert. Du hast die Lage im Griff und Bock, dich so richtig reinzuhängen.

Klingt nicht, als hätte das irgendwas mit deiner Prüfungsvorbereitung zu tun? Weit gefehlt! Das Spannende ist nämlich: Ob wir eine stressige Phase als belastend oder beflügelnd empfinden, hängt weniger von den Umständen, sondern mehr von unserem Blickwinkel ab. Um dem negativen Stress, dem Distress zu entgehen, musst du trotzdem kein Guru sein, der sanft lächelnd über seinem Schreibtisch schwebt. Mit ein paar Tipps kannst du den Druck leichter an dir abperlen lassen und die Stresssituation als Ansporn nehmen.

Mach dir bewusst: Stress ist erstmal nur ein Gefühl. Das heißt, du kannst es verändern, dich von ihm distanzieren oder es wieder loswerden. Vielleicht hilft es dir, bewusst zu spüren, wo die Anspannung im Körper sitzt und welche Empfindungen sie auslöst. Sie will dir damit nichts Böses, sondern kann dir viel Energie schicken und dich zu Höchstleistungen antreiben, wenn du ihr nicht völlig das Ruder überlässt.

Stell dir den Stress als eine Welle vor. Du musst dich nicht von ihr verschlucken und durchwirbeln lassen. Du kannst genauso gut auf ihr surfen - indem du den Energieschub dankend annimmst, aber die Angst, die Überforderung und die Beklemmung in Schach hältst, die vielleicht auch mitangespült werden.

Wenn du Panik kriegst, weil die Deadline näher rückt und du mit deinem Zeitplan hinterher hechelst, dann hilft vor allem eines: machen und lernen! Nicht kopflos und hektisch, sondern ganz in Ruhe eines nach dem anderen. Teile dir die Aufgaben sinnvoll ein – nach sehr wichtig, wichtig oder nicht ganz so wichtig. Denk erstmal nicht an das Prüfungsdatum und den Berg an Arbeit, der sich noch vor dir türmt, sondern nur an die nächste Aufgabe . So kriegst du wieder ein Gefühl der Kontrolle und der Stress kann dich nicht lähmen.

Mach dir klar, warum dein Leben gerade stressig ist. Frag dich, was dein Ziel ist und worum es dir eigentlich geht. Dabei wirst du zwei Dinge merken: Eine Phase ist eine Phase und damit irgendwann auch wieder vorbei. Und: Du hast gute Gründe, dich anzustrengen – deine Arbeit ist nicht umsonst und zahlt sich bald aus. Beide Gedanken helfen, am Ball zu bleiben und die Motivation nicht zu verlieren . Sei dir ganz sicher: Du schaffst das!

Lauf dem negativen Stress davon, so oft es geht. Sport bläst den Kopf durch und hilft dir dabei, negative Anspannung abzuschütteln. Die Bewegung sorgt dafür, dass du dich wacher fühlst, deine Stimmung steigt und dein Gehirn einen Reset kriegt. Falls du glaubst, du kannst dir gerade keine Zeit für so einen Luxus nehmen: Glaub uns, sie wird sich garantiert auszahlen. Danach lernst du umso effektiver und konzentrierter, versprochen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kurzsport-Programm des Tabata Trainings? Das ist eine Variante des HIIT-Trainings (High Intensity Intervall Training) und dauert nur vier Minuten. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass es wirkt und die perfekte Musik dafür (20 Sekunden Höchstleistung - 10 Sekunden Erholung, achtmal im Wechsel) gibt es bei jedem Streamingdienst. Da passt auch in einen stressigen Lerntag – statt Raucherpause...  

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Webcode: a006652 Letzte Aktualisierung: 02.07.2021
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