Beste Wahl

Wegbegleiter für ein gesundes Leben in der digitalen Welt

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Illustration einer Frau mit einen Karussell über dem Kopf

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  • Barmer Internetredaktion

Wir hetzen durch den Tag. Dabei wird permanent Leistung von uns verlangt. Ständig strömen neue, komplexe Sachverhalte auf uns ein – zu denen wir uns dann eine Meinung bilden sollen. Wir sind permanent vernetzt, ständig erreichbar. Alles gleichzeitig und alles laut. Und dann die Frage: Wie hat eigentlich gestern das Abendessen geschmeckt? Achtsamkeit trägt schon seit längerer Zeit den Megatrend-Stempel. Konzentration auf das Hier und Jetzt als Antwort auf eine Gesellschaft im Stress. Für ein Mehr an Wohlbefinden. Aber wie so oft ist das auch hier viel leichter gesagt als getan.

7Mind, die Meditations-App mit digitalem Achtsamkeitstraining, macht den Einstieg in die Meditation leicht und zeigt Schritt für Schritt, wie Stress reduziert und mehr Gelassenheit in den Alltag gebracht werden kann. 7Mind ist die meistgenutzte App ihrer Art in Deutschland und ein Paradebeispiel für ein digitales Gesundheitsprodukt am Puls der Zeit. Die Barmer kooperiert mit dem App-Anbieter und ermöglicht ihren Versicherten einen kostenlosen Zugang.

Die Meditations-App7Mind ist eine von unzähligen Ausprägungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zahlreiche digitale Services und Leistungen hat die Barmer in jüngster Zeit selbst entwickelt oder zusammen mit Wissenschaftlern und innovativen Start-ups auf den Weg gebracht, um sie ihren Versicherten zur Verfügung zu stellen. Natürlich nach strengen Qualitäts- und Datenschutzrichtlinien. Im Vordergrund stehen dabei immer ein digitales Kundenerlebnis und der Nutzen für die Gesundheit der Menschen.

Ein Digital Health-Start-up unterstützten wir zum Beispiel bei der Entwicklung der memoreBox, einer therapeutischen Spielekonsole für Senioren, die dabei hilft, Koordination, Kognition und körperliche Beweglichkeit zu stärken. Mit der Teledoktor-App der Barmer bekommen Versicherte immer und überall verlässlichen medizinischen Rat, mit der Bonus-App können sie sich für ihr gesundheitsbewusstes Verhalten mit Prämien belohnen und der Skill „Schlafenszeit“ unterstützt mit Traumreisen und entspannenden Sounds dabei, abends zur Ruhe zu kommen.

Keine Frage: Die Digitalisierung bringt uns alle dazu, Gesundheit und das Gesundheitswesen völlig neu zu denken. Neben neuen Chancen und Möglichkeiten für digitale Gesundheits- und Präventionsangebote stehen die ständige Entwicklung und Weiterentwicklung einer digitalen Krankenkasse im Vordergrund, die Verwaltungsschritte einfach und schnell macht und auf den einzelnen Versicherten individuell zugeschnittene Angebote hervorbringt. Dies ermöglicht eine bisher nie gekannte Kommunikationsnähe zwischen Versicherten und Krankenkasse. So können Unterlagen für Hochschule oder Arbeitgeber einfach jederzeit heruntergeladen werden. Anträge auf Kostenerstattung für Gesundheitskurse werden online eingereicht, ein Baby wird mit ein paar Klicks für die Familienversicherung angemeldet. Alles papierlos, mit geringstem Aufwand.

Zentrale Digitalprojekte

Ein weiteres Beispiel ist der Online-Pflegeantrag der Barmer, der 2019 auf Basis von Kundeninterviews konzipiert und umgesetzt wurde. Die Entwicklung der elektronischen Patientenakte (kurz ePA), die als persönlicher Lotse für die eigene Gesundheit fungieren wird, ist ein weiteres zentrales Digitalprojekt.

Die ePA der Barmer wird den Namen eCare tragen. „Auch hier treibt die Barmer das Thema Digitalisierung weiter und positioniert die eCare als elektronische Patientenakte mit Mehrwert“, so die Projektmanagerin Berengere Codjo. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dank Barmer eCare eine bessere Kommunikation zwischen Leistungserbringern und allen Akteuren des Gesundheitssystems, zum Beispiel Ärzten, Apothekern und Therapeuten, sowie zwischen ihnen und ihren Patienten ermöglichen werden – und dadurch eine bessere Versorgung für unsere Versicherten. Barmer eCare ist das Fundament für die sektorenübergreifende Digitalisierung des Gesundheitssystems.“ Doch die vielen neuen Möglichkeiten können auch überfordern. Wie die Digitalisierung wem auf welche Art helfen kann, ist nicht immer leicht zu erkennen. Dabei wollen wir bei der Barmer unsere Versicherten unterstützen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ohne Gewinninteresse wollen wir auch in der mitunter unübersichtlichen digitalen Welt ein Wegbegleiter für ein gesundes Leben sein, ein Lotse der Gesundheit.

Klar ist dabei auch: Bevor wir unsere Kunden fit machen können für das digitale Gesundheitswesen, müssen wir es selbst sein. Das war und ist auch für uns ein Lernprozess, dem wir uns aber auf allen Ebenen verschrieben haben. Ausstattung, die technisch stets auf dem neuesten Stand ist, Qualifizierung für digitale Arbeitsmethoden und Telearbeit sind sogar tariflich festgelegt. Ziel ist es, Kommunikation, Transparenz, Verfügbarkeit und Kundenorientierung immer weiter zu verbessern. So haben wir zum Beispiel für eine schnelle Kommunikation zwischen den Beschäftigten eine eigene Mitarbeiter-App, die Barmer 4me, entwickelt. Das Angebot findet Anklang: 100 Tage nach dem Launch nutzte bereits fast die Hälfte der Beschäftigten die App. Wir setzen vermehrt auf agile Zusammenarbeit – nicht nur, was unsere Projektarbeit angeht, sondern auch die Kommunikation innerhalb der IT und mit den Fachbereichen. Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sich digital und einfach zu vernetzen und Synergien zu schaffen. Um standortübergreifend und unkompliziert zusammenarbeiten zu können, werden Videokonferenzsysteme und digitale Chatsysteme angeboten. Die Projektmanagement-Community der IT zum Beispiel arbeitet über Abteilungsgrenzen hinweg gemeinsam an Projektplänen – per Wiki, Chat und App.

Und auch das betriebliche Gesundheitsmanagement der Barmer nutzt die digitalen Wege, um die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Barmer erhalten zum Beispiel besondere Konditionen für die Fitnessangebote des Kooperationspartners Gymondo. Die Optimierung der internen Prozesse, ganz neue Angebote und Services für die Kunden sowie KI-basierte Konzepte für das Business Development werden parallel vorangetrieben.

So ist die Barmer längst keine starre Behörde mehr, sondern ein agiler, dynamischer Player im digitalen Markt.

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Webcode: a005368 Letzte Aktualisierung: 13.05.2020
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