Berichte und Termine 2020

Hier finden Sie Berichte von den Sitzungen des Verwaltungsrats und wichtigen Veranstaltungen. Sie wollen selbst einmal dabei sein? Wir informieren über die Sitzungstermine. 

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Selbstverwaltung zeigt Handlungsfähigkeit – trotz Coronakrise

Die aktuelle Zeit ist für alle eine Herausforderung – das Coronavirus stellt das Leben der Menschen auf den Kopf und viele sind in besonderer Weise belastet.

Der Verwaltungsrat der Barmer begrüßt, dass vorübergehend die bisherigen Möglichkeiten der Selbstverwaltungsorgane zur schriftlichen Abstimmung ausgeweitet wurden. Beschlüsse können vorläufig vermehrt im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden; erforderliche Beratungen können zudem auch per Online- und Videokonferenz erfolgen. Die Regelung wurde am 27. März 2020 im Bundesanzeiger bekanntgemacht. Von der neuen Option machten die 30 ehrenamtlichen Mitglieder des Verwaltungsrates der Barmer am 3. April 2020 Gebrauch und kamen gemeinsam mit dem hauptamtlichen Vorstand zu einer Telefonkonferenz zusammen.

Dem Verwaltungsrat der Barmer war es aktuell insbesondere wichtig, dass die Kasse mit Hochdruck gemeinsam mit den Gesundheitsinstitutionen nach Wegen sucht, um die Versicherten in dieser Krise zu unterstützen.

Krankenschwestern, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, aber auch die zahlreichen Beschäftigten der Krankenkassen gehen in dieser Krisenzeit an ihre Belastungsgrenzen und darüber hinaus. Ihr Einsatz für die Betreuung und Versorgung kranker und hilfebedürftiger Menschen verdient großen Respekt und Anerkennung. Der Verwaltungsrat der Barmer richtet daher ein herzliches Dankeschön an alle!


Coronaviren in Deutschland: Barmer schaltet Hotline für alle Bundesbürger

Die Nachrichtenlage rund um das Coronavirus ist sehr schnelllebig - bei der Barmer finden Menschen fundierte Informationen, die auf der aktuellen Lage von Forschung und Wissenschaft beruhen.

Der neuartige Coronavirus breitet sich in Europa weiter aus. Angesichts des ersten bestätigten Falls in Deutschland hatte die BARMER bereits am 28. Januar 2020 eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Experten geben hier Tipps, wie man sich und die Familie schützen kann und bereits Verdachtsfälle erkennt. Das Coronavirus ist ernst zu nehmen. Eine Panik ist aber nicht angebracht. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen wissen, wann tatsächlich Gefahr droht und wie sie sich bestmöglich schützen. Medizinexperten geben Tipps, die auf dem aktuellen medizinischen Stand der Forschung basieren. Die kostenlose Hotline steht uneingeschränkt allen Bundesbürgern rund um die Uhr zur Verfügung unter 0800 84 84 111.


Krankenkassen übernehmen Test bei Verdachtsfällen

Bei einer Infektion mit dem Coronavirus zeigten sich meist Symptome wie bei einer Erkältung wie zum Beispiel Fieber und Husten. Bei einem Verdachtsfall solle die betroffene Person möglichst schnell einen Arzt kontaktieren. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test auf den Coronavirus bei begründeten Verdachtsfällen.


Gute Händehygiene ist das A und O

Die Menschen könnten bereits einiges tun, um sich zu schützen. Dazu gehöre eine sehr gute Händehygiene sowie die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette. Wer in Kontakt zu einem Verdachtsfall steht, soll wie auch bei Grippe- oder Erkältungspatienten möglichst ein bis zwei Meter Sicherheitsabstand halten. Dies gilt umso mehr, solange nicht klar ist, ob die betreffende Person tatsächlich das Coronavirus hat. Alle wichtigen Fragen rund um das Coronavirus beantwortet die Barmer auch im Internet.


Barmer-Umfrage - Corona-Krise: Die Deutschen fühlen sich gut informiert

Die Mehrheit der Deutschen ist mit der Aufklärungsarbeit in Sachen Coronavirus zufrieden. Sie fühlt sich beispielsweise gut darüber informiert, wie sich eine Infektion mit dem Coronavirus vermeiden lässt. Das hat eine repräsentative Barmer-Umfrage unter 1.200 Bundesbürgern im Zeitraum vom 9. bis 13. März ergeben. Lediglich knapp jeder Dritte (31 Prozent) nimmt das Coronavirus als eine Bedrohung wahr. 59 Prozent der Befragten fühlen sich laut der Umfrage voll und ganz beziehungsweise weitestgehend über die Regeln zur Vermeidung von Ansteckungen informiert. Das ist gut so. Allerdings gilt es, auch die anderen Menschen abzuholen. Alle sollten über dieses Wissen verfügen, um sich entsprechend präventiv zu verhalten, damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. Gegen Sorge und gefährliche Unbekümmertheit kann sehr gute und nachhaltige Aufklärung helfen. Die Bevölkerung steht dem Virus nicht machtlos gegenüber.


Jeder Fünfte wünscht sich einen Test ohne konkreten Verdacht

Neben dem Bundesgesundheitsministerium und den Gesundheitsämtern sind auch die Krankenkassen gefragt, die Menschen aufzuklären. Fast jeder Zweite wünscht sich konkrete Informationen seiner Kasse (44 Prozent). Die Barmer bietet als erste Krankenkasse bereits seit Januar, und damit weit vor den verstärkten Infektionsraten, mit ihrer Telefon-Hotline konkrete Hilfen an.

Die Berichterstattung in den Medien wurde laut Umfrage von etwas mehr als der Hälfte (56 Prozent) weitgehend beziehungsweise voll und ganz als Panikmache eingestuft. Um Gewissheit über die aktuelle Situation zu erlangen, wünschten sich 20 Prozent der Befragten einen Corona-Test auch ohne einen konkreten Verdacht auf eine Erkrankung. Die Befragung wurde im Auftrag der Barmer im Panel des Forschungsinstituts Norstat unter 18- bis 65-Jährigen durchgeführt.


Bei leichten Atemwegserkrankungen – Arzt kann Arbeitsunfähigkeit telefonisch feststellen

Seit dem 9. März 2020 konnten bzw. können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ihre Patientinnen und Patienten nach telefonischer Rücksprache zunächst 7 Tage und seit dem 27. März 2020 sogar 14 Tage arbeitsunfähig schreiben. Damit ist eine der gegenwärtigen Situation angepasste und vor allem die Hausarztpraxen entlastende Lösung rasch umgesetzt worden.


Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit kommt per Post

Patientinnen und Patienten könnten in der Arztpraxis anrufen. Bei diesem Gespräch wird zunächst die Krankengeschichte erfasst. Danach befragt die Ärztin bzw. der Arzt die Patientinnen und Patienten eingehend, um sich persönlich von deren Zustand zu überzeugen. Ausgeschlossen von der Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit per Telefon sind jedoch Fälle, in denen Patienten schwere Symptome zeigten. Die AU-Bescheinigung kommt per Post zu den Patientinnen und Patienten ins Haus, die sie dann an den Arbeitgeber und die Krankenkasse weitergeben müssten. Alternativ könne sie auch durch einen Angehörigen in der Praxis abgeholt werden. Das sollte jedoch vorab vereinbart werden, rät die Barmer. Bei einem ernsthaften Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus sollten Patientinnen und Patienten auf jeden Fall zunächst die Arztpraxis anrufen und das zuständige Gesundheitsamt informieren.


Corona-Pandemie: BARMER entlastet gezielt Selbstständige

Selbstständige, die aufgrund der Corona-Krise erhebliche Einnahmeeinbußen hinnehmen müssen, können bei der BARMER seit 26. März 2020 einfach und unbürokratisch die Reduzierung ihrer Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge beantragen. Die Barmer möchte mit dem vereinfachten Verfahren zur Beitragsreduzierung die finanzielle Situation betroffener Selbstständiger entschärfen. Dass der GKV-Spitzenverband hierzu verbindliche Regelungen für alle Krankenkassen festgelegt hat, um die Selbstständigen zu entlasten, ist aus Sicht des Verwaltungsrates sehr zu begrüßen.


Antrag auf Beitragsreduzierung erheblich vereinfacht

Zur Reduzierung der Beiträge reicht ein formloser Antrag. Dieser muss lediglich eine entsprechende schriftliche Erklärung enthalten, dass der Gewinneinbruch mindestens 25 Prozent beträgt und auf die Corona-Krise zurückzuführen ist. Außerdem müssten die zukünftigen Einnahmen geschätzt werden. Der bisher obligatorische Vorauszahlungsbescheid des Finanzamtes ist für eine Reduzierung der Beiträge bis auf Weiteres nicht mehr zwingend erforderlich. Die Anträge auf Beitragsreduzierung von Selbstständigen werden somit aufgrund der besonderen Situation erheblich vereinfacht.


Zinslose Stundung der Beiträge möglich

Unternehmen, die sich in Liquiditätsengpässen befinden und bereits Hilfen aus dem Maßnahmenpaket der Bundesregierung wie Kurzarbeitergeld, Fördermittel und Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragt haben, können ihre Beiträge außerdem mit vereinfachten Anträgen stunden lassen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 30. April 2020.


Handlungskatalog von Bund und Ländern – Barmer schließt alle Geschäftsstellen

In diesen besonderen Zeiten ist es wichtig, die individuelle Gesundheit so gut es geht zu schützen. Um dabei zu helfen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die BARMER am 16. März 2020 vorsorglich ihre Geschäftsstellen geschlossen.

Angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus und der von Bund und Ländern vorgesehenen drastischen Einschränkung des öffentlichen Lebens hat die Barmer ihre bundesweit rund 400 Geschäftsstellen geschlossen. Als große Krankenkasse mit rund 9 Millionen Versicherten und 15.000 Mitarbeitern sieht der Verwaltungsrat die BARMER in der besonderen Verantwortung, einen Beitrag zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu leisten und die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Für den Kundenservice stehen zahlreiche alternative Kontaktwege zur Verfügung. Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung wird über das Telefon, via E-Mail und Internet gewährleistet. Sofern in Einzelfällen trotzdem eine persönliche Beratung vor Ort erforderlich ist, kann nach vorheriger telefonischer Absprache ein Termin in einer Geschäftsstelle vereinbart werden.

 

Webcode dieser Seite: u001533 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 06.04.2020
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