Berichte und Termine 2016

Hier finden Sie Berichte von den Sitzungen des Verwaltungsrats und wichtigen Veranstaltungen aus dem Jahr 2016.

BARMER: Stabiler Beitragssatz auch 2017

Am 1. Januar 2017 entsteht durch die Fusion aus BARMER GEK und Deutscher BKK die BARMER. Der Beitragssatz der neuen Krankenkasse wird bei 15,7 Prozent und damit stabil auf dem Niveau ihrer Vorgängerkassen liegen. Das haben die Verwaltungsräte der BARMER GEK und Deutschen BKK heute in Berlin beschlossen. „Mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis wird die neue BARMER nicht nur ihre 9,4 Millionen Versicherten überzeugen, sondern auch im Wettbewerb der gesetzlichen Krankenkassen um die Kunden erfolgreich sein“, sagte die stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende der BARMER GEK, Ute Engelmann.


Finanzstärke, hoher Service, schnelle Erreichbarkeit


Die neue BARMER werde mit Gesamtrücklagen in Höhe von rund einer Milliarde Euro an den Start gehen. „Finanzielle Stabilität, umfangreiches Leistungsangebot und hochwertige Versichertenbetreuung werden die Markenzeichen der BARMER sein“, erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende der Deutschen BKK, Dirk Wiethölter. Zum Standard der Kasse gehöre ein bundesweit dichtes Netz aus rund 400 Geschäftsstellen. In der Online-Geschäftsstelle könnten die Versicherten zeitunabhängig viele ihrer Anliegen unkompliziert selbst erledigen. Zusätzlich garantiere die BARMER mit ihren zahlreichen Telefongeschäftsstellen eine schnelle Erreichbarkeit und eine hochwertige Betreuung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.


Gestaltungskraft auch beim betrieblichen Gesundheitsmanagement


Mit der Fusion werde die Marktposition der Kasse deutlich gestärkt. „Wachstum und Größe spielen im Wettbewerb der Kassen eine wichtige Rolle. Die BARMER wird ihre Gestaltungskraft konsequent für die Weiterentwicklung ihrer Versorgungs- und Serviceangebote einsetzen“, so Engelmann, beispielsweise bei Arzneimittel-Rabattverträgen. Auch im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements werde die Kasse eine führende Position einnehmen. Wiethölter: „Gesundheit, Zufriedenheit und Motivation der Belegschaft sind die Voraussetzungen für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Die beste Unternehmensinvestition ist deswegen die, in die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hierbei steht die BARMER sowohl kleinen und mittelständischen Betrieben als auch Großunternehmen mit individuellen Gesundheitsangeboten zur Verfügung.“


Hohe Auszeichnung für Holger Langkutsch

Vorsitzender des BARMER GEK Verwaltungsrates erhält Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

 

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der BARMER GEK, Holger Langkutsch (72), wurde am 19. Dezember 2016 in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. Im Namen des Bundespräsidenten überreichte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Prof. Josef Hecken, die hohe Auszeichnung. Die Ehrung fand im Rahmen der Verabschiedung von Langkutsch statt, der sich Anfang Januar nach mehr als 40 Jahren ehrenamtlichen Engagements aus dem Veraltungsrat der BARMER GEK zurückzieht.

 

Hecken betonte, dass mit der Auszeichnung aber nicht nur Langkutschs langjährige Arbeit in der Selbstverwaltung der BARMER gewürdigt würde, sondern seine Verdienste um die Versichertengemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherung insgesamt. Besondere Anerkennung gebühre Langkutsch für sein Engagement im Gemeinsamen Bundesausschuss, dem er seit 2008 als einziger Versichertenvertreter angehört. Durch seine Arbeit habe Langkutsch alle wichtigen Beschlüsse und Weichenstellungen der vergangenen Jahre maßgeblich beeinflusst und somit einen großen Anteil an der positiven Entwicklung des bundesdeutschen Gesundheitswesens.

Der Verwaltungsrat befasste sich im September 2016 unter anderem mit dem Versorgungsgeschehen.

Angst vor dem Zahnarzt oder der Zahnärztin? Deutsche kümmern sich zu wenig um Zahnvorsorge

Ein Thema war dabei die Zahngesundheit. Zwei Drittel der Kinder zwischen zwei und sechs Jahren gehen nicht zu einem Zahnarzt oder einer Zahnärztin. Nur 33,9 Prozent dieser Altersgruppe nutzten im Jahr 2014 die Früherkennungsuntersuchung. Darauf wies der Verwaltungsrat der BARMER GEK in seiner Sitzung in Stuttgart am 16 September 2016 anlässlich des Tages der Zahngesundheit (25. September) hin. „Kleinkinder müssen bereits vom ersten Milchzahn an gut versorgt werden. Nur so können Karies und andere Zahnerkrankungen konsequent verhindert werden. Der regelmäßige Besuch bei einem Zahnarzt oder einer Zahnärztin auch mit den Kleinsten sollte daher Standardprogramm in jeder Familie sein“, sagte Ute Engelmann, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats der Kasse. Die BARMER GEK bietet ihren Versicherten eine dentale Frühprävention bereits ab dem sechsten Lebensmonat an. Das Gesetz sieht bislang die erste Untersuchung mit zweieinhalb Jahren vor. 

Auch Erwachsene sind Zahnarztmuffel

Aber auch bei den Erwachsenen gibt es erheblichen Nachholbedarf. Viele von ihnen scheuen offensichtlich eine zahnärztliche Behandlung. Rund 30 Prozent der BARMER GEK Versicherten haben im Jahr 2014 keinen Dentisten aufgesucht. „Stetige Vorsorge legt den Grundstein für eine langanhaltende Zahngesundheit. Wer die Prophylaxe regelmäßig nutzt, kann sogar Geld sparen, da sich der Eigenanteil für Kronen oder Brücken deutlich reduziert“, betonte Engelmann.
Im regionalen Vergleich scheuen vor allem die Saarländer den Gang zum Dentisten. Hier nahmen nur 64,8 Prozent einen Zahnarzttermin wahr. Ähnlich schlecht sieht es in Rheinland-Pfalz (67,9 Prozent), Hamburg und Bremen (beide 66,8 Prozent) aus. Die Baden-Württemberger liegen mit 71,7 Prozent im Mittelfeld. Die Thüringer nehmen hingegen die Spitzenposition ein. Hier waren es 78,1 Prozent, die zum Zahnarzt oder zu einer Zahnärztin gegangen sind.

Kinder heilen Komfortabler Expertenrat bei seltenen Erkrankungen und schwierigen Diagnosen

PädExpert steht für ein Expertensystem, das die allgemeinen Kinder- und Jugendärzte (Pädiater) mit spezialisierten Fach-Pädiatern vernetzt. Es basiert auf einem speziell entwickelten Computerprogramm, mit dessen Hilfe Fach-Diagnosen und Therapieempfehlungen für Kinderarzt-Praxen in jeder Region in Deutschland schnell und zuverlässig zur Verfügung gestellt werden. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Diese Feststellung gilt im Besonderen auch in der Medizin. Die Kinder- und Jugendmedizin hat in den vergangenen Jahren in der Diagnostik und Therapie chronischer und seltener Erkrankungen große Fortschritte gemacht. Vieles davon hat bereits Eingang in die hausärztlichen Kinderarzt-Praxen gefunden. Doch gerade bei seltenen Erkrankungen ist meist Spezialisten-Wissen erforderlich, das oftmals nur in medizinischen Zentren oder bei pädiatrischen Fachärzten in Großstädten anzutreffen und häufig mit langen Wartezeiten auf einen Termin verbunden ist. Vor allem für Familien in ländlichen Gebieten keine besonders patientenfreundliche Situation. Mit dem telemedizinischen Expertennetzwerk PädExpert, bundesweit exklusiv bei der BARMER GEK, bietet die Kasse ihren Versicherten gleich mehrere Vorteile:
• die Behandlung erfolgt weiterhin in der vertrauten Kinderarzt-Praxis
• die Anreise zu Spezialisten mit langen Wartezeiten entfällt
• die telemedizinische Fach-Diagnose erfolgt rasch (meist binnen 24 Stunden)
• und entsprechend schnell kann die zielgerichtete Therapie beginnen.

Verbindliche Qualitätsstandards für mehr Patientensicherheit

Eine wichtige Aufgabe des Verwaltungsrates der BARMER GEK ist es, sich für eine konsequente Qualitätssicherung in der medizinischen Versorgung einzusetzen. Sie ist Voraussetzung für ein hochwertiges Gesundheitssystem, in dem die Patientinnen und Patienten bestmöglich und wirtschaftlich versorgt werden. Soweit die Theorie. In der Realität zeigen sich jedoch erhebliche Unterschiede bei der Qualität der Gesundheitsversorgung. Eines der jüngsten Beispiel ist die Adipositas-Chirurgie.

In der stationären Versorgung gibt es mitunter Tendenzen, die zumindest für Stirnrunzeln sorgen; etwa dann, wenn in deutschen Krankenhäusern beispielsweise immer mehr Knie- und Hüftgelenke implantiert werden, die Zahl der beschichteten Stents zur Behandlung verengter Herzkranzgefäße plötzlich boomt oder die Zahl der Bandscheiben-Operationen ansteigt, und bei denselben Patienten immer öfter innerhalb von ein bis zwei Jahren zusätzlich eine Versteifungsoperation folgt. Neben der Entwicklung an sich, ist zwischen einzelnen Kliniken auch ein deutliches Qualitätsgefälle erkennbar. Während etwa die besten Einrichtungen nach Hüft-Endoprothesen-Erstimplantationen praktisch keine postoperativen Wundinfektionen aufweisen, liegt diese Rate bei den schlechtesten Häusern schon bei fünf Prozent. Aus gutem Grund fordert der BARMER GEK Verwaltungsrat seit Jahren zum einen bundesweit verbindliche Qualitätsstandards in der medizinischen Versorgung und zum anderen mehr Möglichkeiten für Direktverträge mit ausgewählten Leistungserbringern, um Geld gezielt dahin zu steuern, wo Patientinnen und Patienten auch wirklich einen Nutzen haben. Die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Adipositas-Chirurgie unterstreichen diese Forderung, denn auf das Gesundheitssystem kommen schwerwiegende Probleme zu. Wie in anderen Industrienationen auch werden die Menschen in Deutschland immer dicker. Und immer mehr fallen unter die Kategorie „adipös“, also krankhaft übergewichtig. Laut BARMER GEK Report Krankenhaus 2016 mussten sich allein im Jahr 2014 gut sieben Millionen Menschen wegen Adipositas in Praxen behandeln lassen und damit 14 Prozent mehr als noch im Jahr 2006. Für die Betroffenen bedeutet das häufig neben gesundheitlichen Problemen wie Bluthochdruck, Diabetes, Schlafstörungen oder Gelenkverschleiß auch eine soziale Isolation. Nach vielen gescheiterten Abnehmversuchen suchen immer mehr ihr Heil auf dem Operationstisch. So hat sich die Anzahl der sogenannten bariatrischen Operationen zwischen den Jahren 2006 und 2014 bei den BARMER GEK Versicherten auf 1.070 Fälle mehr als versechsfacht, bei allen gesetzlichen Krankenkassen auf 9.225 Eingriffe mehr als verfünffacht. Die Hoffnung auf ein im doppelten Wortsinn leichteres Leben verdrängt die Gedanken an mögliche Risiken eines solchen Eingriffs. Dabei ist schon die Narkose für Übergewichtige riskanter als für Normalgewichtige. Und häufige Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislaufprobleme lassen zusätzlich das Risiko für Infektionen und andere Komplikationen ansteigen. Deshalb sollten Betroffene nach Ansicht des BARMER GEK Verwaltungsrats erst dann eine bariatrische Operation in Betracht ziehen, wenn wirklich alle konservativen Methoden ausgeschöpft und die Grenzen einer ambulanten Versorgung erreicht sind. Aber wenn ein so schwerwiegender Eingriff tatsächlich als Ultima Ratio zum Einsatz kommt, sollte er unbedingt in einem nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zertifizierten Adipositatszentrum erfolgen.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – Gesundheit am Arbeitsplatz

Am 1. Januar 2017 schließen sich BARMER GEK und Deutsche BKK zusammen. Was dürfen Partnerunternehmen von der neuen BARMER im Hinblick auf Leistungen, Service und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) erwarten? Arbeitgeber auf gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter angewiesen. Ein wichtiger Baustein für die Gesundheit der Beschäftigten ist das betriebliche Gesundheitsmanagement. Die BARMER GEK unterstützt Betriebe, die in ihre „Firmengesundheit” investieren wollen, mit einer Vielzahl von Angeboten und einem breiten Produktportfolio. Die Nähe zu Betrieben hat bei der deutschen BKK Tradition, denn schließlich hat sich unter dem Dach der Deutschen BKK mit der Zeit der geballte Erfahrungsschatz von 65 BKKen angesammelt, die mit den Ablaufen im Unternehmen besonders gut vertraut sind. Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist ein großes Thema. Die BARMER trägt dem natürlich Rechnung, zum Beispiel mit einem konsequenten Ausbau digitaler BGM-Programme. Abgesehen davon beschäftigen wir uns analog zur Initiative des Bundesarbeitsministeriums „Arbeiten 4.0” intensiv mit den Auswirkungen der digitalisierten Arbeitswelt auf die Gesundheit der Beschäftigten. Zusammen mit der Deutschen Telekom und „BILD am Sonntag” haben wir ein Projekt gestartet, das von der Universität St. Gallen wissenschaftlich begleitet wird. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen wollen wir Lösungsansätze für die betriebliche Gesundheitsforderung entwickeln.
Weitere Themenschwerpunkte waren die Umsetzung des Präventionsgesetzes. Beispiel hierfür ist das Projekt BIG – Bewegung als Investition in Gesundheit, das vom Institut für Sportwissenschaft und Sport der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt wurde. Es wird von der BARMER GEK gefördert. Das Projekt zeigt, dass Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gelingen kann, wenn Wissenschaft, Krankenkassen und Politik konstruktiv zusammenarbeiten. Weitere Beispiele sind das Präventionsprogramm Papilio gemeinsam mit der Augsburger Puppenkiste. Die Barmer GEK fördert die Idee von Papilio seit vielen Jahren, weil es ein gemeinsames Anliegen ist, beispielsweise Prävention von Sucht und Gewalt so früh wie möglich zu beginnen. Über den Kindergarten werden in Deutschland nahezu alle Kinder erreicht. So wird eine flächendeckende Prävention in der Lebensumwelt von Kindern möglich. Die verschiedenen Module des Präventionsprogramms  MindMatters helfen dabei, die gesundheitliche Ausgangssituation der eigenen Schule zu analysieren, Handlungsprioritäten zu identifizieren und schulische Aktivitäten zur Förderung der psychischen Gesundheit zu planen.

Lieber einmal mehr nachfragen

Ein weiterer Gegenstand der Beratungen war das breite Prouktportfolio der BARMER GEK zur Stärkung der Patientinnen- und Patientensouveränität - von Checklisten für den Arztbesuch über den IGeL-Monitor bis hin zu elektronischen Entscheidungshilfen. Patientinnen und Patienten werden heute stärker als „Koproduzenten“ der Expertinnen und Experten für die eigene Gesundheit gesehen. Patientenorientierung und -beteiligung verbessern nicht nur präventive Maßnahmen, sondern sie liefern wichtige Ansätze zur bedarfsgerechten und effizienten Gestaltung des Gesundheitswesens.

Überschuss im Jahresergebnis

Finanzkennzahlen sind wichtige Indikatoren, an denen sich die „Gesundheit“ eines Unternehmens ablesen lässt. Die Barmer GEK weist im Jahresabschluss 2015 einen Überschuss in Höhe von rund 6 Millionen Euro aus. Auch das erste Quartalsergebnis des Jahres 2016 weist für die Barmer GEK einen Überschuss aus. Angesichts eines Gesamthaushaltes von rund 30 Milliarden Euro erscheint dieser Überschuss nicht sonderlich hoch. Aus Sicht des Verwaltungsrates der Barmer GEK ist es aber ein sehr erfreuliches Ergebnis. Zum einen ist eine gesetzliche Krankenkasse kein gewinnorientiertes Unternehmen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat die Barmer GEK keine Gewinnerzielungsabsicht. Gleichwohl muss sich eine Krankenkasse heutzutage mehr denn je um einen soliden Finanzhaushalt kümmern. Denn Defizite führen auf Dauer unumgänglich zu einer deutlichen Erhöhung der Zusatzbeiträge mit all ihren bekannten „schädlichen“ Nebenwirkungen auf den Mitglieder- und Versichertenbestand. Zum anderen wies die Barmer GEK noch im Jahr 2014 ein Haushaltsdefizit im dreistelligen Millionenbereich aus. Die extrem positive Finanzentwicklung innerhalb von nur zwölf Monaten ist tiefgreifenden Umstrukturierungen zu verdanken, die mit einer großen Reorganisation einhergehen. Diese wurde vor wenigen Jahren durch eine grundlegende Neuausrichtung der Strukturen in der Hauptverwaltung eingeleitet. Derzeit werden sowohl die Flächenorganisation als auch die IT-Strukturen modernisiert und dadurch wesentlich effizienter ausgerichtet.

Den Kurs auf Zukunft gestellt

Neben den Finanzkennzahlen gibt es einen weiteren wichtigen Wert, der mitentscheidend für die Entwicklung einer Krankenkasse ist. Es ist ihre Größe, ausgedrückt in der Zahl der Mitglieder und Versicherten. Was für die freie Wirtschaft gilt, trifft auch auf das System der Gesetzlichen Krankenversicherung zu. Je größer eine Krankenkasse ist, desto stärker ihre Marktposition und größer ihre Gestaltungskraft. Diesem Grundsatz folgend haben die Verwaltungsräte von Barmer GEK und Deutsche BKK im November 2015 beschlossen, sich zum 1. Januar 2017 zur neuen Barmer zu vereinigen. Beide Kassen versichern rund 9,5 Millionen Menschen. Ziel dieses Zusammenschlusses ist eine bessere Position im Wettbewerb. Die größere Gestaltungskraft wird konsequent für die Weiterentwicklung des Leistungs- und Serviceangebotes der neuen Kasse eingesetzt. Damit steigern die Versichertenparlamente die Attraktivität bei den Versicherten und solchen, die es werden wollen. Auch deshalb, weil die durch den Zusammenschluss gewonnenen Synergien und Effizienzsteigerungen für einen attraktiven Beitragssatz genutzt werden. Sie stellen damit den Kurs auf eine erfolgreiche Zukunft.

Neue Service-Maßstäbe - Versichertenwünsche erfordern neue Strukturen

Der Verwaltungsrat der Barmer GEK hat Anfang des Jahres 2014 das Signal für eine umfassende Organisationsreform auf Grün gestellt. Seitdem haben sich im Unternehmen die Strukturen in vielen Bereichen verändert. Eine Krankenkasse, die sich als modernes Dienstleistungsunternehmen versteht, ist immer wieder gefordert, die sich ändernden Ansprüche ihrer Versicherten zu antizipieren und in den Mittelpunkt ihres Handelns zu rücken. In verschiedenen Marktforschungsstudien wurde deutlich, dass die Versicherten der Barmer GEK natürlich einen erstklassigen Service erwarten, aber vor allem wollen sie je nach Situation selbstbestimmt entscheiden, wie sie mit ihrer Krankenkasse kommunizieren, um ihre Anliegen zeitnah und unkompliziert zu erledigen. Darauf hat die Unternehmensspitze der Barmer GEK die neue Organisationsstruktur konsequent ausgerichtet.

Ganz im Sinne der veränderten Versicherungswünsche hat die Barmer GEK bereits vor zwei Jahren einen umfassenden Strukturwandel der Kasse eingeleitet. Auch wenn der Prozess noch nicht ganz abgeschlossen ist, profitiert bereits ein Großteil der Versicherten von den Veränderungen, da die neue Aufbau- und Ablauforganisation mittlerweile in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg umgesetzt wurde. Im Laufe dieses Jahres folgen die Bundesländer Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, bevor Anfang des Jahres 2017 die nördlichen Bundesländer in die neue Organisationsstruktur überführt werden. Umfragen und Marktforschungsstudien zeigen: In unserer heutigen Gesellschaft ist der telefonische Kontakt für die Versicherten der wichtigste Kommunikationskanal, um Anliegen mit ihrer Krankenkasse schnell und bequem zu klären. Das zeigt auch ein Blick in die Statistik der Barmer GEK: Rund 70 Prozent aller Versichertenanfragen erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter via Telefon. Dabei erwarten die Versicherten auch, dass sich die Qualität der telefonischen Beratung nicht von der in einer Geschäftsstelle unterscheidet. Die Barmer GEK hat aus diesem Grund deutschlandweit sogenannte Telefon-Geschäftsstellen eingerichtet, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche erreichbar sind. Die Barmer GEK professionalisiert nicht nur den Telefon-Service, sondern baut auch ihre Online-Services kontinuierlich aus. Schließlich sind Schätzungen zufolge inzwischen mehr als 65 Millionen Bundesbürger online. Unternehmenseigene Befragungen stützen diesen Trend. Demnach wünschen sich mehr als 50 Prozent der Versicherten, ihre Anliegen in dieser zeitgemäßen Art und Weise erledigen zu können. Diesem Wunsch kommt die Barmer GEK mit ihrer Online-Geschäftsstelle nach. Neben der Professionalisierung der telefonischen und digitalen Erreichbarkeit, baut die Barmer GEK parallel auch den Service in den einzelnen Geschäftsstellen konsequent weiter aus. Rund 400 Geschäftsstellen in ganz Deutschland, mit bundesweit längeren Öffnungszeiten werden den Versicherten am Ende des Umstrukturierungsprozesses zur Verfügung stehen. Neben der persönlichen Beratung und Betreuung muss sich eine gesetzliche Krankenkasse natürlich auch professionell um alle Anträge ihrer Versicherten und Arbeitgeber kümmern. Die Barmer GEK baut dazu deutschlandweit mehr als 40 Zentren für eine kompetente und schnelle Sachbearbeitung auf. Die Neuorganisation der Barmer GEK zeichnet sich durch schlanke Verwaltungsstrukturen bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Service-Qualität aus.

Verdoppelung der Rückenoperationen - Ärztliche Zweitmeinung vermeidet unnötige Eingriffe

Die Barmer GEK warnt vor einer Zunahme unnötiger Operationen an der Wirbelsäule. So habe sich die Zahl dieser Eingriffe zwischen den Jahren 2006 und 2014 bundesweit auf gut 780.000 verdoppelt.
Zudem sei die Zahl der Barmer GEK-versicherten Patientinnen und Patienten, die sich ein bis zwei Jahre nach einer Rückenoperation einem erneuten Eingriff unterziehen mussten und eine Wirbelversteifung erhielten, in der Zeit von 2006 bis 2013 um 137 Prozent gestiegen. Darauf wies der Verwaltungsrat der Kasse bei seiner heutigen Sitzung in Rostock hin. Nicht jede Operation ist medizinisch sinnvoll, mitunter bringt sie für die Betroffenen viel Leid mit sich. Wir raten den Patientinnen und Patienten dringend, vor Operationen eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, so die stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende der Barmer GEK, Ute Engelmann.

Barmer GEK gewinnt mit Moshpital Preise

Mit einer ungewöhnlichen Idee initiierte die Barmer GEK beim Heavy Metal Festival 2015 in Wacken einen nicht alltäglichen Dialog. Direkt vor Ort auf dem Festivalgelände, mit einem eindrucksvollen Video auf Youtube und über soziale Netzwerke kam die Krankenkasse unmittelbar mit den Fans dröhnender Gitarren ins Gespräch. Jetzt wurde sie dafür erneut ausgezeichnet, mit dem Deutschen Dialogmarketing Preis 2016 in Gold in der Kategorie "Finanzdienstleistungen". Bronzene Ehrungen gab es in den Kategorien "Crossmediale Kampagnen" sowie "Datengenerierung und Community Building". Die Jury, bestehend aus Agenturexperten, Unternehmens- und Pressevertretern sowie Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, würdigte unter anderem, dass die Barmer GEK und ihre Agentur Pixelpark mehrere Kommunikationskanäle originell nutzten. Der Verwaltungsrat stellte fest, dass Moshpital zeige, wie man als Krankenkasse mit guten Ideen in einem ungewöhnlichen Umfeld erfolgreich und direkt kommunizieren kann.

Sozialwahl 2017 - weil es unsere Wahl ist

Der Verwaltungsrat der Barmer GEK appellierte einmal mehr an alle Mitglieder der neuen BARMER, im Jahr 2017 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und so die demokratische Legitimation und die Stimme der Solidargemeinschaft gegenüber der Politik zu stärken. Bei der BARMER ist voraussichtlicher Stichtag für die Abgabe der Stimme der 4. Oktober 2017. Anfang September werden allen wahlberechtigten Mitglieder die Wahlunterlagen nach Hause zugestellt. Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund fällt der Stichtag auf den 31. Mai 2017. Grund für den seperaten Wahltermin der BARMER sind die Vereinigung von BARMER GEK und Deutscher BKK zum 1. Januar 2017 und daraus resultierende Folgen für den Wahlkalender bzw. die dort abgebildeten gesetzlichen Fristen. Mitglieder der BARMER, die bei der Deutschen Rentenversicherung Bund versichert sind, können 2017 zweimal wählen. Traditionelles Symbol für die Sozialwahlen ist der rote Briefumschlag, mit dem die Stimmzettel zurückgesandt werden.

Bundeskongress für Vertrauenspersonen der Barmer GEK 2016 - “Risiken und Nebenwirkungen der Arzneimittelversorgung“
Am 21. März 2016 fand der diesjährige Bundeskongress für Vertrauenspersonen zum Thema „Risiken und Nebenwirkungen der Arzneimittelversorgung“ in Berlin statt. Im Rahmen dieses Symposiums erfolgte eine Bestandsaufnahme der Arzneimittelversorgung fünf Jahre nach Inkrafttreten des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG). Eingeladen waren Frau Dr. Haas (GKV-Spitzenverband), Herr Prof. Dr. Hecken (unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses) und Herr Prof. Dr. Ulrich (Universität Bayreuth), die Auskunft über den aktuellen Stand der Diskussion zur Arzneimittelversorgung gaben und anschließend für einen Austausch mit den Vertrauenspersonen zur Verfügung standen. Der Verwaltungsrat der Barmer GEK forderte eine grundlegende Änderung der Preisfestsetzung von ausgabenstarken Medikamenten. Man braucht eine Weiterentwicklung des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) und deshalb plädierte der Verwaltungsrat für eine Schnellbewertung direkt nach Markteintritt sowie eine Kosten-Nutzen-Bewertung spätestens nach fünf Jahren.

Therapie mit Biomedikamenten

Der Barmer GEK Verwaltungsrat bricht eine Lanze für die Verordnung qualitätsgeprüfter Biosimilars. Biologisch hergestellte Arzneimittel, sogenannte Biologika oder Biologicals, sind erst seit einigen Jahren auf dem Markt. Ihre Wirksamkeit haben sie unter anderem bei der Behandlung chronisch entzündlicher Erkrankungen bereits unter Beweis gestellt. Die mithilfe lebender Zellen hergestellten Wirkstoffe kommen meist dann zum Einsatz, wenn die Therapie mit chemisch produzierten Arzneimitteln nicht oder nicht mehr den erwünschten Behandlungserfolg bringt. So zum Beispiel bei schwerer rheumatoider Arthritis, einer bislang unheilbaren Autoimmunerkrankung. Allein bei der Barmer GEK leiden mehr als 250.000 Versicherte unter entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Umso mehr kommt es darauf an, durch individuell abgestimmte Therapien die Schmerzen zu lindern, den Krankheitsverlauf zu stoppen und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten , Für die Rheumatherapie stehen hochwirksame Basismedikamente zur Verfügung – darunter auch die Biologika. In vielen Fällen gelingt es aber bereits mithilfe bewährter synthetisch produzierter Arzneimittel, Schmerzen und Entzündungen einzudämmen und den zerstörerischen Prozess an den Gelenken aufzuhalten. Für diese Medikamente gibt es schon lange identische Nachahmerprodukte (Generika), die bei gleicher Qualität eine kostengünstigere Therapie ermöglichen. Vergleichbar den Generika für chemisch hergestellte Arzneimittel existieren auch für Original Biologika bereits Nachahmerprodukte: die Biosimilars. Wie es der Name schon andeutet (similar,englisch = ähnlich), sind sie nicht komplett identisch mit dem Ursprungspräparat. Die minimalen Unterschiede liegen in den durch lebende Zellen aufwendigen Produktionsprozessen von Biomedikamenten begründet. Dies führt auch bei nachproduzierten Chargen ein und desselben Original Biologikums zu minimalsten Abweichungen. Dass die Unterschiede keinen Einfluss auf die Wirksamkeit und Verträglichkeit haben, wird jedoch – bei Original und Nachahmerpräparat – strengstens kontrolliert. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge könnten Biosimilars die gleichen Chancen bieten: hochwertige Arzneimittelversorgung zu wirtschaftlichen Preisen.

Korruptionsbekämpfung

Die strafrechtliche Verfolgung von Korruption im Gesundheitswesen wird in Zukunft erleichtert. Der Verwaltungsrat befasste sich mit dem Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen, mit dem die neuen Straftatbestände der Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen geschaffen werden. Umfasst davon sind alle Angehörigen von Heilberufen, für deren Ausübung oder Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erforderlich ist. Die Annahme beziehungsweise das Versprechen von Vorteilen gegen entsprechende Gegenleistung können zukünftig mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden. In schweren Fällen ist eine Freiheitsstrafe von mindestens drei Monaten bis zu maximal fünf Jahren vorgesehen. Geplant ist zudem ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch der bei den Krankenkassen angesiedelten Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen. Der GKV-Spitzenverband soll den Austausch organisieren und zudem eine einheitliche Organisation der Stellen veranlassen. Es ist gut, dass mit dem neuen Gesetz zukünftig Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen strafrechtlich verfolgt werden können. Damit wird eine Gesetzeslücke geschlossen. Auch dass Bestechung und Bestechlichkeit Offizialdelikte werden, erleichtert ihre Ahndung.

Reform der Pflegeberufe

Der Verwaltungsrat befasste sich mit dem Gesetz zur Reform der Pflegeberufe. Der Verwaltungsrat begrüßt, dass der Gesetzgeber dem Fachkräftemangel im Pflegebereich entgegenwirken und die Pflegeberufsausbildung den sich wandelnden Berufsanforderungen anpassen will. Der Verwaltungsrat unterstrich aber zugleich, dass die Finanzierung der Pflegeausbildung nicht zum Verschiebebahnhof werden darf und die Länder sich ihrer Finanzverantwortung nicht auf die Sozialversicherung abgewälzt werden dürfen. Zudem gilt es sicherzustellen, dass die Reform die Pflegequalität in den verschiedenen Bereichen nicht schmälert.

Mehr Fairness im Gesundheitswesen

Chancengleicher Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen. Oder anders formuliert: Mehr Fairness im Gesundheitswesen durch eine Optimierung des sogenannten „morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA)“ – dafür setzt sich der Verwaltungsrat der Barmer GEK ein. Denn dieser finanzielle Ausgleichmechanismus zwischen den gesetzlichen Krankenkassen ist reformbedürftig. Es bestehen weiterhin Schwachstellen im Morbi-RSA, die zu Wettbewerbsverzerrungen unter den gesetzlichen Krankenkassen führen. Im Ergebnis stellt der Verwaltungsrat eine extrem unterschiedliche Entwicklung der Rücklagen der Kassen fest. Zudem zeichnet sich bereits heute eine deutliche Spreizung der individuellen Zusatzbeitragssätze der Kassen ab, die bei weitem nicht allein durch die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Kassen begründet ist. Damit die Verwerfungen sich nicht fortsetzen und womöglich die Stabilität des Systems und damit die hohe Qualität der medizinischen Versorgung gefährden, fordert der Verwaltungsrat weitere Reformschritte beim Morbi-RSA.

Bestnoten für die Barmer GEK

Das Wirtschaftsmagazin „Focus-Money” hat in einem großen Kassentest die gesetzlichen Krankenkassen unter die Lupe genommen. Das erfreuliche Ergebnis: Die Barmer GEK bietet – so die Tester – ausgezeichnete Leistungen und einen hervorragenden Service. Darüber hinaus erhielt sie in der Kategorie „Gesundheitsförderung” die Bestnote. Die Juroren lobten die rund um die Uhr erreichbaren Hotlines, die Online-Filiale und die persönliche Betreuung vor Ort. Außerdem überzeugte die BARMER GEK mit ihrem Angebot einer ärztlichen Zweitmeinung sowie der Vermittlung von Arztterminen. Gute Argumente also für eine Weiterempfehlung.

Sozialwahl 2017 - für Gesundheit und Rente

2017 ist es wieder so weit: Die 30 Mitglieder des Verwaltungsrates der vereinigten Barmer, hervorgegangen aus Barmer GEK und Deutscher BKK, werden dann - wie alle sechs Jahre - neu gewählt. Bei der neuen Barmer wird der Wahltag, bis zu dem die Wahlbriefe spätestens abgegeben sein müssen, durch die Bundeswahlbeauftragte, Rita Pawelski, und ihren Stellvertreter, Klaus Wiesehügel, festgelegt werden - voraussichtlich auf den 4. Oktober 2017. Wahltag bei den anderen Sozialversicherungsträgern, wie der Deutschen Rentenversicherung Bund, ist bereits der 31. Mai 2017. Der seperate Wahltermin der neuen Barmer im Jahr 2017 ist der Vereinigung bzw. den einzuhaltenden Fristen des Wahlverfahrens geschuldet. Der Verwaltungsrat der Barmer GEK betonte die Relevanz seiner Entscheidungen, wie die Vereinigung der Barmer GEK und der Deutschen BKK, und ermunterte Versicherte, sich vielleicht sogar selbst aktiv bei ihrer Krankenkasse zu engagieren, auf jeden Fall aber von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Barmer GEK und DEUTSCHE BKK unterzeichnen Vereinigungsvertrag

Die Verwaltungsräte der DEUTSCHEN BKK und Barmer GEK haben die Fusion beider Krankenkassen zum 1. Januar 2017 endgültig besiegelt. Am 2. März 2017 haben die Vorsitzenden der Verwaltungsräte und der Vorstände der Kassen den Vereinigungsvertrag in Berlin unterzeichnet, der unter anderem die Satzung und die Standortstruktur der neuen Barmer regelt. Stand heute versichert die neue Barmer rund 9,6 Millionen Versicherte.

„Die Fusion von Barmer GEK und DEUTSCHER BKK leistet einen wichtigen Beitrag, um als neues Unternehmen nachhaltig erfolgreich im Wettbewerb um die Versicherten und um die besten Leistungen zu bestehen“, erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende der Barmer GEK, Holger Langkutsch. Als klares Ziel formulierte der Verwaltungsratsvorsitzende der DEUTSCHEN BKK, Dirk Wiethölter: „Wir wollen die beste Krankenkasse Deutschlands sein. Unsere starke Marktposition werden wir gezielt bei Verhandlungen mit den Leistungserbringern einsetzen, um Wirtschaftlichkeit und Leistungsstärke zum Wohl unserer Versicherten optimal miteinander zu verzahnen.“

Der nun unterzeichnete Vereinigungsvertrag regelt unter anderem die zukünftigen Aufgaben, die an den großen Standorten der DEUTSCHEN BKK angesiedelt werden. So werden an den derzeitigen Hauptstandorten in Wolfsburg, Stuttgart und Düsseldorf zukünftig verschiedene Fachzentren entstehen. Für die Versicherten der neuen Barmer verbessern sich der Service und die Erreichbarkeit, da das Geschäftsstellennetz weiter ausgebaut wird.

Webcode dieser Seite: u000324 Autor: Barmer Erstellt am: 15.05.2017 Letzte Aktualisierung am: 15.05.2017
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