Berichte und Termine 2017

Hier finden Sie Berichte von den Sitzungen des Verwaltungsrats und wichtigen Veranstaltungen. Sie wollen selbst einmal dabei sein? Wir informieren über die Sitzungstermine.

(Veranstaltungsort: Hauptsitz der Barmer, Axel-Springer-Straße 44, 10969 Berlin | Sitzungsbeginn 10:00 Uhr | Raum 1.1.1)

Barmer Mitglieder zur Sozialwahl aufgerufen

Bei der Barmer steht die Sozialwahl noch bevor. Darauf wies der Verwaltungsrat der Kasse bei seiner Tagung am 21. Juni 2017 in Berlin hin. Die Wahlberechtigten bestimmen über Zusammensetzung und Ausrichtung des Verwaltungsrats. Anfang September werden die Stimmzettel an die Mitglieder verschickt, die angekreuzt bis zum 4. Oktober 2017 per Post zurückgesendet werden können. "Die Sozialwahl ist deswegen sehr wichtig, weil die Versicherten über den Verwaltungsrat gezielt Einfluss auf die Leistungen und Services der Kasse ausüben können", so Bernd Heinemann, Vorsitzender des Barmer Verwaltungsrats.

Gesundheit am Arbeitsplatz ein Kernanliegen der Selbstverwaltung

Die Selbstverwaltung der Barmer wählt und kontrolliert unter anderem den hauptamtlichen Vorstand und beschließt den Haushalt. Sie entwickelt und beschließt auch Satzungsleistungen wie zum Beispiel Bonusprogramme und neue Versorgungsformen. Dem Verwaltungsrat der Barmer liegt vor allem das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz sehr am Herzen. "Stress und Leistungsdruck können krank machen. Firmen können hier mit Hilfe der Barmer gezielt gegensteuern und ein professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement etablieren", so Heinemann. Diesbezüglich arbeitet die Barmer beispielsweise mit der Deutschen Post zusammen. Die Kooperation fokussiert sich unter anderem auf Präventionsangebote für Azubis, um ihnen einen gesunden Start in die Arbeitswelt zu ermöglichen.

Betriebliche Vertrauenspersonen für Gesundheit am Arbeitsplatz

Wie wichtig die Arbeit des Verwaltungsrates ist, zeigte sich auch an einer großen Tagung der Barmer mit sogenannten Vertrauenspersonen, einem Personenkreis, der in Betrieben als Ansprechpartner für sozialpolitische Belange tätig ist. Heinemann: "Dieser Berliner Kongress hat am Beispiel des betrieblichen Gesundheitsmanagements die exponierte Stellung der Barmer-Selbstverwaltung deutlich gemacht. Ohne Verwaltungsrat gäbe es die zahlreichen Gesundheitsangebote für kleine, mittlere und große Unternehmen nicht. Ein Grund mehr, sich an der Sozialwahl zu beteiligen."

Positives Jahresergebnis 2016

Der Verwaltunsgrat erteilte den Vorständen der Barmer GEK und der Deutschen BKK Entlastung für die Jahresrechnungen 2016 für die Kranken- und die Pflegekasse. Bezogen auf die neue Barmer insgesamt konnte diese im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Überschuss in Höhe von 64 Millionen Euro erwirtschaften. Damit steigt der Saldo aus den Betriebsmitteln und der Rücklage per 31. Dezember 2016 auf über 1 Milliarde Euro an. Für die Barmer Pflegekasse ergibt sich ein Überschuss im Finanzergebnis 2016 von 50,9 Millionen Euro.

Laut den Berechnungen des Schätzerkreises beträgt der kostendeckende Zusatzbeitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung auch in 2017 weiterhin 1,1 Prozent. Somit konnte auch im zweiten Jahr in Folge der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz konstant gehalten werden, obwohl eine Vielzahl von gesetzgeberischen Maßnahmen ihre volle Finanzwirksamkeit erst in den Folgejahren entfalten werden. Wesentlicher Grund hierfür ist die sehr positive wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland, die zu einer überaus guten Ausstattung der Einnahmenseite geführt hat. Darüber hinaus wurde den Gesetzlichen Krankenkassen eine zusätzliche Finanzhilfe in Höhe von 1,5 Milliarden Euro aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt, welche den kostendeckenden Beitragssatz rein rechnerisch nochmals um ca. 0,1 Prozent entlastet hat.

Verwaltungskosten sinken

Im Bereich der Verwaltungskosten ist es trotz der allgemeinen hohen Kostenentwicklung gelungen, die Ausgaben um über 14 Millionen Euro (bei einem Volumen von zirka 1,4 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahr zu senken. Der Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben liegt bei niedrigen 4,5 Prozent und konnte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls noch einmal gesenkt werden. Ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach Paragraph 171b Absatz 7 SGB V zur Bildung von Rückstellungen für Altersteilzeitvereinbarungen ist die Kasse nachgekommen.

Steigende Leistungsausgaben

Die Leistungsausgaben sind im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent je Versicherten gestiegen. Für die fusionierte Gesamtkasse der Barmer entspricht dies einem Anstieg der Ausgaben je Versicherten auf 3.118,14 Euro (in 2015: 2.972,06 Euro). Dieses vergleichsweise sehr hohe Ausgabenwachstum ist vor allem auf die beiden großen Leistungssektoren Arzneimittel und Krankenhaus zurückzuführen.

Arzneimittelkosten

Ein überaus hohes Kostenwachstum ist im Jahr 2016 für den Arzneimittelbereich zu konstatieren. Ursächlich hierfür waren nahezu ausschließlich neue Medikamente wie Immunsuppressiva und bestimmte Krebspräparate. Zudem erzielen auch heute noch die bereits in den letzten Jahren platzierten (innovativen und damit teuren) Arzneimittel erwartungsgemäß eine deutlich höhere Marktdurchdringung, was ebenfalls steigende Kosten zur Folge hat. Seit der Einführung des AMNOG-Gesetzes im Jahr 2011 ist festzustellen, dass neue Arzneimittel zu immer höheren Preisen auf den Markt kommen. Gerade im ersten Jahr der Zulassung eines Arzneimittels haben die Pharmahersteller sehr große Gestaltungsmöglichkeiten bei der Festlegung der Arzneimittelpreise. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, die bestehenden Rechtsgrundlagen weiterzuentwickeln, um somit realistische Preisbildungsstrategien der Industrie im Solidarsystem der Gesetzlichen Krankenversicherung einzufordern.

Krankenhauskosten

Im Krankenhausbereich ist im Jahr 2016 ein überaus dynamisches Kostenwachstum festzustellen. Hierfür sind vor allem die kräftig steigenden Fallkosten verantwortlich, welche einerseits auf gesetzgeberische Maßnahmen resultierend aus dem Krankenhausstrukturgesetz zurückzuführen sind. Andererseits steigen auch aufgrund einer vergleichsweise sehr hohen Grundlohnsummenveränderungsrate – die insbesondere im Krankenhausbereich nach wie vor ein wichtiger Indikator bei der Weiterentwicklung der Vergütungsvolumina ist – die Budgets der einzelnen Kliniken deutlich. Darüber hinaus trägt unter anderem eine wieder spürbar steigende Mengenkomponente zu dem Kostenwachstum im vollstationären Krankenhaussektor bei.

Digitalisierung - Innovative Angebote der Barmer

Die Digitalisierung kann die Gesundheitsversorgung so grundlegend verändern, dass es als Krankenkasse nicht ausreicht, an dieser und jener Stellschraube ein wenig zu drehen. Deshalb hat die Barmer die neue Organisationseinheit Barmer.i gegründet. Sie wird alle digitalen Projekte bündeln, strukturieren und strategisch nach drei Säulen ausrichten, und zwar nach digitalen medizinischen Innovationen für die Patienten, digitalen Serviceangeboten für die Kunden sowie digitalen Organisations- und Prozessstrukturen. So befasste sich der Verwaltungsrat aktuell unter anderem mit der "M-sense" App, die Kopfschmerz-Attacken vorhersagen und Vermeidungsstrategien aufzeigen soll sowie mit der "Tele-Doktor-App", die Medizinischen Rat rund um die Uhr via Smartphone und Tablet anbietet.

(Veranstaltungsort: Atlantic Grand Hotel, Bredenstraße 2, 28195 Bremen | Sitzungsbeginn 10:00 Uhr | "Goldener Saal")

Gesundheitspolitische Positionen des Barmer-Verwaltungsrates zur Bundestagswahl 2017

Einstimmig verabschiedete der Verwaltungsrat am 7. April 2017 seine Gesundheitspolitischen Positionen zur Bundestagswahl 2017 unter dem Titel „Das zählt in Deutschlands Gesundheitssystem – Koordination und Zusammenarbeit“

Hier die Kurzfassung:

Das zählt in Deutschlands Gesundheitssystem - Gut zusammenarbeiten

Eine gute medizinische Versorgung kann gelingen, wenn Arztpraxen und Krankenhäuser Hand in Hand zusammenarbeiten. Es braucht offene Grenzen zwischen den Versorgungssektoren, damit die Patientenversorgung optimal abgestimmt ist. Denn die Behandlung endet nicht mit der Entlassung aus dem Krankenhaus.

Chancen der Digitalisierung nutzen

Modernste Technik hilft beim Gesundwerden. Sie spart Patientinnen und Patienten lange Wege und Wartezeit, beschleunigt Diagnosen und Behandlungen. Die Technik muss sicher sein, wie auch der Umgang mit den Daten, die Menschen für die Behandlung zur Verfügung stellen. Wichtig ist die Vereinbarung einheitlicher technischer Standards, damit Ärztinnen und Ärzte mit Versicherten schnell und reibungslos kommunizieren können. Digitalisierung ist eine Chance, die verantwortungsvoll genutzt werden muss.

Gute Medizin transparent machen

Diagnosen sind die persönlichste Information über Versicherte, die das Gesundheitswesen besitzt und sie bestimmen über deren gesundheitliche Versorgung. Daher müssen sie richtig und vollständig sein. Die Einführung klarer Vorgaben bei der Kodierung von Diagnosen in Form von ambulanten Kodierrichtlinien ist dafür notwendig.

Vom Krankenhaus um die Ecke zum Krankenhaus der besten Qualität

Routine und Erfahrung im Krankenhaus retten Leben. Deshalb sollten seltene und schwere Erkrankungen künftig in Kompetenzzentren behandelt werden. Also dort, wo die besten Spezialisten mit größtem Wissen über die Erkrankung arbeiten.

Investitionsstau bei Krankenhäusern auflösen

Krankenhäuser beklagen einen Rückstau an Investitionen. Doch die Bundesländer, die dafür verantwortlich sind, zahlen seit langem nicht ausreichend. Deshalb sollte die Bundesregierung einmalig aushelfen und aus dem Bundeshaushalt ein Sonderhilfsprogramm für Krankenhaus-Investitionen finanzieren.

Faire Wettbewerbsbedingungen schaffen

Der Finanzausgleich zwischen den Kassen soll einen fairen Wettbewerb ermöglichen. Doch genau das ist nicht gewährleistet. Bundesweite und regionale Kassen müssen gleich behandelt werden. Dafür müssen regionale Angebots- und Kostenstrukturen berücksichtigt werden.

Soziale Selbstverwaltung als Fundament guter Gesundheitsversorgung

Die Krankenkassen tragen große Verantwortung für eine gute medizinische Versorgung von über 70 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland. Eine starke Selbstverwaltung mit einer ehrenamtlichen Vertretung schafft Nähe zu den Versicherten und kennt deren Anliegen. Deshalb sollten die Selbstverwaltung und die Freiräume für ein eigenverantwortliches Handeln
der Kassen gestärkt werden.

Pflege braucht eine verlässliche Basis

Die Menschen in Deutschland werden immer älter, und immer öfter brauchen sie Pflege. Damit das Niveau der Pflege mit der allgemeinen Entwicklung im Land mithalten kann, muss es feste Regeln dafür geben, wie sich die Leistungen der Pflegekassen in der Zukunft erhöhen.

Organspende - Transplantationen nur in hochspezialisierten Zentren

Die Barmer fordert eine deutliche Reduktion der Transplantationszentren, um die Qualität in der Transplantationsmedizin zu steigern. „Wir benötigen keine 50, sondern maximal 20 Transplantationszentren in Deutschland“, erklärte Bernd Heinemann, Vorsitzender des Barmer-Verwaltungsrates, anlässlich der heutigen Sitzung des Gremiums in Bremen. In Zentren mit professionellen Strukturen und hoher Transplantationsfrequenz könnten Qualität und Transparenz mehr als anderswo garantiert werden.

Erfahrung als Auswahlkriterium

Ein Auswahlkriterium für diese Zentren könne zum Beispiel die Erfahrung sein, über die Kliniken bei der Transplantation von Organen verfügen. Hierzu könne eine Anhebung der vom Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegten Mindestmengen für Transplantationen beitragen. Zukünftig dürften dann nur noch Zentren, die diese Mindestmengen erfüllen, Transplantationen durchführen.

Vertrauen in die Organspende zurückgewinnen

Heinemann: „Organspende ist Vertrauenssache. Mit der Konzentration der Transplantationsmedizin in hochspezialisierten Zentren können wir auch verlorengegangenes Vertrauen der Bevölkerung in die Organspende zurückgewinnen.“ Hintergrund seien die sinkenden Spenderzahlen, die auch auf die Transplantationsskandale der Vergangenheit zurückzuführen seien. Laut Deutscher Stiftung Organtransplantation warten derzeit mehr als 10.000 Schwerkranke auf ein Spenderorgan, während es im Jahr 2016 nur 857 Organspender gab. Im Jahr 2010 lag die Spenderzahl noch bei 1.296.

Organspendeausweis ausfüllen

„Man kann zur Organspende stehen, wie man will. Einen entsprechenden Ausweis sollte jeder ausgefüllt bei sich tragen“, so Heinemann. Schließlich könne man beispielsweise auch seine ablehnende Haltung darin dokumentieren. „Der Organspendeausweis erspart Angehörigen im Ernstfall eine schwere Entscheidung über eine mögliche Entnahme von Organen. Auch ich habe in meinem Ausweis wichtige Anmerkungen gemacht.“

Das vorläufige Jahresergebnis 2016 der Barmer GEK weist einen Überschuss in zweistelliger Millionenhöhe aus. Im Jahr 2016 konnte die Barmer GEK über 300.000 neue Mitglieder gewinnen. Durch die Fusion mit der Deutschen BKK konnte der Mitgliederbestand zum 1. Januar 2017 um rund 12 % gesteigert werden.

Jede Stimme zählt

2017 ist in Deutschland ein Superwahljahr: Neben einigen Landtagswahlen und der Bundestagswahl findet auch die Sozialwahl statt. Bei dieser Wahl bestimmen die Barmer Mitglieder im Herbst auch den neuen Verwaltungsrat. Stichtag ist der 4. Oktober. Er handelt im Sinne der Versicherten, setzt sich ehrenamtlich für ihre Interessen ein und trifft wichtige Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung: der Verwaltungsrat. Alle sechs Jahre haben die Mitglieder der Barmer die Gelegenheit, ihren Verwaltungsrat zu wählen. Während die Sozialwahl für die Vertreter bei der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung sowie den anderen Ersatzkassen bereits am 31. Mai stattfindet, wählen die Barmer Mitglieder bis zum 4. Oktober 2017. Diese Chance, so der Verwaltungsratsvorsitzende der Barmer, sollten alle Wahlberechtigten nutzen. Denn jede abgegebene Stimme stärkt den Interessenvertretern in der Selbstverwaltung der Rücken.

(Veranstaltungsort: Hauptsitz der Barmer, Axel-Springer-Straße 44, 10969 Berlin | Sitzungsbeginn 9:00 Uhr | Raum 1.1.1)

Der Verwaltungsrat der Barmer, die zum Jahreswechsel aus der Fusion von Barmer GEK und Deutscher BKK entstanden ist, hat sich in Berlin zu einer außerordentlichen Sitzung getroffen, um den Haushaltsplan für die neue Barmer festzustellen. Der Beitragssatz der neuen Krankenkasse wird stabil bei 15,7 Prozent liegen. Das hat der 30-köpfige Verwaltungsrat der BARMER in Berlin bestätigt. Das Gremium will mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis nicht nur die 9,4 Millionen Versicherten überzeugen, sondern die Barmer soll auch im Wettbewerb der gesetzlichen Krankenkassen um Versicherte erfolgreich sein.

Deshalb legt der Verwaltungsrat auch großen Wert auf ein attraktives Produktportfolio. Der Verwaltungsrat hat in diesem Sinne entschieden, dass Barmer-Versicherte mit den Zusatzschutzpaketen der HUK-Coburg-Krankenversicherung auch nach der Vereinigung zusätzliche Leistungen ihrer Wahl zu exklusiven Bedingungen absichern können. Die Barmer bietet ihren Versicherten starke Leistungen und exzellenten Service. Für alle, die zusätzlichen Komfort wünschen oder Leistungen absichern möchten, die nicht im Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind, gibt es auch künftig die Zusatzschutz-Tarife von Barmer und HUK-Coburg-Krankenversicherung. Ihren Versicherungsschutz können Versicherte so ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen aufstocken. Und das zu exklusiven Bedingungen.

(Veranstaltungsort: Hauptsitz der Barmer, Axel-Springer-Straße 44, 10969 Berlin | Sitzungsbeginn 10:00 Uhr | Raum 1.1.1)

Neues Team führt den Barmer Verwaltungsrat

Berlin, 3. Januar 2017 - Der Verwaltungsrat der Barmer, die zum Jahreswechsel aus der Fusion von Barmer GEK und Deutscher BKK entstanden ist, hat sich heute in Berlin konstituiert. Bis zur Sozialwahl bei der Barmer im Oktober 2017 fungiert Bernd Heinemann (64) als Vorsitzender des Verwaltungsrats. Dies hat das Selbstverwaltungsgremium der Krankenkasse heute beschlossen. Heinemann gehört der Barmer VersichertenGemeinschaft an. Zu seiner Stellvertreterin wählten die Mitglieder Ulrike Hauffe (65) von der Barmer GEK-Versichertenvereinigung. Das dreiköpfige Präsidium wird komplettiert durch Dirk Wiethölter (50), dem ehemaligen Verwaltungsratsvorsitzenden der Deutschen BKK. Wiethölter ist Arbeitgebervertreter im Verwaltungsrat der Barmer.

9,4 Millionen Versicherte, stabiler Beitragssatz

Der Verwaltungsrat der Barmer besteht aus 27 Versicherten- und drei Arbeitgebervertretern. Er trifft alle Entscheidungen, die für die Barmer von grundsätzlicher Bedeutung sind, zum Beispiel legt er den Beitragssatz der Krankenkasse fest. Dieser liegt mit 15,7 Prozent exakt auf dem Niveau beider Vorgängerkassen. Die Barmer betreut rund 9,4 Millionen Versicherte. Das Haushaltsvolumen der Krankenkasse liegt im Jahr 2017 bei 37,3 Milliarden Euro. Im Wettbewerb will die Barmer mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis und einem modernen Kundenservice punkten.

Auch hauptamtlicher Vorstand bestimmt

Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat der neue Verwaltungsrat den hauptamtlichen Vorstand der Kasse gewählt. Vorsitzender des Vorstandes ist Prof. Dr. Christoph Straub, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Jürgen Rothmaier und Mitglied des Vorstandes Dr. Mani Rafii. Alle drei hatten diese Positionen bereits bei der ehemaligen Barmer GEK inne.

 

Webcode dieser Seite: u000035 Autor: Barmer Erstellt am: 28.09.2016 Letzte Aktualisierung am: 28.06.2017
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