Newsletter für Hilfsmittel-Vertragspartner

Newsletter-Archiv

Lesedauer unter 31 Minuten

Sie haben eine Ausgabe des Barmer Hilfsmittel-Newsletters verpasst? Hier können Sie alle Informationen bequem nachlesen.

Ausgabe 5/2022

Neu: Hilfsmittelreport 2022
Prägnante Darstellung der Hilfsmittelversorgung inklusive Online-Hilfsmittel-Atlas zur eigenen Recherche

Als derzeit einzige Publikation beleuchtet der BARMER Hilfsmittelreport das Feld der Hilfsmittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Er bietet eine analytische Übersicht zum Hilfsmittelmarkt bis zur Ebene der Produktgruppen.

Im interaktiven Hilfsmittel-Atlas können Interessierte selbst online analytisch tätig werden. Neben den allgemeinen Analysen zu Entwicklung und Umfang der Versorgung der Versicherten mit Hilfsmittelleistungen betrachtet die aktuelle Ausgabe als Schwerpunkt die kontinuierliche Glukosemessung mittels CGM-Systemen. Diese wurde 2016 für gesetzlich Versicherte durch den Gemeinsamen Bundesausschuss zugelassen und immer mehr Patienten wurden seitdem mit einem CGM-System ausgestattet. Aber zeigen die Geräte auch den Mehrnutzen, den der gemeinsame Bundesausschuss in seinem Beschluss angenommen hat?

Hier gelangen Sie zum Hilfsmittelreport.
Hier gelangen Sie zum Hilfsmittel-Atlas.

Mehrwertsteuer bei gleichzeitiger Abgabe von Rollstuhl und Antrieb

Elektrische Antriebe wie z.B. Rollstuhlzuggeräte, Rollstuhlschubgeräte, Aufsteckantriebe, restkraftunterstützende Greifreifenantriebe, Radnabenantriebe etc. werden grundsätzlich mit dem vollen Mehrwertsteuersatz berechnet. Eine Ausnahme besteht dann, wenn diese Antriebe gleichzeitig mit einem Rollstuhl abgegeben werden. In diesen Fällen gilt für die Einheit „Rollstuhl plus Antrieb“ der ermäßigte Mehrwertsteuersatz.

Im Rahmen des Vertragscontrollings ist aufgefallen, dass diese Ausnahmeregelung oftmals nicht berücksichtigt wird.

Wir weisen daher darauf hin, dass bei gleichzeitiger Abgabe eines Rollstuhls und eines elektrischen Antriebes immer der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für beide Hilfsmittel anzusetzen ist.

Gewusst wie – Stoma-Versorgungen richtig beantragen

Manche Stoma-Verträge der BARMER enthalten eine Preisstaffel. Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass die Versorgungsanzeigen in diesen Fällen mit zwei Versorgungseinheiten eingereicht werden müssen.

Beispiel:
Versorgung vom 01.06.2022 bis 31.05.2023
1. Versorgungseinheit: 01.06.2022 – 30.11.2022
2. Versorgungseinheit 01.12.2022 – 31.05.2023


Weitere Tipps und Informationen zum Stoma-Vertrag finden Sie auch in unseren Umsetzungshinweisen.

Ausgabe 4/2022

Neuer Service für Hilfsmittel-Vertragspartner: Das DDG ONLINE-SERVICECENTER!

Logo der DDG Deutsches Dienstleistungszentrum für das Gesundheitswesen GmbH

Die Bezahlung Ihrer Abrechnungen über Hilfsmittel übernimmt für die BARMER seit Jahren das Deutsche Dienstleistungszentrum für das Gesundheitswesen (DDG) GmbH in Essen.

Ab sofort steht Ihnen für Ihre Hilfsmittel-Abrechnungen das kostenfreie ONLINE-SERVICECENTER zur Verfügung. Über diese interaktive Schnittstelle können Sie ganz einfach und problemlos mit der DDG kommunizieren. Das erspart Ihnen eine telefonische Klärung - und somit wertvolle Zeit. Rund um die Uhr haben Sie die Möglichkeit, ausführliche Informationen zu Ihren Rechnungen wie z.B. Eingang, Bearbeitungsstand, Zahlungstermine etc. einzusehen. Über den Menüpunkt „Meine Reklamationen“ finden Sie zudem alle von Ihnen bisher eingereichten und gespeicherten Reklamationen und deren Status.

Selbstverständlich können Sie auch Absetzungen digital bearbeiten. Von der DDG vorgenommene Absetzungen lassen sich damit schnell, einfach und kostensparend online reklamieren. Durch das Setzen eigener Bearbeitungsstatus und Wiedervorlagen auf Rechnungsebene behalten Sie jederzeit den Überblick.

Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit entfallen damit auch papiergebundene Geschäftsprozesse: Stattdessen erhalten Sie eine Mitteilung an die von Ihnen hinterlegte E-Mailadresse, sobald eine neue Änderungsmitteilung für Sie im Servicecenter hinterlegt ist.

Übrigens: Auch unterwegs können Sie problemlos mit dem Smartphone oder Tablet auf das Online-Servicecenter zugreifen!

Einfach auf den Button klicken, registrieren und Vorteile nutzen!

DDG ONLINE-SERVICECENTER

Ausgabe 3/2022

BARMER bietet neue digitale Services für Versicherte im Bereich Hilfsmittel an

Seit 2020 bietet die BARMER mit dem Feature „Kompass“ innerhalb der BARMER App einen Service für Versicherte an, mit dem sie ihre Krankengeld- und Mutterschaftsgeldfälle verfolgen können und einen Einblick über die erhaltenen Zahlungen bekommen.

Seit dem 02.03.2022 wurde der Kompass um den Prozess „Hilfsmittel“ erweitert. Wir zeigen unseren Versicherten transparent an, wie der Bearbeitungsstand des Hilfsmittel-Antrages ist – vom Eingang des Kostenvoranschlages bis zur Entscheidung der BARMER. Die Versicherten sehen zudem, ob sich die Bearbeitung verzögert, beispielsweise wenn der Medizinische Dienst eingeschaltet wird oder Rückfragen mit dem Leistungserbringenden offen sind.

Nach erfolgter Genehmigung können die Versicherten die von der BARMER übernommenen Kosten und weitere Infos zur Genehmigungsdauer abrufen.
Zudem werden die Kontaktdaten des liefernden Leistungserbringenden angezeigt, damit er schnellen Kontakt, z.B. bei Reparaturen oder Rückholungen aufnehmen kann.

Da der Kompass weitere Tipps und Antworten zur Versorgung bereithält, lohnt es sich unsere Versicherten darauf aufmerksam zu machen. Die ein oder andere Rückfrage während der Versorgung kann hiermit ggf. vermieden werden.

Neugierig geworden? Schauen Sie gerne einmal auf www.barmer.de/kompass-hilfsmittel vorbei.

Neben dem Kompass haben wir auf unserer Homepage ein animiertes Erklärvideo veröffentlicht. Hier wird der Hilfsmittelprozess, vom Arztbesuch bis zur Auslieferung des Hilfsmittels, einfach und verständlich für unsere Versicherten erklärt. Auch auf dieses Video darf gerne verwiesen werden, da es viele grundsätzliche Fragen der Versicherten zum Hilfsmittel-Prozess beantwortet. Mehr Infos finden Sie unter: www.barmer.de/hilfsmittel

Neues Feature der BARMER für Leistungserbringende: FAQ zu Hilfsmittelverträgen

Unsere Internetseite speziell für Leistungserbringende im Hilfsmittelbereich wird konsequent weiter ausgebaut.

Künftig werden Ihre Rückfragen zu unseren Verträgen mitsamt Antworten in einer vertragsspezifischen FAQ-Liste zusammengeführt. In anderen Bereichen, wie beispielsweise zu den Themen Corona oder Hochwasser, hat sich die Veröffentlichung solcher FAQ-Listen durch die BARMER sehr bewährt - dass zeigen die vielfältigen, durchweg positiven Reaktionen aus Ihren Reihen.

Die FAQ-Listen veröffentlichen wir auf unserer Internetseite unter der Rubrik Vertragspartnerschaft mit der BARMER/ Umsetzungshinweise zu einzelnen Verträgen. Dort sind aktuell bereits eine FAQ zum Vertrag Stomaversorgung sowie eine FAQ zum Vertrag Badewannenlifter hinterlegt. Erreichen uns weitere Fragen aus Ihrem Keis, werden die bereits veröffentlichten FAQ selbstverständlich ergänzt sowie bei Bedarf auf andere Verträge erweitert.

Zwischenstand zum neuen BARMER-Vertrag zur Diabetesversorgung mit den sonstigen Leistungserbringenden

Ende letzten Jahres haben wir unsere Vertragsabsicht zum neuen Diabetes-Vertrag bekannt gemacht. Der neue Vertrag soll dem schnellen Fortschritt und der Innovation im Diabetesbereich gerecht werden.

Aktuell befinden wir uns mit den Leistungserbringenden, die uns ein Angebot im Rahmen der Bekanntmachung eingereicht haben, in den ersten Vertragsverhandlungsgesprächen.

Daher haben wir im Januar den bisherigen Diabetes-Vertrag gegenüber allen sonstigen Leistungserbringenden zum 30.04.2022 gekündigt.

Sobald die Verhandlungsgespräche abgeschlossen sind und ein Beitritt zum neuen Vertrag möglich ist, informieren wir Sie an dieser Stelle darüber. Sollte unser Ziel, eine Beitrittsmöglichkeit bis zum 01.05.2022, nicht erreicht werden können, werden wir die alten Verträge bis zum neuen Vertrag weiter gegen uns gelten lassen. Eine reibungslose Versorgung und Abrechnung wird somit sichergestellt.

Ende der Sonderregeln „Flut“ zum 31.03.2022

Die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten laufen zum 31.03.2022 aus.

Da auch bei uns keine Abrechnungen mit dem entsprechenden Kennzeichen mehr zu verzeichnen sind, beendet die BARMER die Sonderregelungen "Flut" zum Leistungsdatum 31.03.2022.

BARMER verlängert Abrechnungsmöglichkeit der Hygienepauschale bis 30.06.2022

Von Seiten des G-BA sowie des GKV Spitzenverbandes enden die während der Pandemie gültigen Prozesserleichterungen für den Hilfsmittelbereich am 31.03.2022.

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation haben wir uns dazu entschlossen, einen anderen Weg einzuschlagen: Für die Versorgung der BARMER-Versicherten mit Hilfsmitteln verlängern wir die Abrechnungsmöglichkeit der pauschalen Vergütung für coronabedingte Mehraufwände (Hygienepauschale) bis zum 30.06.2022.

Mit dieser Entscheidung setzen wir ein klares Signal – sowohl für den Schutz unserer Versicherten, als auch für den Schutz unserer unter Pandemiebedingungen versorgenden Vertragspartner.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Ausgabe 1/2022

Zum Verbrauch bestimmte Pflege-Hilfsmittel

Regelmäßig werden Anträge auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel über die elektronische Hilfsmittelplattform (ZHP.X3) eingereicht. Dieser Eingangskanal ist dafür jedoch nicht geeignet.

Bitte stellen Sie das Antragsformular (Anlage 4 des Vertrages über die Versorgung der Versicherten mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln gemäß §§ 78 Abs. 1 in Verbindung mit 40 Abs. 2 SGB XI) der Barmer Pflegekasse postalisch, per Fax oder gerne auch per Mail zu. Folgende Kontaktmöglichkeiten stehen Ihnen hierfür zur Verfügung.

Unsere Postadressen:
Barmer, 42266 Wuppertal (für den Postleitzahlenraum 00001 bis 46999)
Barmer, 73524 Schwäbisch-Gmünd (für den Postleitzahlenraum 47000 bis 99999)

Unsere E-Mail:
service@barmer.de

Unsere Faxnummer:
0800 3330090

Durch die Nutzung der oben genannten Zustellungsmöglichkeiten ist sichergestellt, dass es zu keinen Verzögerungen kommt.

PG 17: Häufig unwirtschaftliche Maßanfertigungen – künftig verstärktes Vertragscontrolling

Die Barmer hat bei einer Prüfung abgerechneter Maßanfertigungen festgestellt, dass in einer hohen Anzahl der Fälle mit einer hochpreisigen Maßanfertigung versorgt wurde, obgleich eine Versorgung mit konfektionierter Kompressionsware möglich gewesen wäre - teilweise sogar innerhalb desselben Herstellersortiments. Bei einem Abgleich der Patientenmaße mit den Maßtabellen verschiedener Kompressionsstrumpfhersteller ist eine Maßanfertigung noch seltener vonnöten.

Unsere Vertragspartner haben das Wirtschaftlichkeitsgebot zu beachten. Hierzu reicht es nicht aus, sich nur auf das Sortiment eines Herstellers zu beschränken. Vielmehr sind auch die Sortimente weiterer Hersteller für den Versorgungsprozess zu berücksichtigen. Ausschließlich dann, wenn aufgrund der Maße eine Versorgung mit auf dem Markt erhältlichen Serienprodukten nicht möglich ist, rechtfertigt dies eine Maßanfertigung.

Wichtig für Sie: Bei künftiger Nichtbeachtung der entsprechenden vertraglichen Regelungen behält sich die Barmer die Rückforderung des bisher entstandenen Schadens beim Leistungserbringer vor.

Ausgabe 8/2021

Verlängerung der Corona-Sonderregeln sowie der Abrechnungsmöglichkeit der Hygienepauschale bis 31.03.2022

Der GKV Spitzenverband hat die während der Pandemie gültigen Prozesserleichterungen bis zum 31.12.2022 verlängert. Dementsprechend ermöglicht Ihnen die BARMER auch die Abrechnung der pauschalen Vergütung für coronabedingte Mehraufwände bis zu diesem Datum. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

Zahlung von Zuschlägen für Hilfsmittel der Rehatechnik und für Hilfsmittel gegen Dekubitus

Die Barmer hat sich mit der Arbeitsgemeinschaft der Leistungserbringer (Egroh, rehavital, Cura-San, RSR, Sanitätshaus Aktuell und BIV) geeinigt, Zuschläge auf die in den Verträgen „Reha-Technik“ und „Hilfsmittel gegen Dekubitus“ vereinbarten Vertragspreise zu zahlen. Hierdurch sollen die pandemiebedingten Kostensteigerungen für Fracht-, Material- und Rohstoffkosten ausgeglichen werden. Die mit den Leistungserbringergruppierungen abgeschlossenen Sondervereinbarungen gelten ab 01.01.2022 (Verordnungsdatum ist maßgeblich) und sind befristet bis zum 31.12.2022.

Die Barmer hat sich entschieden, alle entsprechenden Verträge zum 01.01.2022 zu den gleichen Bedingungen anzupassen. Damit entfällt für unsere Vertragspartner ein verwaltungsaufwändiger Vertragsbeitritt. Zudem ist eine Gleichbehandlung von Gruppierungsmitgliedern und Vertragspartnern im Beitrittsverfahren sichergestellt. Eine gesonderte Zusatzvereinbarung mit der Barmer ist nicht erforderlich.

Wichtig: Bitte beachten Sie unbedingt, dass in den Kostenvoranschlägen/Rechnungen für das Hilfsmittel weiterhin nur eine Hilfsmittelpositionsnummer und ein Vertragspreis (alter Vertragspreis plus Zuschlag) anzugeben ist. Eine gesonderte Abrechnungspositionsnummer für den Zuschlag (wie bei der Hygienepauschale) gibt es nicht.

Weitere Einzelheiten zu den Zuschlägen, zum Abrechnungsprozedere und eine FAQ finden Sie hier.

PG 35 Epithesen – Neuer Vertrag ab 01. November 2021

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat zum 01. November 2021 einen Vertrag zur Versorgung mit Epithesen (PG 35) geschlossen. Maßgebend für den Stichtag ist das Verordnungsdatum.

Der Vertrag gilt auch für die BARMER. Er beinhaltet folgende Produktbereiche:

  • PG 12 – Tracheostoma-Epithesen
  • PG 17 – Kompressionstherapie (Keloid-Kompressionstherapie-Schiene)
  • PG 35 – Epithesen (einschl. Penis-Hoden-Epithesen), Epithesenzubehör/-teile, Sonstiges
  • PG 36 – Augenprothesen (ausschließlich Kunststoff)

Der Vertragspreis umfasst neben der Ausstattung der Epithese die Beratung, die Auswahl, Anpassung und Lieferung, die erforderliche Einweisung in den Gebrauch, die Information über die sachgerechte Handhabung und Pflege der Epithese sowie Reparaturen und Ersatzlieferungen für den gesamten Zeitraum der Versorgung. Gleichzeitig ist die Ordnungsgemäßheit und Funktionsfähigkeit der Epithese während des gesamten Versorgungszeitraumes von 2 Jahren unentgeltlich durch den Leistungserbringer sicherzustellen. Alle Versorgungen unterliegen der Genehmigungspflicht.

Die Einsichtnahme sowie der Beitritt zum Vertrag ist unter folgender Kontaktadresse möglich:

Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Askanischer Platz 1
10963 Berlin

vertragsbeitritte@vdek.com

Tel.-Nr.: 030 / 26931 – 0
Fax.-Nr.: 030 / 26931 - 2900

Bekanntmachung Diabetesvertrag

Die BARMER hat eine Bekanntmachung nach § 127 Abs. 1 SGB V für einen neuen Diabetesvertrag veröffentlicht.

Interessierte Leistungserbringer, deren Gemeinschaften oder Verbände haben nun die Möglichkeit, unsere Vertragsunterlagen hier zu downloaden und uns möglichst bis zum 31.12.2021 ihre Angebote einzureichen.

Bitte beachten Sie: Der Download ist erst nach Registrierung möglich!

Ausgabe 7/2021

Bekanntmachung über die Versorgung mit Orthopädischen Schuhen der Produktgruppe 31 veröffentlicht

Gemeinsame Vertragsabsicht der BARMER und der TK 

Der bekanntgegebene Vertrag beinhaltet die Lieferung von Hilfsmitteln für die Produktbereiche

  • 310301 orthopädischer Maßschuh
  • 310303 Therapieschuhe, konfektioniert
  • 310304 orthopädische Zurichtungen am konfektionierten Schuh
  • 310305 Änderungen/Instandsetzungen am orthopädischen Maßschuh
  • 310307 Diabetesadaptierte Fußbettungen
  • 310308 Spezialschuhe bei diabetischem Fußsyndrom

Die Veröffentlichung der Bekanntmachung erfolgt über unsere Beschaffungsplattform sowie über das Onlineportal der Europäischen Union TED (Tenders Electronic Daily).

Sie haben bis zum 27.10.2021 die Möglichkeit, die Vertragsunterlagen und ein Informationsschreiben mit Ansprechpartnern und anderen Details herunterzuladen. Es handelt sich nicht um eine Ausschlussfrist. Die Möglichkeit ein Angebot einzureichen besteht für Sie jederzeit.

Nach Abschluss der Vertragsgestaltung besteht zudem die Möglichkeit eines Beitritts. Informieren Sie sich weiter zur Vertragspartnerschaft mit der Barmer.

Verlängerung Hygienepauschale bis 31.12.2021

Die Barmer ermöglicht Ihnen aktuell die Abrechnung einer pauschalen Vergütung für coronabedingte Mehraufwände. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.
Diese Abrechnungsmöglichkeit war bis zum 30 September 2021 befristet. Trotz stetig sinkender Neuinfektionen aufgrund des Coronavirus SARS-CoV2 bedarf es noch weiterhin bestimmter Vorsichtsmaßnahmen. Vor diesem Hintergrund wird die Abrechnungsmöglichkeit sowie die ergänzenden Coronaregelungen bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Tipps und Hinweise im Umgang mit elektronischen Kostenvoranschlägen (eKV)

Im Hilfsmittelbereich wird Digitalisierung aktiv gelebt – Papier-Kostenvoranschläge bilden inzwischen die Ausnahme, dem elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) gehört die Zukunft. Manchmal kann es dennoch zu Problemen in der Übermittlung der eKV kommen. Wichtig sind in diesem Fall die Rückweisungsgründe – diese geben Ihnen einen eindeutigen Hinweis auf die Ursache der Rückweisung. Oftmals liegt es beispielsweise an einem fehlenden Leistungserbringergruppenschlüssel oder auch Versorgungszeitraum.

Um Ihnen die elektronische Antragsstellung zu erleichtern, stellen wir Ihnen ergänzend eine FAQ mit Erläuterungen zu den wichtigsten Rückweisungsgründen zur Verfügung.

Sie kommen nicht weiter, weil es sich um ein technisches Problem handelt? Schnelle und kompetente Hilfe erhalten Sie telefonisch über den Anbieter Ihrer Branchensoftware ( beispielsweise MIP oder Egeko, …). Erstellen Sie Ihre Kostenvoranschläge mit ZHP.X3, steht Ihnen der Support der Firma HMM Deutschland GmbH unter der kostenfreien Rufnummer (0800) 8882500 von montags bis freitags von 08 bis 18 Uhr gerne zur Verfügung.

Ausgabe 6/2021

Neuer Vertrag Sicherheitsprodukte im Bereich Diabetes

Seit dem 01.08.2021 bietet die Barmer allen interessierten Leistungserbringern einen neuen Vertrag für Sicherheitsprodukte im Diabetesbereich an. Anlass ist die Aufnahme der Sicherheitsprodukte Pen-Kanülen und Lanzetten in das Hilfsmittelverzeichnis.

Über den MIP Vertragsmanager können Sie Ihren Beitritt schnell und einfach online beantragen. Sie haben Fragen zum Beitrittsverfahren oder zum Umgang mit dem MIP-Vertragsmanager? Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zur Vertragspartnerschaft sowie zum Vertragsmanagement

Ausgabe 5/2021

Sonderregelungen für Opfer der Flutkatastrophe

Von den Überschwemmungen in Teilen Deutschlands sind auch Versicherte der Barmer betroffen.

Die Barmer möchte die Opfer der Flutkatastrophe schnell und unbürokratisch bei der Ersatzbeschaffung von verlorenen oder unbrauchbaren Hilfsmitten oder der Reparatur noch vorhandener Hilfsmittel unterstützen. Hierfür haben wir Erleichterungen im Versorgungsprozess geschaffen und in einer FAQ zusammengestellt – so ist eine Versorgung in diesen Vorgängen beispielsweise ohne ärztliche Verordnung möglich. Sofern sich betroffene Versicherte an Sie wenden, machen Sie gerne von diesen Regelungen Gebrauch. Sofern Bedarf an ergänzenden Regelungen besteht, werden die wir FAQ entsprechend fortschreiben.

Peristeen® Verbrauchseinheit zur transanalen Irrigation

Die Verbrauchseinheiten/Verbrauchsmaterialien für Peristeen sind weiterhin verfügbar und wie bisher abrechenbar. Diese werden für die Peristeen Spülsysteme benötigt, solange diese noch bei den Versicherten in Gebrauch sind (maximal 90 Anwendungen).

Die neuen Verbrauchsmaterialien für die Peristeen Plus Spülsysteme können wie folgt, unter Angabe der PZN und der Pos.-Nr. für Produktbesonderheiten, genehmigungsfrei abgegeben und abgerechnet werden.

Produktbezeichnung

PZN

Produktbesonderheit

PERISTEEN Plus-Ballonkatheter (15 Stück) standard

PZ17179322

99.99.99.0002

PERISTEEN Plus-Ballonkatheter (15 Stück) small

PZ17179397 99.99.99.0002 

PERISTEEN Plus-Konuskatheter (15 Stück)

PZ17179440 99.99.99.0002 

PERISTEEN PLUS-Wasserbeutel (3 Stück)

PZ17179339 99.99.99.0003 

PERISTEEN Plus-Schläuche

PZ17179351 99.99.99.0004 

PERISTEEN Plus-Befestigungsbänder

PZ17179345

99.99.99.0016 aus Anlage PG 15 (beachten Sie andere LEGS)

Ausgabe 4/2021

Nachrichtenfunktion in ZHP.X3

Innerhalb der Plattform ZHP.X3 (HMM Deutschland) besteht unter anderem die Möglichkeit, mit der Nachrichtenfunktion Mitteilungen von der Barmer oder HMM zu empfangen bzw. auch Nachrichten an die Barmer zu übersenden.

Wir stellen vermehrt fest, dass Leistungserbringer unsere über ZHP.X3 übermittelten Nachrichten aufgrund von veralteten Mailadressen nicht erhalten. Dieses führt zu einer unnötigen Verzögerung der Beantragungsprozesse.

Bitte prüfen Sie Ihre im Standard-Auftragsmailkonto hinterlegte Mailadresse und berichtigen Sie diese bei Bedarf.

Tipp 1: Wie kann die E-Mailadresse geändert werden?
Die E-Mailadresse kann nur mit Administrationsrechten geändert werden. Zu der Funktion gelangen Sie über folgenden Pfad: Klicken Sie auf Navi, Administration, Administrationsaufgaben und Weiterleitungen. Unter "Standard-Mailkonto Auftrag" sehen Sie die aktuell hinterlegte E-Mail-Adresse. Die E-Mailadresse kann überschrieben werden und mit anschließendem Klick auf "Speichern" aktualisiert werden.

Tipp 2: Wo kann ich die eingehenden Auftragsmails in LEOS verwalten?
Die Auftragsemails können über den folgenden Pfad verwaltet werden: Klicken Sie auf Navi, Administration, Administrationsaufgaben, E-Mail-Weiterleitungen. Darüber hinaus gehen fallbezogene E-Mails in den jeweiligen ZHP.X3 Vorgängen ein.

Verlängerung Hygienepauschale bis 30.09.2021

Die Barmer ermöglicht Ihnen aktuell die Abrechnung einer pauschalen Vergütung für coronabedingte Mehraufwände. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Seite zur Hygienepauschale.

Diese Abrechnungsmöglichkeit war bis zum 30 Juni 2021 befristet. Trotz stetig sinkender Neuinfektionen aufgrund des Coronavirus SARS-CoV2 bedarf es noch weiterhin bestimmter Vorsichtsmaßnahmen. Vor diesem Hintergrund wird die Abrechnungsmöglichkeit bis zum 30. September 2021 verlängert.

Ausgabe 3/2021

Hinweise zur Erstellung von Kostenvoranschlägen für Hilfsmittel zur Kompressionstherapie der PG 17 in ZHP.X3

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für Hilfsmittel zur Kompressionstherapie sind uns vermehrt Fallkonstellationen aufgefallen, die nicht den vertraglichen Anforderungen entsprechen. Wir bitten Sie deshalb um Beachtung der folgenden Hinweise bei der Erstellung elektronischer Kostenvoranschläge in ZHP.X3:

Problem

Lösung

  • Zusätze zu Kompressionshilfsmitteln werden als eigenständige Versorgungseinheiten im elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) übermittelt.

Beispiel:

  • Versorgungseinheit 1 (Strumpf)
  • Versorgungseinheit 2 (Zurichtung a)
  • Versorgungseinheit 3 (Zurichtung b)
  • Versorgungseinheit 4 (Zurichtung c)
  • Zusätze zu Kompressionshilfsmitteln werden als Positionen zur jeweiligen Versorgungseinheit im elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) übermittelt.

Beispiel:

  • Versorgungseinheit 1
    - Position 1 (Strumpf)
    - Position 2 (Zurichtung a)
    - Position 3 (Zurichtung b)
    - Position 4 (Zurichtung c)

Vertraglicher Hintergrund:

Zusatz A1 des Rahmenvertrages Orthopädie-Technik:

Umfassen Versorgungsanzeigen/Kostenvoranschläge Zurüstungen an einem Hilfsmittel, sind alle Positionen in einer Versorgungseinheit zusammenzufassen. Das maßgebliche Hilfsmittel ist mit seiner Hilfsmittelpositionsnummer an erster Stelle in der Versorgungsanzeige/im Kostenvoranschlag zu nennen.

Anhang 5 zur Anlage 17 des Rahmenvertrages Orthopädie-Technik:

Zusätze müssen in der Versorgungsanzeige/dem Kostenvoranschlag dem jeweiligen Hauptprodukt zugeordnet werden.

Problem

Lösung

  • Fehlende Kopien der Maßblätter bei Versorgungsanzeige bzw. Kostenvoranschlägen
  • Bitte achten Sie darauf, Ihrem elektronischen Vorgang das Maßblatt als Anlage beizufügen, sofern aufgrund von Messergebnissen eine phlebologische Versorgung mit einem konfektionierten Produkt nicht möglich und somit eine Maßanfertigung notwendig ist.  

Vertraglicher Hintergrund:

Anlage 17 des Rahmenvertrages Orthopädie-Technik (§ 2 Abs. 7)

Die Körpermaße für medizinische Kompressionsstrümpfe in der phlebologischen Versorgung sind nach dem jeweils aktuell verbindlichen Maßschema (zurzeit Güte- und Prüfbestimmung RAL-GZ 387/1 und 387/2 vom Januar 2008) abzunehmen. Sollte nach den Messergebnissen eine Versorgung mit einem konfektionierten Produkt nicht möglich und somit eine Maßanfertigung notwendig sein, so ist der Versorgungsanzeige/ dem Kostenvoranschlag eine Kopie des Maßblattes beizufügen. Im Falle des Verzichtes der Barmer auf Versorgungsanzeigen oder Kostenvoranschläge müssen die Maßblätter vom Leistungserbringer aufbewahrt werden und der Barmer auf Anforderung zur Verfügung gestellt werden. 

Problem

Lösung

  • Kompressionshilfsmittel und deren Wechselversorgung werden innerhalb einer Versorgungseinheit im eKV erfasst.

Beispiel:

  • Versorgungseinheit 1 (2 Paar)  
  • Die Kompressionsversorgungen sollten als separate Versorgungseinheiten beantragt werden.


Beispiel:

  • Versorgungseinheit 1 (1 Paar)
  • Versorgungseinheit 2 (1 Paar)
  • Es werden elektronische Kostenvoranschläge über ZHP.X3 eingereicht, die genehmigungsfrei sind. 
  • Bitte beachten Sie die Protokollnotiz zum Rahmenvertrag zur Regelung der Genehmigungsfreiheit. Sofern es sich um eine genehmigungsfreie Leistung handelt, rechnen Sie bitte direkt mit uns ab. 

Im Sinne einer effizienten Zusammenarbeit bitten wir um Beachtung der dargestellten Hinweise.

Abrechnung einer Hygienepauschale

Im letzten Newsletter berichteten wir über das Angebot der Barmer, unabhängig von den Hilfsmittelverträgen eine pauschale Vergütung für coronabedingte Mehraufwände abzurechnen. Das Angebot wird von Ihnen rege genutzt. Wir stellen jedoch aktuell fest, dass im Rahmen der Abrechnung oftmals keine Zuordnung zur Ursprungsrechnung möglich ist, da weder der Leistungserbringergruppenschlüssel des Vertrages der Hauptleistung, noch eine Rechnungsnummer der Ursprungsrechnung o. ä. angegeben wird.

Wir möchten Rechnungsrückweisungen für die Hygienepauschale im beiderseitigen Interesse vermeiden. Bitte halten Sie sich an die veröffentlichten Rahmenbedingungen. Ergänzende Informationen zur Abrechnung der Hygienepauschale stehen Ihnen auch über unsere Corona-FAQ zur Verfügung.

Neuer Online-Service: Informationen zur Abrechnung

Viele von Ihnen wissen, dass die Barmer die DDG mit der Bezahlung der Hilfsmittel-Rechnungen beauftragt hat. Aber wissen Sie auch, wohin Sie sich bei Rückfragen wenden müssen? Oder welche Stelle bei der Barmer für Sie da ist, wenn eine Klärung Ihrer Abrechnungsfrage über DDG für das Gesundheitswesen nicht möglich ist, und wie Sie diese erreichen können?

Für diese und ähnliche Fragen haben wir unser spezielles online-Angebot für Hilfsmittel-Leistungserbringer um eine eigene Informationsseite zum Thema Abrechnung erweitert. Schauen Sie doch mal rein. 

Ausgabe 2/2021

Der neue Stomavertrag 2021

Bei dem neuen Stomavertrag 2021 wurde das Beitrittsverfahren eröffnet. Alle Informationen, wie Sie einen Beitritt über das MIP-Portal abschließen können, finden Sie in unserem Artikel zum Vertragsmanagement über MIP.

Unterschiede zum bisherigen Stomavertrag:

In Bezug auf die personellen Anforderungen bestehen in dem neuen Stomavertrag 2021 wesentliche Unterscheidungen. In MIP ist der Stomavertrag mit Stomatherapeut sowie der Stomavertrag ohne Stomatherapeut veröffentlicht.

  • Bei dem Stomavertrag mit Stomatherapeut ist die umfangreiche nachgewiesenen Fachweiterbildung Stomatherapie an den in Deutschland bekannten Weiterbildungsstätten mit einem von der FgSKW anerkannten Abschluss (Pflegeexperte Stoma, Kontinenz und Wunde) oder gleichwertig, z. B.  DVET, WCET, ECET (mindestens 700 Std.), zwingend notwendig. Bitte beachten Sie auch die erforderliche Anzahl dieser Fachkräfte.

Bei der Beantragung in MIP wird die unterzeichnete Beitrittserklärung benötigt sowie ein Nachweis der Fortbildung.

  • Bei dem Stomavertrag ohne Stomatherapeut ist eine Ausbildung wie in Ziffer 2.1.1 der Anlage 2 zum Vertrag beschrieben ausreichend.

Bei der Beantragung in MIP wird hier ausschließlich die unterzeichnete Beitrittserklärung benötigt.

Ausgabe 1/2021

Kostenvoranschläge für Verträge im Bereich Rehatechnik (RT)

Uns erreichen im Bereich Rehatechnik regelmäßig Kostenvorschläge, die aufgrund der vorgebrachten Informationen und eingereichten Antragsunterlagen nicht direkt nachvollzogen bzw. bearbeitet werden können. Die sich daraus ergebende Recherchenotwendigkeit führt für unsere Versicherten, für Sie und für uns zu unnötigem Aufwand und einer vermeidbaren zeitlichen Verzögerung der Entscheidung.

Um diesen Prozess für alle Beteiligten zu verschlanken, finden Sie nachfolgend die Punkte mit dem größten Verbesserungspotenzial: 

Kostenvoranschläge für Adaptivrollstühle (Untergruppe 18.50.03)

Bei Kostenvoranschlägen für Adaptivrollstühle fehlen häufig folgende Informationen:

  • Die exakte Angabe des Hilfsmittels mittels der 10-stelligen Hilfsmittelpositionsnummer und der textlich eindeutigen Hilfsmittelbezeichnung.

Damit beantworten sich für uns beispielsweise Fragen nach dem Hersteller, der Bauart oder möglichen besonderen, individuell erforderlichen Eigenschaften.

  • Nachvollziehbare Informationen zu den Ausstattungsdetails des beantragten Adaptivrollstuhles.

Für eine Entscheidung benötigen wir insbesondere Informationen wie die Sitztiefe, -breite, Räder und Reifen, Rückenlehne oder alle sonstigen Zubehörteile. Verwenden Sie dafür einen Anpassbogen. Besonders hilfreich sind die genau bezeichneten Ausstattungsdetails über die Positionen.

  • Prüfung der Lagerabfrage mit sinnvollen Parametern.

Das Abfrageprotokoll der Lagerbestandssuche im zentralen elektronischen Hilfsmittelpool der Barmer ist dem Kostenvoranschlag inklusive der Suchparameter beizufügen, damit wir das Ergebnis nachvollziehen können. Bitte achten Sie auf eine sinnvolle Angabe der Parameter: Anstelle der Auswahl der Sitzbreite von exakt 38 cm ist hier beispielsweise die Eingabe von 36 – 40 cm deutlich zielführender, um Ergebnisse zu erzielen.

  • Die Versorgung muss ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein.

Sie beschleunigen den Prüfprozess, wenn Sie uns eine kurze Begründung für die Auswahl und Ausgestaltung des beantragten Hilfsmittels geben. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die vertraglich verpflichtende Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebotes.

  • Rückmeldung bei Wiedereinsatz-Versorgungsanfrage der Barmer

Für einen Wiedereinsatz-Vorschlag, den die Barmer generiert, erhalten Sie einen separaten Vorgang als Versorgungsanfrage. In der Praxis kommt es des Öfteren vor, dass diese Versorgungsanfrage nicht direkt in einen Zusammenhang gebracht oder Ihnen in Ihrer Branchensoftwarelösung nicht angezeigt wird. Bitte geben Sie uns nach der Sichtung einer solchen Anfrage mittels einer ZHP.X3-Nachricht eine Rückmeldung, dass der Vorgang von Ihnen geprüft wird.

Kostenvoranschläge für Rampen (Produktart 22.50.01.0)

Um die Prüfung Ihrer Kostenvoranschläge für Rampen zu beschleunigen, benötigen wir neben der Angabe der vorgeschlagenen Rampe auch die Angabe, an welchem Ort die Rampe eingesetzt werden soll (z. B. Hauseingang, Türschwellenrampe innerhalb des Hauses). Außerdem ist die Angabe notwendig, mit welchem Hilfsmittel die Rampe genutzt werden soll.

Weiter ist eine Lagerabfrage inklusive der Suchparameter zusammen mit dem elektronischen Kostenvoranschlag einzureichen. Die abgefragten Parameter sollten sinnvoll und variabel eingesetzt werden. Z. B. ist die exakt zu überwindende Höhe in der Regel nicht von entscheidender Bedeutung, da diese durch die Länge der Rampe beeinflusst werden kann und könnte bei der Parameterabfrage zunächst entfallen.

Werden nach dem Suchlauf Rampen aus dem Lager für den Wiedereinsatz vorgeschlagen und wird Ihrerseits trotzdem auf die Abforderung der eingelagerten Rampe verzichtet, ist zu begründen, warum die angezeigte(n) Rampe(n) in diesem Fall nicht geeignet ist/sind.

Rampen inklusive aller notwendigen Zubehörteile, die den Betrag von 250,00 Euro (netto) nicht überschreiten, sind im Übrigen gemäß RT-Vertrag (Protokollnotiz zu Genehmigungsfreigrenzen) genehmigungsfrei und können direkt abgerechnet werden. Hier entfällt dementsprechend die Wiedereinsatzsuche. Bitte beachten Sie hierbei die vertraglich vorgegebenen Rabattsätze.

Kostenvoranschläge im Bereich TENS-/EMS-Hilfsmittel

Uns erreichen im Bereich TENS-/EMS regelmäßig Kostenvorschläge, obwohl die vertragliche Regelung keine Genehmigungspflicht vorsieht. Die einzige Ausnahme für die Genehmigungsfreiheit sind nicht im Hilfsmittelverzeichnis gelistete Produkte. Ausschließlich in diesen Fällen ist die Einreichung eines Kostenvoranschlages vertraglich vereinbart.

Um die Versorgungsprozesse für Sie und für uns effizienter zu gestalten bitten wir nur dann einen Kostenvoranschlag zu stellen, wenn das abzugebende Produkt nicht im Hilfsmittelverzeichnis gelistet ist. 

Ausgabe 9/2020

Coronavirus (COVID-19) Pandemie

Ergänzung FAQ für Leistungserbringer über die Auswirkungen in der Hilfsmittelversorgung

Die Pandemie stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Alle Informationen rund um die Auswirkungen der Pandemie für die Hilfsmittelprozesse der Barmer finden Sie in unserer FAQ.

Die stetig steigende Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus und die weiterhin dynamische Entwicklung führte zu einer Anpassung der “Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung aufgrund des Coronavirus (COVID-19)” durch den GKV Spitzenverband. Die aktuellen Empfehlungen (Stand 04.11.2020) haben wir in unsere FAQ eingearbeitet.

Ihre Frage ist in unserer FAQ nicht dabei? Dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Corona – Hilfsmittelversorgung" an hilfsmittelmanagement@barmer.de.

Hinweis für Barmer-Versicherte: Erledigen Sie auch in Zeiten der Corona-Krise alles Wichtige online. Mit der Barmer-App können Sie zum Beispiel Ihre AU-Bescheinigung hochladen oder haben mit dem Postfach Ihre gesamte Kommunikation mit der Barmer im Blick.

Beifügung Anhang 1c zur Anlage 1 "Ausstattungsbeschreibung für orthopädische Schuhe"

Gemäß des Barmer-Vertrages für die Produktgruppe 31 Schuhe ist für die Versorgung mit orthopädischen Maßschuhen der Versorgungsanzeige bzw. dem Kostenvoranschlag des Rahmenvertrages das in Anhang 1c zur Anlage 1 geregelte Formular "Ausstattungsbeschreibung für orthopädische Schuhe" beizufügen.

Wir beobachten in der Beantragung von Kostenvoranschlägen eine erhöhte Anzahl an Rückweisungen aufgrund des fehlenden oder nicht vollständig ausgefüllten Formulars. Dies führt bei Ihnen, also auch bei uns zu unnötigen Aufwänden und Verzögerungen.

Bitte beachten Sie unsere vertraglichen Regelungen und fügen bei Versorgungen zur PG 31 Schuhe den Anhang 1c den Versorgungsanzeigen/Kostenvoranschlägen vollständig ausgefüllt bei. 

Ausgabe 8/2020

Änderung der Umsatzsteuer ab dem 01.07.2020 bis zum 31.12.2020

Aktualisierte Fassung der FAQ veröffentlicht

In unserem Newsletter 05/2020 berichteten wir, dass es im Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020 zu einer temporären Absenkung des Umsatzsteuersatzes kommt: Anstatt des vollen Umsatzsteuersatzes in Höhe von 19% gelten in diesem Zeitraum 16% und anstatt des ermäßigten Umsatzsteuersatzes in Höhe von 7% gelten 5%.

Um die Umsetzung für die Leistungserbringer im Hilfsmittelbereich zu vereinfachen, haben die Kassenverbände eine FAQ für den Hilfsmittelbereich veröffentlicht 

Aufgrund einer Klarstellung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) wurde eine aktualisierte Fassung der FAQ veröffentlicht.

Das BMF äußerte sich zur umsatzsteuerrechtlichen Bewertung von Dauerleistungen, welche sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Zu diesen Dauerleistungen gehören u.a. Fallpauschalen und Mietzeiträume. Gemäß den Ausführungen des BMF ist die Umsatzsteuer an dem Tag maßgebend, an welchem der Leistungszeitraum endet.

Die Barmer hat ihre Rechnungsprüfung entsprechend angepasst. Bitte berücksichtigen Sie ebenfalls die geänderten Regelungen bei Ihren Kostenvoranschlägen und Abrechnungen.

Abrechnung: Bezahlung von Leistungen durch die Barmer ausschließlich auf das bei der ARGE IK hinterlegte Konto möglich

Sie sind Selbstabrechner? Bitte das bei Ihrem Institutionskennzeichen (IK) hinterlegte Konto prüfen

Am 16.09.2020 eröffnete das Amtsgericht Düsseldorf das Insolvenzverfahren über das Rechenzentrum AVP Deutschland GmbH. Gemäß dem Insolvenzbeschluss ist es der Barmer untersagt, Zahlungen an das AVP zu tätigen. Dem Beschluss des Insolvenzverwalters ist Folge zu leisten.

Viele Leistungserbringer, welche ihre Abrechnungen bisher über AVP durchgeführt haben, reichen die Abrechnungen der Barmer nun über ein anderes Rechenzentrum oder als Selbstabrechner ein.

Wichtig, sofern Sie als Selbstabrechner tätig werden: Auszahlungen können bei Selbstabrechnern ausschließlich auf die bei der ARGE Institutionskennzeichen (SVI Vergabestelle) hinterlegte Bankverbindung erfolgen! Zahlungen auf eine andere als der dort angegebenen Bankverbindung – also beispielsweise auf ein in der Rechnung oder in sonstigem Schriftwechsel mitgeteiltes Konto - sind nicht möglich. Im Sinne einer reibungslosen Abrechnung stellen Sie bitte sicher, dass bei der SVI Vergabestelle für das von Ihnen genutzte IK die korrekte Bankverbindung hinterlegt ist.

Sollten Sie auf ein anderes Rechenzentrum wechseln, erfolgt die Auszahlung der Barmer unmittelbar an das neue Rechenzentrum.

Bekanntmachung über die Versorgung mit Beinprothesen der Produktgruppe 24 veröffentlicht

Gemeinsame Vertragsabsicht der Barmer und der TK

Interessierte Leistungserbringer, deren Gemeinschaften oder Verbände können ihr Interesse zu Vertragsgesprächen bis zum 9.10.2020 bekunden. 

Bitte schreiben Sie hierzu eine E-Mail an die Adresse Hilfsmittel-Vertrag@tk.de unter dem Betreff: "Bekanntmachung Beinprothetik 2020"

Wir werden dann Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Für eventuelle Fragen steht Ihnen ebenfalls die oben genannte Email-Adresse zur Verfügung (bitte gleichen Betreff verwenden).

Nach Abschluss der Vertragsgestaltung besteht die Möglichkeit eines Beitritts.

Ausgabe 07/20

Offene Rückholungen/ offene Einlagerungen/ Lagerbegehungen

Der Gesetzgeber hat die gesetzlichen Krankenkassen durch §127 Abs. 5a SGB V verpflichtet, ein erweitertes Vertragscontrolling über die Einhaltung der vertraglichen Pflichten durchzuführen. Dieses führt die Barmer aktuell insbesondere für die in ihrem Eigentum befindlichen Hilfsmittel durch.

Ein Bestandteil unserer Verträge ist unter anderem die Rückholung, Einlagerung, Wiedereinsatz oder ggf. Verschrottung von Hilfsmitteln. Die dazu erforderliche Dokumentation erfolgt über den elektronischen Weg der HMM-Plattform (ZHP.X3).

Eine Auswertung der offenen und teilweise ausgeführten Aufträge hat ergeben, dass einige in ZHP.X3 erfassten Rückholungen bzw. Einlagerungen nicht abschließend bearbeitet werden. Leider haben wir auch in vielen Fällen keine Rückmeldung auf unsere mehrfachen Erinnerungen erhalten. Aus diesem Grund möchten wir nochmals ausdrücklich auf die vertragliche Verpflichtung hinsichtlich der oben genannten Dokumentation verweisen und behalten uns vor, bei wiederholter Nicht-Bearbeitung weitergehende Maßnahmen einzuleiten.

Des Weiteren werden wir uns die oben genannten Prozesse künftig verstärkt bei Leistungserbringern vor Ort im Rahmen einer Lagerbegehung anschauen. Dabei wird unter anderem auch eine Prüfung der eingelagerten Hilfsmittel, welche Eigentum der Barmer sind, erfolgen. Die Lagerbegehungen werden rechtzeitig angekündigt, terminlich mit den betreffenden Betrieben abgestimmt und durch unseren externen Dienstleister, die Firma Manutex durchgeführt.

Wir möchten mit diesen Maßnahmen die Einhaltung der vertraglichen Anforderungen und die Qualität der Einlagerungen verbessern und freuen uns dabei auf Ihre Unterstützung.

Ausgabe 06/20

Barmer-Hilfsmittel-Vertragsmanagement erfolgreich auf MIP umgestellt

Die Barmer nutzt für ihr Vertragsmanagement ab dem 01.08.2020 die etablierte Plattform MIP der Firma medicomp.

Ab sofort können Sie in MIP online Ihre Verträge einsehen. Falls Sie einem Barmer-Vertrag beitreten möchten, können Sie hier den passenden Vertrag für sich auswählen und den Beitritt beantragen. Des Weiteren wird die Verwaltung von Vertragsteilnahmen und Versorgungsgebieten deutlich vereinfacht und kann von nun an tagesaktuell durch Sie angepasst werden.

Wie genau das funktioniert? Das erklären wir Step-by-step für Sie – schauen Sie gleich rein: Vertragsmanagement über MIP.

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass die Erstellung und Bearbeitung von Kostenvoranschlägen bei der Barmer nicht über MIP, sondern weiterhin über ZHP.X3 erfolgt.

OT-Vertrag - PG 08 Einlagen

Angabe des korrekten LEGS

Bei den aktuell eingehenden Kostenvoranschlägen und Abrechnungen fällt auf, dass im Bereich der PG 08 Einlagenversorgung kein bzw. ein falscher Leistungserbringergruppenschlüssel (LEGS) angegeben wurde.

Bitte beachten Sie zukünftig die Angabe des korrekten LEGS in den Kostenvoranschlägen bzw. in der Abrechnung. Kostenvoranschläge bzw. Abrechnungen mit fehlerhaftem LEGS werden künftig zurückgewiesen. Den korrekten LEGS entnehmen Sie bitte der Anlage 08 Einlagen des Rahmenvertrages bzw. Ihrer Beitrittserklärung.

Vertrag PG 13 Hörgeräte

Hinweise zum Beantragungsprozess von Hörgeräten

Derzeit stellen wir verstärkt fest, dass bei zahlreichen Anträgen zur Versorgung mit Hörgeräten die Hörakustiker vom vertraglich vereinbarten Beantragungsprozess abweichen und Unterlagen nicht vertragskonform bzw. unvollständig einreichen.

Folgende vertragliche Regelungen sind zwingend zu beachten:

  1. Grundsatz: Aufzahlungsfreie Versorgung

    Unsere Versicherte erhalten für ihre Hörsituation mindestens ein individuell geeignetes, aufzahlungsfreies Versorgungsangebot, ohne wirtschaftliche Aufzahlung mit volldigitalen Hörsystemen entsprechend dem festgestellten Hörverlust einschließlich der erforderlichen Otoplastik. Mit dem angebotenen Hörsystem ist das im Sprachaudiogramm ermittelte Sprachverstehen soweit möglich zu erreichen. Hierzu hält der Mitgliedsbetrieb ein ausreichendes Sortiment von aufzahlungsfreien Angeboten zum bestmöglichen Ausgleich des Hörverlustes vor.

    Die Barmer setzt hinsichtlich der aufzahlungsfrei angebotenen Hörgeräte weiterhin ein stringentes Vertragscontrolling um. Verstöße gegen diese vertragliche Regelung werden konsequent geahndet.
  2. Vorzeitige Neuversorgung mit Hörgeräten

    Bei einer vorzeitigen Wiederversorgung sind neben der ärztlichen Verordnung, ein Kostenvoranschlag sowie der Anpassbericht der vorherigen und der neuen Hörgeräteversorgung einzureichen. Dieser Kostenvoranschlag ist unter Angabe der Gründe für eine vorzeitige Folgeversorgung vom Leistungserbringer unverzüglich an die Barmer zur Prüfung einzureichen.

    Leider mussten wir vermehrt feststellen, dass die im Vertrag geforderte Begründung bei der Beantragung nicht eingereicht wird. Anträge ohne vollständige Unterlagen werden künftig zurückgewiesen.

Ausgabe 5/2020

Änderung der Umsatzsteuer ab dem 01.07.2020 bis zum 31.12.2020

Auswirkungen auf den Hilfsmittelbereich

Aufgrund des vom Koalitionsausschuss vereinbarten Konjunkturpakets kommt es vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 zu einer temporären Absenkung des Umsatzsteuersatzes: Anstatt des vollen Umsatzsteuersatzes in Höhe von 19 Prozent gelten in diesem Zeitraum 16 Prozent und anstatt des ermäßigten Umsatzsteuersatzes in Höhe von 7 Prozent gelten 5 Prozent.

Um eine möglichst einheitliche Vorgehensweise im Hilfsmittelbereich sicherzustellen, haben die Kassenverbände eine FAQ für den Hilfsmittelbereich erstellt. Demnach ist grundsätzlich das Datum der Abgabe des Hilfsmittels für die Anwendung des Umsatzsteuersatzes maßgeblich.

Die von den Kassen erstellte FAQ beleuchtet unterschiedliche vertragliche Regelungen und enthält viele praktische Beispiele. Sie finden die FAQ zur geänderten Umsatzsteuer-Regelung auf der Internetseite des Verbands der Ersatzkassen (vdek). Die Regelungen aus der FAQ-Frequently asked questions werden von der Barmer in vollem Umfang mitgetragen.

Wichtig für Sie: Da der Tag der Abgabe des Hilfsmittels für die Berechnung der Umsatzsteuer maßgeblich ist, kann es zu Abweichungen zwischen dem genehmigten Betrag und dem Abrechnungsbetrag kommen. Die Abrechnung ist daher auf den Steuersatz umzustellen, der zum Zeitpunkt der Ausführung der Leistung gilt. Wie auch in der FAQ erläutert, ist eine erneute Genehmigung hierfür nicht erforderlich.

Internetseite zum elektronischen Kostenvoranschlag ergänzt

Neuer Service für Hilfsmittel-Leistungserbringer: Übersicht über die häufigsten Rückweisungsgründe eingestellt

Dem elektronischen Kostenvoranschlag gehört die Zukunft. Bei der Barmer werden zwischenzeitlich fast sämtliche Kostenvoranschläge auf elektronischem Weg eingereicht.

Um eine zügige Bearbeitung dieser Kostenvoranschläge zu ermöglichen, werden Sie bei der Erfassung von Kostenvoranschlägen systemseitig unterstützt: Fehlt beispielsweise in der Eingabe der Leistungserbringergruppenschlüssel, erhalten Sie eine entsprechende Rückmeldung.

Neu: Auf unserer Internetseite zum elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) finden Sie nun eine Übersicht der häufigsten Rückweisungsgründe mit einer kurzen Information, auf welche Punkte Sie in diesen Fällen insbesondere achten sollten - damit unsere elektronische Kommunikation künftig noch schneller und reibungsloser abläuft.

Ausgabe 4/2020

Änderung in der Meldung und Verwaltung von Vertragsdaten ab 01.08.2020

Einführung von "MIP-Hilfsmittel-Management" (MIP) bei der Barmer

Die Barmer vereinfacht ab August die Meldung und Verwaltung von Vertragsdaten für Sie. Ab dem 01.08.2020 stellt die Barmer das Management der Vertragsdaten vom bisher genutzten System auf die etablierte Plattform „MIP-Hilfsmittel-Management“ (MIP) um. Daraus ergeben sich gleich mehrere Vorteile für unsere Vertragspartner:

  • Verwalten Sie Ihre Vertragsdaten selbst! MIP bietet Ihnen über die Online-Schnittstelle für die Barmer die Möglichkeit einer direkten Änderung und Anpassung Ihrer Daten, wie der Liefergebiete und der Kontaktdaten (z. B. Telefonnummer, E-Mail, Ansprechpartner). Die Übermittlung der bisher erforderlichen Excel-Tabellen an die Barmer entfällt vollständig.
  • Durch die Nutzung von MIP vereinfacht und verkürzt die Barmer auch das Verfahren für künftige Vertragsbeitritte.
  • Und nicht zuletzt: Für die Verwaltung der Daten für Barmer-Verträge inklusive Vertragsbeitrittsverfahren entstehen Ihnen bei Verwendung der MIP online-Schnittstelle für die Zwecke der Barmer keine zusätzlichen Kosten.

Bitte beachten Sie: Die Genehmigung von Versorgungen erfolgt für die Barmer auch weiterhin unverändert über ZHP.X3.

Wichtig für Sie:
Aufgrund der Umstellung des Verfahrens für die Pflege von Vertragsdaten ist eine Anpassung der Verträge erforderlich. Aus diesem Grund erhalten unsere Vertragspartner innerhalb der nächsten Wochen von uns ein Anschreiben mit einer entsprechenden Protokollnotiz. Bitte unterschreiben Sie die Protokollnotiz und schicken Sie diese in eingescannter Form an die E-Mail-Adresse hilfsmittelmanagement@barmer.de.

  • Selbstverständlich werden die uns vorliegenden Daten zu Ihren Vertragsteilnahmen und Versorgungsgebieten vollständig in MIP übertragen. Berücksichtigt wird der uns am 19.06.2020 vorliegende Datenbestand. Aus technischen Gründen können wir später eingehende Teilnehmer- und Versorgungsgebietslisten nicht mehr verarbeiten. Besteht kein Änderungsbedarf, brauchen Sie sich auch hier um nichts zu kümmern.
  • Ab dem 01.08.2020 können Sie über die MIP-Onlineschnittstelle auf Ihre Daten zugreifen und bei Bedarf Änderungen vornehmen. Sie erreichen MIP über die Website der Barmer oder – sofern Sie Kunde bei MIP sind – über die medicomp Homepage.
    Bitte prüfen Sie nach dem 01.08.2020, ob die Daten für Ihre Verträge korrekt und vollständig übertragen wurden. Damit beugen Sie eventuellen Fehlern bei der Abgabe von Kostenvoranschlägen, in der Abrechnung oder auch bei der Vertragspartnersuche für unsere Versicherten vor.

Sie haben noch Fragen? Auf unserer Internetseite zu MIP stellen wir Ihnen laufend weitere Informationen zur Umstellung zur Verfügung. Die dort hinterlegte FAQ passen wir laufend an. Schauen Sie vorbei!

Vertrag OT 1 - PG 01 Milchpumpen

Direktabrechnung von Milchpumpen bis zur 16. Kalenderwoche

Der bereits seit 2010 bestehende und weiterhin gültige Vertrag sieht vor, dass die Abrechnung der Tagesmiete für Milchpumpen bis zu 16 Wochen ohne eine Genehmigung erfolgen kann. Es ist allerdings festzustellen, dass uns verstärkt Kostenvoranschläge eingereicht werden, obwohl die 16 Wochen noch nicht ausgeschöpft wurden.

Dies führt bei Ihnen – und bei uns – zu unnötigen Mehraufwänden.

Bitte beachten Sie zukünftig, dass Kostenvoranschläge für Milchpumpen ausschließlich eingereicht werden, wenn die 16 Wochen überschritten werden.

Auszug aus dem Vertrag, Anlage 01:

"Überschreitet die Gesamtmietdauer einen Zeitraum von 16 Wochen, ist der Kasse rechtzeitig vor Ablauf der 16. Mietwoche unter Vorlage einer ärztlichen Verordnung über die weitere medizinische Notwendigkeit der Milchpumpe eine Versorgungsanzeige zu übermitteln. In der Versorgungsanzeige ist der Verkaufspreis der Milchpumpe anzugeben.

Die Summe der abgerechneten Tagesmietpreise für eine Versorgung darf den Verkaufspreis des jeweiligen Gerätes nicht übersteigen. Sofern die Summe der Tagesmietpreise einer Versorgung den Verkaufspreis erreicht hat, gilt eine evtl. über den abgerechneten Zeitraum hinausgehende erforderliche Mietdauer mit den Tagesmietpreisen als abgegolten.

Neben der Miete für die elektrische Milchpumpe können die Vertragspreise für die Absaugsets zusätzlich abgerechnet werden."

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