Newsletter für Hilfsmittel-Vertragspartner

Als zusätzlichen Service bietet die BARMER regelmäßig einen Newsletter mit Informationen über aktuelle Themen rund um die Hilfsmittel-Vertragspartnerschaft.

Lesen Sie bei uns, was wichtig ist:

  • Aktuelle Vertragsprojekte
  • Auswirkungen aktueller gesetzlicher Änderungen auf Ihre Vertragspartnerschaft
  • Umsetzungshinweise zu neuen Verträgen
  • Umsetzungshinweise zur Abrechnung

Sie erhalten den Newsletter bisher noch nicht, interessieren sich jedoch dafür? Hier können Sie sich einfach und unkompliziert zum Newsletter anmelden. Wenn Sie keinen weiteren Newsletter erhalten möchten, können Sie unter folgendem Link den Newsletter abbestellen.

Newsletter 1/2019

Die BARMER hat den Heil- und Hilfsmittelreport mit aktuellen Grunddaten zur Heil- und Hilfsmittelversorgung sowie ausgewählten Schwerpunktthemen aus den beiden Versorgungsbereichen veröffentlicht. Die interessanten Informationen über zeitliche und regionale Entwicklungen in der Heil- und Hilfsmittelversorgung stehen Ihnen hier zur Verfügung: Barmer Heil- und Hilfsmittelreport

Haben wir Sie neugierig gemacht? Ergänzend zu den aktuell zur Verfügung gestellten Informationen veröffentlichen wir unter diesem Link unterjährig regelmäßig weitere Artikel und Analysen zum Heil- und Hilfsmittelbereich.

Hinweise zur Beantragung und Abrechnung
Der Vertrag „Ableitende Inkontinenzversorgung“ sieht bei sämtlichen Versorgungen, in denen die Anzahl der abgegebenen Produkte die in Anhang 2 geregelte Mengenempfehlung nicht übersteigt, eine genehmigungsfreie Direktabrechnung der gelieferten Hilfsmittel vor. Diese Regelung erspart Ihnen und uns unnötige Verwaltungsaufwände.

Die Direktabrechnung kann unter Verwendung der Originalverordnung für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten erfolgen. Damit ist bei einer monatlichen Belieferung die Gesamtabrechnung nach der dritten Monatsbelieferung möglich; bei einer (ausschließlich in Absprache mit den Kunden möglichen!) einmaligen Komplettlieferung des dreimonatigen Gesamtbedarfs kann die Gesamtabrechnung bereits nach dieser Lieferung erfolgen.
Diesen vertraglichen Regelungen entsprechend werden Kostenvoranschläge für genehmigungsfreie Versorgungen von der BARMER grundsätzlich abgelehnt.

Ausnahme: Übersteigt die Anzahl der erforderlichen Produkte die vertragliche Mengenempfehlung, ist eine Genehmigung erforderlich. Für diesen Mehrbedarf ist zusammen mit dem Kostenvoranschlag eine aussagekräftige medizinische Begründung einzureichen. Die Genehmigung der BARMER umfasst in diesen Fällen einen Zeitraum von maximal 12 Monaten.

Hinweise zur Beantragung und Abrechnung von Sitzkissen
Der Vertrag „Hilfsmittel gegen Dekubitus“ sieht für Sitzkissen der Pakete 2 und 3 eine grundsätzlich genehmigungsfreie Direktabrechnung der Vertragspreise vor. Diesen vertraglichen Regelungen entsprechend werden Kostenvoranschläge für genehmigungsfreie Versorgungen von der Barmer ab sofort abgelehnt.

Ausnahme: Ein Kostenvoranschlag kann an die BARMER übermittelt werden, wenn der Herstellerverkaufspreis die im Vertrag festgelegte Grenze (siehe Anhang 1 zu Anlage 4) überschreitet und somit eine Belieferung zum Vertragspreis nicht möglich ist. Dem Kostenvoranschlag sind neben der Verordnung die Begründung für die Notwendigkeit des ausgewählten Sitzkissens sowie ein Nachweis des Herstellerverkaufspreises in Form eines Auszuges aus der Preisliste des Herstellers beizufügen.

Hinweise zur Beantragung und Abrechnung von Medikamentenverneblern für untere Atemwege

Der Vertrag „Orthopädietechnik 1“ (OT 1) sieht eine genehmigungsfreie Direktabrechnung der Vertragspreise für folgende Produkte vor:

  • 14.24.01.0 - Medikamentenvernebler für untere Atemwege
  • („Inhalationsgeräte“)
  • 14.00.24.0009 Year-Set für Babys und Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr
  • 14.00.24.0010 Year-Set für Erwachsene und Kinder nach Vollendung des 6. Lebensjahres

Entgegen der vertraglichen Regelung werden diese Hilfsmittel vielfach immer noch beantragt. Aus diesem Grund werden Kostenvoranschläge für diese genehmigungsfreien Versorgungen von der Barmer ab sofort abgelehnt.

Umgang mit Veränderungen aufgrund der Neustrukturierung
Bekanntlich wurde durch den GKV-Spitzenverband das Hilfsmittelverzeichnis in größerem Umfang überarbeitet. Dadurch kommt es in einigen Produktgruppen zur Verschiebung bzw. Neuanlage von Produktarten (7-Steller). Letztlich sind davon auch einzelne Produkte (10-Steller) direkt betroffen. Unsere Verträge basieren auf der Struktur des Hilfsmittelverzeichnisses zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Die aktuellen – teilweise weitreichenden – Änderungen werden also momentan durch die Verträge nicht abgebildet. Wir werden unsere Verträge den geänderten Rahmenbedingungen anpassen, allerdings ist dies kurzfristig nicht in vollem Umfang möglich, so dass die bisherigen vertraglichen Konditionen selbstverständlich weiter gelten.

Daher unsere dringende Bitte: Nutzen Sie bis zur Anpassung der Verträge auch weiterhin die bisherigen, im Vertrag enthaltenen Positionsnummern! Das gilt sowohl für genehmigungsfreie, also direkt abrechenbare, als auch für genehmigungspflichtige Versorgungen. Nur so ist gewährleistet, dass eine schnelle und korrekte Bearbeitung Ihrer Abrechnungen bzw. Kostenübernahmeanträge durch uns erfolgen kann.

Ausnahme: Werden Produkte ganz neu in das Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen, erhalten sie eine 10-stellige Positionsnummer innerhalb der neuen Produktart. Nur dieser Konstellation geben Sie dann bitte die neue Positionsnummer an. Zusätzlich geben Sie uns bitte mit einer „Notiz“ in ZHP.X3 einen entsprechenden Hinweis (z.B. „Produkt neu im HMV“).

Webcode dieser Seite: u000454 Autor: Barmer Erstellt am: 27.02.2019 Letzte Aktualisierung am: 05.03.2019
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