Elektronischer Kostenvoranschlag (eKV)

Dem elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) gehört die Zukunft. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der elektronische Kostenvoranschlag spart Zeit, Geld, Papier und Verwaltungsaufwand und ist bei der Nutzung einer Branchensoftware besonders bequem.

Mittlerweile erhalten wir fast 90% der Kostenvoranschläge von Leistungserbringern im Rahmen des elektronischen Verfahrens.
Der elektronische Kostenvoranschlag bietet Ihnen die Möglichkeit, die zur Entscheidung der Hilfsmittelversorgung erforderlichen Unterlagen direkt, mittels elektronischer Datenübermittlung, an uns zu verschicken.

Sie können dabei folgende Varianten wählen:

  1. Nutzung der Software unseres Dienstleisters HMM Deutschland GmbH (ZHP.X3), auch als Online-Eingabemaske.
  2. Nutzung einer anderen Branchensoftware (es gibt verschiedene Dienstleister auf dem Markt).
  3. Nutzung einer eigenen Software*

* (Voraussetzung für diese Form der Übermittlung ist die Installierung einer Schnittstelle zur Web-Plattform ZHP.X3).
Natürlich erhalten Sie unsere Antwort auf dem elektronischen Weg zurück. Insofern können Sie alle Vorteile der elektronischen Datenverarbeitung nutzen, z.B. die Weiterverarbeitung für die Abrechnung.

Datenschutz und Sicherheit

Die Daten werden ausschließlich über sichere Datenverbindungen übertragen, die den hohen Anforderungen der BARMER an den Datenschutz gerecht werden. So ist es ausgeschlossen, dass die Daten von Unbefugten eingesehen oder verändert werden können. Weiterhin werden lediglich die für die Bearbeitung zwingend erforderlichen Daten übertragen und nur im Zusammenhang mit der beantragten Versorgung verwendet.

Technische Voraussetzungen für den elektronischen Kostenvoranschlag

Die ZHP.X3-Schnittstelle steht allen Branchensoftware-Herstellern zur Verfügung und bietet damit ein Roaming zu den übrigen am Markt befindlichen eKV-Plattformen anderer Anbieter.

Erforderliche Angaben im eKV

Bitte tragen Sie alle relevanten Angaben gemäß den Verträgen ein. Wichtig sind insbesondere die Angabe des vertraglich vereinbarten LEGS, sowie die richtige Kombination aus Hilfsmittelpositionsnummer, Kennzeichen Hilfsmittel (KZH) und gegebenenfalls Produktbesonderheit. Sie finden alle erforderlichen Angaben in Ihren Vertragsunterlagen.

Grundsätzlich ist es möglich, mittels eines elektronischen Kostenvoranschlages gleichzeitig mehrere Hilfsmittel zu beantragen. Dabei ist für jedes Hilfsmittel eine Versorgungseinheit zu bilden, die auch aus verschiedenen Positionen der gleichen Produktgruppe bestehen kann, welches erst in der Gesamtheit eine funktionsfähige, dem Verwendungszweck entsprechende Versorgung ergibt.
Bitte denken Sie auch daran, die notwendigen Unterlagen (z.B. Verordnung etc.) dem eKV beizufügen (als „Anlage“ mit entsprechender Kennzeichnung anhängen).
Ihre Abrechnung muss mit den genehmigten Daten des eKV übereinstimmen. Übernehmen Sie für die Abrechnung auch das Ihnen übermittelte Genehmigungskennzeichen. Es erfolgt ein maschineller Abgleich der Genehmigungs- und Rechnungsdaten. Bei Abweichungen können die Rechnungen leider nicht bezahlt werden.

Rückweisung eines elektronischen Kostenvoranschlages

Bitte beachten Sie, dass bei fehlerhaften Einreichungen (z.B. fehlender/ungültiger LEGS) eine Annahme des eKV nicht erfolgen kann. Der Datensatz wird automatisch zurückgewiesen.

Webcode dieser Seite: u000228 Autor: Barmer Erstellt am: 19.10.2016 Letzte Aktualisierung am: 19.10.2016
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