Krankheitsfall im Ausland

Gestürzte Skiläuferin im Schnee

Versicherungsschutz vor der Reise klären

Berlin, 25. Januar 2017 - Wer für die kommenden Winterferien einen Urlaub im Ausland plant, sollte sich vor der Abreise Gedanken über seinen Krankenversicherungsschutz machen. "Bei der Urlaubsvorbereitung denkt kaum jemand über Unfallrisiken oder mögliche Erkrankungen nach. Dennoch ist ein guter Schutz wichtig, weil medizinische Behandlung im Ausland sehr teuer werden kann", sagt Nils Ermert, Barmer Experte für Versicherungsschutz.

Bei Reisen innerhalb Europas gehöre auf jeden Fall die Gesundheitskarte ins Gepäck, die jeder gesetzlich Krankenversicherte auch beim Arztbesuch in Deutschland vorlege. Auf deren Rückseite befinde sich die Europäische Gesundheitskarte "EHIC". Mit ihr habe man Anspruch auf Leistungen innerhalb des Gesundheitssystems des Urlaubslandes. Für einige Staaten außerhalb der EU, wie zum Beispiel die Türkei, gebe es spezielle Auslandskrankenscheine. Über diese könnten sich Versicherte im Internetportal der Barmer informieren und sie bei Bedarf bequem herunterladen.

Nicht ohne zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung

Die Versorgung im Ausland ist mitunter nicht so gut gesichert, wie in Deutschland. "Leider wird die EHIC nicht immer akzeptiert, und in vielen Ländern fallen teils erhebliche Zuzahlungen an, beispielsweise für Krankenhausbehandlungen. Bestimmte Dinge, wie eine Pistenrettung per Hubschrauber oder den Rücktransport in die Heimat, dürfen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland nicht übernehmen. Ein Rücktransport unter ärztlicher Aufsicht im Ambulanz-Flugzeug kostet schnell mehrere 10.000 Euro", so Ermert. Vor diesen Kostenrisiken könnten sich Reisende nur mit einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung schützen. Die gebe es für einen Bruchteil des Reisepreises bei vielen verschiedenen Anbietern.

Weitere Infos über die Leistungen im Ausland: barmer.de/a000076

Webcode dieser Seite: p007160 Autor: Barmer Erstellt am: 25.01.2017 Letzte Aktualisierung am: 25.01.2017
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