Barmer bietet differenzierte Informationen zu Cannabis

Berlin, 11. April 2017 - Mit einem neuen Informations-Service will die Barmer ihre Versicherten über den Einsatz von Cannabis-haltigen Arzneimitteln aufklären. „Kaum ein Betroffener weiß, welche Konsequenzen das neue Cannabis-Gesetz für die Versorgung von Patienten bringt. Wir bieten deshalb ab sofort eine differenzierte Patienteninformation im Internet zu diesem Thema“, erläutert Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer. Ergänzend könnten Betroffene auch den Barmer Teledoktor kontaktieren.

„Hilft Cannabis oder eine Alternative besser?“

Der Informations-Service soll vor allem die aktuell sehr häufigen Fragen beantworten. Generell wäre es aus Sicht der Barmer hilfreich, wenn der Stellenwert von Cannabis in der Medizin objektiv bewertet würde. Denn zwar sei die Zahl der heute verfügbaren Cannabis-haltigen Arzneimittel überschaubar. Die Zahl der Erkrankungen hingegen sei immens, die mit Hilfe von Cannabis geheilt oder wenigstens gelindert werden sollen, wobei andere Möglichkeiten aus dem Blickfeld geraten. „Für uns ist es wichtig, dass immer die Frage beantwortet wird, ob ein Cannabis-haltiges Medikament dem Patienten wirklich hilft oder ob es vielleicht bessere Alternativen gibt“, erläutert Günther. Vor diesem Hintergrund könne es auch mit dem Cannabis-Gesetz dazu kommen, dass Krankenkassen die Kostenübernahme für Cannabis ablehnen, dann aber sollte es auf jeden Fall eine bessere Alternative geben. Allgemeinverständliche Erläuterungen zu diesen Zusammenhängen und viele weitere Informationen hat die Barmer auf ihrer Internetseite zusammengestellt.

Mehr Informationen:
www.barmer.de/cannabis

Webcode dieser Seite: p007511 Autor: Barmer Erstellt am: 11.04.2017 Letzte Aktualisierung am: 11.04.2017
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