Mit dem Baby entspannt im Urlaubsflieger

Berlin, 14. Juli 2017 - In die Ferien mit dem Flugzeug, das ist selbst mit Babys und Kleinkindern kein Problem. Schwierig kann es jedoch bei Start oder Landung werden, wenn der Druckausgleich den kleinen Passagieren nicht recht gelingen will. Um das zu vereinfachen, können Eltern einige Minuten vorher abschwellende Nasentropfen geben. „Hilfreich ist es, wenn das Kind bei Start und Landung gestillt wird oder es ein Fläschchen bekommt. Das häufige Schlucken verringert den Druck auf den Ohren und lenkt außerdem von der ungewohnten Geräuschkulisse im Flugzeug  ab“, rät Dr. Utta Petzold, Medizinerin bei der Barmer.

Einchecken am Vortag empfehlenswert

Die Krankenkasse empfiehlt zudem, nach Möglichkeit schon am Vortag das Gepäck am Flughafen aufzugeben und einzuchecken. Das vermeidet lange Wartezeiten und Stress mit dem Nachwuchs am Reisetag. Die Familie kann dann zum Abflug bequem mit der Bordkarte direkt zur Passkontrolle und weiter zum Gate gehen. Für das Handgepäck empfiehlt Petzold neben Spielzeug und Lieblingskuscheltier einen kleinen Vorrat an Windeln, Feuchttüchern und Babynahrung. Diese ist zwar grundsätzlich von der Mengenbeschränkung für Flüssigkeiten ausgenommen. Allerdings darf nur so viel Nahrung und Flüssigkeit mit an Bord genommen werden, wie für das Baby oder Kleinkind während des Fluges gebraucht wird. Darüber hinaus sind ein Ersatz-Body und ein Jäckchen sinnvoll, da es im Flieger oft kühl ist.

Geeignete Plätze für Babys im Ferienflieger

Ein anderer wichtiger Aspekt für einen stressfreien Flug ist der richtige Sitzplatz. Eltern sollten sich möglichst früh bei der Fluggesellschaft nach geeigneten Plätzen und Möglichkeiten zur Beförderung des Kindes im Flugzeug erkundigen. „Die erste Reihe hinter den Trennwänden bietet mehr Beinfreiheit. Bei längeren Flügen können Kleinkinder dort ein wenig am Boden spielen oder krabbeln. Allerdings ist eine rechtzeitige Reservierung sinnvoll“, rät Petzold. Je nach Alter des Kindes kann man eventuell den eigenen Kindersitz für den Flug mitbringen und ihn auf einem Sitz befestigen. Allerdings sind nicht alle Modelle erlaubt, und der separate Platz kostet extra.

Webcode dieser Seite: p007945 Autor: Barmer Erstellt am: 14.07.2017 Letzte Aktualisierung am: 14.07.2017
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