Pressearchiv Mecklenburg-Vorpommern 2021

Die Zukunft der medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern steht vor vielen Herausforderungen. 

Braucht es mehr Rettungswachen in Mecklenburg-Vorpommern, um Notfälle bestmöglich versorgen zu können? Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten und fordert die Zahl der Rettungswachen im Nordosten zu erhöhen. Die BARMER MV hinterfragt, ob dieser Vorschlag sinnvoll ist.

Junge Frauen im Alter von 17 Jahren sind besonders häufig in psychotherapeutischer Behandlung. Dies ist das Ergebnis einer Analyse der BARMER unter Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 24 Jahren. 

In Mecklenburg-Vorpommern bieten immer mehr Arzt- und Psychotherapiepraxen Videosprechstunden an. Mehr als die Hälfte (58,5 Prozent) werden dabei von Psychotherapeutinnen und -therapeuten durchgeführt.

Pflegeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern können sich ab sofort für das von der BARMER geförderte computerbasierte Trainingsprogramm „memoreBox“ bewerben. Nach einer fast zweijährigen Evaluation wird das digitale Präventionsprojekt in die Regelversorgung überführt. 

Alkoholismus ist in Mecklenburg-Vorpommern keine Seltenheit. Mehr als 34.000 Menschen (2,1 Prozent) haben ein diagnostiziertes Alkoholproblem. Das geht aus ambulanten Abrechnungsdaten für das Jahr 2019 hervor. Dabei ist die Betroffenenrate hierzulande die bundesweit höchste. 

Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern haben bislang in den ersten drei Monaten dieses Jahres 629 Mal das Anfang des Jahres eingeführte pandemiebedingte Kinderkrankengeld erhalten. Bei Männern war dies 313 Mal der Fall und somit knapp halb so oft.

Immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Mecklenburg-Vorpommern sind in psychotherapeutischer Behandlung. Innerhalb von zehn Jahren (2009-2019) hat sich die Zahl der jungen Patientinnen und Patienten im Nordosten mehr als verdreifacht. Das geht aus dem aktuellen Arztreport der BARMER hervor. 

Immer mehr Menschen in Mecklenburg-Vorpommern leiden an Schlafstörungen. Auswertungen der BARMER anlässlich der bevorstehenden Umstellung auf die Sommerzeit haben ergeben, dass im Jahr 2019 knapp 95.000 Frauen und Männern im Nordosten wegen Schlafproblemen beim Arzt waren. 

Obwohl inzwischen mehr Menschen Anspruch auf eine kostenlose Darmkrebsvorsorgeuntersuchung haben, ist die Zahl der Darmspiegelungen unter den BARMER-Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern im letzten Jahr massiv zurückgegangen.

Keine anderen Erkrankungen führen in Mecklenburg-Vorpommern zu so vielen krankheitsbedingten Arbeitsausfällen wie die des Muskel-Skelett-Systems, die häufig in Form von Rückenleiden auftreten. Für rund 4,9 Fehltage waren Rückenleiden im Vorjahr ursächlich.

Der Krankenstand bei den weiblichen Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern liegt sehr viel höher als bei den männlichen. Ein Grund hierfür könnte sein, dass Frauen häufig in Berufen mit generell hohen Krankenständen wie im Pflegebereich, in der Sozialarbeit und im Verkauf tätig sind.

In kaum einer anderen Branche ist der Fachkräftemangel aktuell so deutlich spürbar wie in der Pflege. Die Corona-Pandemie hat die Situation noch verschärft und die ohnehin schon hohe Arbeitsbelastung der Beschäftigten noch einmal zusätzlich verstärkt. 

In der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe mehr als halbiert. Das geht aus einer Auswertung der BARMER hervor. 

Deutlich weniger Menschen in Mecklenburg-Vorpommern waren im vergangenen Jahr bei der Krebsvorsorge. 

Die elektronische Patientenakte der BARMER ist gestartet. Seit Jahresanfang können die Versicherten der Krankenkasse die eCare nutzen. Durch das neue digitale Angebot soll vor allem die Transparenz im Gesundheitssystem steigen.

5.1.2021 – BARMER-Patientenakte eCare: Nutzerfreundlichkeit trifft Transparenz 


Webcode dieser Seite: p016370 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 06.07.2021
Nach oben