Pressearchiv Berlin-Brandenburg 2021

Etwa 80 Prozent der seltenen Erkrankungen sind genetisch bedingt. Deshalb ist eine Untersuchung auf Fehler im Erbgut für die Diagnostik und für die Behandlung sehr wichtig. Die Barmer kooperiert bundesweit mit Zentren für seltene Erkrankungen an neun ausgewählten Unikliniken. Dort können Versicherte, die an einer seltenen Erkrankung leiden oder bei denen ein begründeter Verdacht auf eine solche Krankheit besteht, eine Genanalyse zu Lasten der Krankenkasse durchführen lassen. 

Im ersten Halbjahr 2020 haben deutlich weniger gesetzlich Versicherte in Brandenburg wichtige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen als im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie. Rund zehn Prozent betrug der Rückgang bei den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bei Frauen. Das entspricht rund 26.000 Untersuchungen.

Im ersten Halbjahr 2020 haben deutlich weniger gesetzlich Versicherte in Berlin wichtige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen als im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie. Rund elf Prozent betrug der Rückgang bei den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bei Frauen. Das entspricht rund 42.000 Untersuchungen.

Treten im Homeoffice häufiger Kopf-, Nacken oder Rückenschmerzen, brennende Augen oder Konzentrationsprobleme auf, kann eine nicht optimale Ausgestaltung des Arbeitsplatzes zu Hause die Ursache dafür sein.

Versicherte der Barmer können bis auf Weiteres auch ohne Kita- oder Schulbescheinigung Corona-bedingtes Kinderkrankengeld erhalten. Wenn sie ihr Kind aufgrund der Pandemie zu Hause betreuen müssen, reicht ein einfacher Antrag zur Auszahlung aus. Dieser steht als Vordruck auf der Webseite der Barmer bereit. Der Nachweis der Kita oder Schule zur pandemiebedingten Schließung ist nicht erforderlich, da es der Gesetzgeber derzeit nicht explizit vorsieht. 

Der erste Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres hat laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts dazu geführt, dass die Deutschen durchschnittlich ein Kilogramm zugenommen haben. Statistisch ist dies ein signifikanter Anstieg. Als Ursachen werden Bewegungsmangel und ungünstige Ernährungsgewohnheiten vermutet. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gilt es, gesundheitlichen Risikofaktoren im Lockdown konsequent entgegenzuwirken. Die Barme empfiehlt hierfür professionelle Online-Trainings.


Webcode dieser Seite: p016408 Autor: Barmer InternetredaktionLetzte Aktualisierung: 31.03.2021
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