Barmer bietet Beratung durch Hebammen an: Kooperation mit Kinderheldin

Hamburg, 11. Januar 2019 – Deutschlands Eltern stellen Hebammen mehrheitlich gute Noten aus. Allerdings haben viele Familien Schwierigkeiten, überhaupt eine Hebamme zu finden, und nutzen deshalb alternative Informationsquellen. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Onlineumfrage des Marktforschungsunternehmens respondi im Auftrag der Barmer. Dafür waren bundesweit 620 Familien befragt worden. Demnach wurden mehr als drei Viertel der Familien von Hebammen betreut. 13 Prozent konnten keine finden, zehn Prozent verzichteten darauf. 82 Prozent der Familien, die von einer Hebamme betreut wurden, bekamen kurzfristig Antworten auf Fragen rund um die Schwangerschaft.

In Hamburg gibt es etwa 340 Hebammen. Im vergangenen Jahr sind in den Geburtskliniken und dem Geburtshaus der Hansestadt 25.576 Kinder zur Welt gekommen. „Hebammen sind für Familien unentbehrliche Partnerinnen. Um mit ihnen zu kommunizieren, nutzen viele anstelle des Hausbesuchs auch Telefonate oder Chats“, so Frank Liedtke, Landesgeschäftsführer der Barmer in Hamburg. Ab sofort biete die Barmer ihren Versicherten deshalb eine Beratung durch Hebammen an. Zusammen mit dem Kooperationspartner Kinderheldin stelle die Barmer ihren Versicherten den Service während der Schwangerschaft und in den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes täglich von 7 bis 22 Uhr kostenlos zur Verfügung.

Kompetenter Rat hilft bei Unsicherheiten

Für Kinderheldin sei die Zusammenarbeit mit der Barmer die erste bundesweite Kooperation mit einer großen Krankenkasse. „Kinderheldin macht werdenden Eltern und jungen Familien ein Angebot, das schnelle und kompetente Hilfe rund um Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr bietet“, so Nicole Höhmann, die das Hebammenteam bei Kinderheldin leitet. Als Ergänzung zur bestehenden Versorgung vernetze das Unternehmen Schwangere und junge Eltern bei Unsicherheiten und medizinischen Problemen mit qualifiziertem Fachpersonal. Gerade abends, am Wochenende oder in Situationen, in denen Ärzte oder Hebammen schwer erreichbar seien, könnten Hebammen per Chat oder Telefon kompetent beraten. Dazu müssten sich die Versicherten zuvor über die Barmer-Internetseite anmelden.

Mehr Infos unter: www.barmer.de/hebammenberatung.

Webcode dieser Seite: p010838 Autor: BarmerErstellt am: 11.01.2019 Letzte Aktualisierung am: 11.01.2019
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