Barmer Report Krankenhaus

Der Barmer Report Krankenhaus basiert auf gesundheitsbezogenen Routinedaten der Barmer sowie auf Informationen aus Befragungen von jeweils spezifischen Versichertengruppen. Der Report Krankenhaus widmet sich schwerpunktmäßig Themen aus der Krankenhausversorgung, die sowohl aus Versorgungsperspektive als auch aus gesundheitspolitischer Sicht von besonderem Interesse sind.

Allein im Jahr 2014 mussten sich gut sieben Millionen Menschen wegen Adipositas in Praxen behandeln lassen und damit 14 Prozent mehr als noch im Jahr 2006. Von diesen haben immer mehr einen Eingriff zurGewichtsreduktion vornehmen lassen. So hat sich die Anzahl der sogenannten bariatrischen Operationen im selben Zeitraum bei den Barmer GEK Versicherten auf 1.070 Fälle mehr als versechsfacht und bei allen Krankenkassen auf 9.225 Eingriffe mehr als verfünffacht. Das geht aus dem Report Krankenhaus 2016 der Barmer GEK hervor.

Rückenschmerzen sind eines der häufigsten Volksleiden, fast jeder hat es mindestens einmal im Leben im Kreuz. Die Zahl dieser Krankenhausfälle ist in den Jahren von 2006 bis 2014 von 282.000 auf 415.000 angestiegen. Das belegt der Barmer GEK Report Krankenhaus 2015.

In Deutschland hat sich die Behandlung der koronaren Herzkrankheit spürbar verändert. Zwischen 2005 und 2013 erhöhte sich laut Reports Krankenhaus der Barmer GEK die Zahl der Eingriffe mit beschichteten Stents um 227 Prozent auf 204.400.

In Deutschland müssen weniger Menschen wegen Darmkrebs im Krankenhaus behandelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Report Krankenhaus 2013 der Barmer GEK. Zwischen 2005 und 2012 sank die Zahl der Betroffenen um 21 Prozent, auch Chemotherapie und Bestrahlung gehen zurück und werden offensichtlich zunehmend von niedergelassenen Fachärzten angewendet.

Eine operative Entfernung der Prostata nach Krebsdiagnose will gut überlegt sein. Das zeigen Befragungsergebnisse des Barmer GEK Reports Krankenhaus 2012. Ein Jahr nach Krankenhausaufenthalt berichtet das Gros der Patienten von erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität.

Immer mehr Menschen kommen wegen psychischer Störungen ins Krankenhaus. Ebenso stieg die Zahl der Patienten, die speziell wegen Depressionen und anderer affektiver Störungen im Krankenhaus behandelt wurden. Hier beträgt das Plus seit dem Jahr 2000 rund 117 Prozent.

Rentner ohne künstliches Knie- oder Hüftgelenk könnten schon bald in der Minderheit sein. Diese Schlussfolgerung legen Zahlen aus dem Barmer GEK Report Krankenhaus 2010 nahe. Denn in deutschen Krankenhäusern werden immer mehr neue Hüft- und Kniegelenke implantiert.


Webcode dieser Seite: p006257 Autor: Barmer Erstellt am: 15.12.2016 Letzte Aktualisierung am: 15.12.2016
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