Barmer Heil- und Hilfsmittelreport

Die Heil- und Hilfsmittelreports der Barmer geben aufschlussreiche Einblicke in die Versorgung der Versicherten mit Hilfsmitteln und Heilmittelverordnungen. Zentral ist hierbei die Frage, ob die verordneten Heilmittel nachweisbar wirksam sind und Nutzen erbringen können.

In Deutschland sind die Ausgaben für Heilmittel massiv gestiegen. Allein bei der Barmer GEK haben sie sich binnen zwei Jahren um 15 Prozent auf 822 Millionen Euro im vergangenen Jahr erhöht. Zudem gibt es deutliche regionale Ausgabenunterschiede bis zu über 200 Prozent in der Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Podologie. Dies geht aus dem aktuellen Heil- und Hilfsmittelreport 2016 der Barmer GEK hervor.

Knapp 85 Prozent aller Patientinnen und Patienten über 65 Jahre werden in Deutschland nach einem Schlaganfall entweder rehabilitativ oder mit Heilmitteln behandelt. Allerdings klaffen weiterhin Lücken bei der ganzheitlichen und interdisziplinären Versorgung im Krankenhaus. So wird nur gut jeder Zweite auf einer speziellen Schlaganfallstation, einer sogenannten Stroke Unit, behandelt. Das geht aus dem Heil- und Hilfsmittelreport 2015 der Barmer GEK hervor.

In Deutschland leiden Patienten unnötig lange an chronischen Wunden, so ein Ergebnis des Heil- und Hilfsmittelreports 2014. Darin war die Versorgung von chronischen Wunden am Unterschenkel in den Jahren 2009 bis 2012 analysiert worden.

In Deutschland brauchen immer mehr Menschen Heil- und Hilfsmittel wie Hörgeräte, Physiotherapien oder Adaptionshilfen - das zeigt der Heil- und Hilfsmittelreport 2013 der Barmer GEK.

Die Heil- und Hilfsmittelversorgung geht noch vielfach am Patientenbedarf vorbei. Besonders Kinder, Rückenkranke und Pflegebedürftige sind davon betroffen. Das zeigen neue Analysen der Barmer GEK.

Ausgabendynamik, vernachlässigte Therapieoptionen und technikgetriebene Innovationen – die Bilanz des Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreports 2011 fällt gemischt aus.

Immer mehr Kinder leiden unter Rückenschmerzen. Das ist einer der Ergebnisse des Barmer GEK Heil- und Hilfsmittel-Report 2010, der die Ausgaben für Heil- und Hilfsmittel wie die Physiotherapie analysiert.


Webcode dieser Seite: p006261 Autor: Barmer Erstellt am: 15.12.2016 Letzte Aktualisierung am: 15.12.2016
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