Gesundheitsreport 2010 - Teil II: Gesundheitskompetenz

Wie gut können Menschen Krankheiten bewältigen und ihre Gesundheit erhalten? Setzen sich Männer und Frauen unterschiedlich mit Gesundheit auseinander? Warum gehen Arbeitnehmer krank zur Arbeit? Solche Fragen standen im Mittelpunkt einer Internetbefragung zur Gesundheitskompetenz, die Wissenschaftler des Kompetenzzentrums für Fortbildung und Arbeitsgestaltung der Bergischen Universität Wuppertal im Frühjahr 2010 im Auftrag der Barmer GEK durchgeführt haben.

Cover Gesundheitsreport 2010 - Teil 2

Ergebnisse der Internetstudie zur Gesundheitskompetenz

Insbesondere für Unternehmen und Organisationen liefert die Studie nützliche Hinweise. Eine gesunde Arbeitssituation fördert individuelle Gesundheitskompetenz, sie führt privat und beruflich zu mehr Wohlbefinden und besserer Gesundheit.

Auffällig sind die Ergebnisse zur geschlechterspezifischen Gesundheitskompetenz: Bei Frauen steigt die Kompetenz mit dem Alter an, bei Männern bleibt sie relativ konstant. Frauen mit hoher Gesundheitskompetenz informieren sich mehr über gesundheitsrelevante Themen und zeigen eine hohe Vorsorgeorientierung. Bei Männern mit hoher Gesundheitskompetenz zeigt sich dagegen eine auffällige Abweichung. Sie beteiligen sich vergleichsweise selten an Gesundheits-Checks. Die Vorsorgeorientierung ist genauso niedrig ausgeprägt wie bei Männern mit niedriger Gesundheitskompetenz.

Webcode dieser Seite: p003536 Autor: Barmer Erstellt am: 15.12.2016 Letzte Aktualisierung am: 15.12.2016
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