Gastbeitrag von Babett Pfefferlein: „Dieses Modell wird erfolgreich“

Gesundheitspolitische Sprecherin und Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Thüringer Landtag

Ärztliche Notdienstkooperation – Gesundheitspolitikerin Babett Pfefferlein (Bündnis 90 / Die Grünen) besuchte die Notaufnahme im DRK-Krankenhaus Sondershausen. Im Gespräch mit der Barmer schildert sie ihre Eindrücke:

Neuer Inhalt

Die DRK-Krankenhausgesellschaft mit ihren drei Häusern in Thüringen geht schon heute neue Wege und etabliert gerade ihr Modell der Ärztlichen Notdienstkooperation. Das ist ein System, von dem ich mir gut vorstellen kann, dass es nach der Pilotphase flächendeckend angeboten werden könnte. Das Modell der „Ärztlichen Notdienstkooperation“ sieht vor, dass zum Beispiel an den Wochenenden oder mittwochs nachmittags der ärztliche Bereitschaftsdienst direkt in den Notaufnahmen der Krankenhäuser seinen Sitz hat. Speziell qualifiziertes Personal empfängt die Patientinnen und Patienten. Ein erster Check wird bereits jetzt durchgeführt und so wird jeder Ankommende je nach Symptom dem zuständigen Mediziner vorgestellt.

Im Gespräch mit Pfleger Patrice Schönborn wurden mir die Vorteile geschildert: Diese Methode verkürze die Wartezeit für die Patientinnen und Patienten, die besonders an den Wochenenden und an Brückentage manchmal unangenehm lang gewesen sei, so Schönborn. Mit dem neuen System habe sich die Patientensicherheit erhöht, es können doppelte Wege vermieden werden und auch die Arbeitsbedingungen in unseren Notaufnahmen seien sehr viel besser geworden, erklärte er.

Für mich als gesundheitspolitische Sprecherin sind das wichtige Punkte, denn ich kämpfe  dafür, dass durch die notwendige Neustrukturierung der DRK-Krankenhäuser im Kyffhäuserkreis und in Sömmerda auf Dauer alle Häuser mit ihren Spezialisierungen in den Fachabteilungen erhalten bleiben. Mit der hier entwickelten Ärztlichen Notdienstkooperation wird auch in Zukunft eine qualifizierte Erstversorgung im Notfall für jeden Patienten gewährleistet sein. Nachdem ich die Notaufnahmen in Sömmerda und Sondershausen besuchen durfte, bin ich überzeugt, dass dieses Modell erfolgreich sein wird.

Die komplette Ausgabe zum Herunterladen mit weiteren Beiträgen und Informationen.

STANDORTinfo bestellen

Kontakt für die Presse:

Robert Büssow
Telefon 0800 333004 25-2230 oder 0361 789 52630
E-Mail: robert.buessow@barmer.de

Folgen Sie uns auch auf Twitter unter BARMER_TH

Webcode dieser Seite: p009195 Autor: Barmer Erstellt am: 19.03.2018 Letzte Aktualisierung am: 19.03.2018
Nach oben