Schneller Rat für beherzte Helfer: Kindernotfall-App

Erfurt, 27.12.2017 - In Thüringen sind im vergangenen Jahr 646 Kinder bis 15 Jahren im Straßenverkehr verunglückt – davon jedes vierte schwer. Auf diese aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik verweist die Barmer in Thüringen. „Wenn Kinder und Jugendliche einen Unfall erleiden, sollte man bei den Erste-Hilfe-Maßnahmen einige Besonderheiten berücksichtigen. Deshalb hat die Barmer gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe eine Kindernotfall-App mit den wichtigsten Hinweisen für Ersthelfer entwickelt. So muss niemand Angst haben, etwas falsch zu machen, und kann beherzt helfen“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Thüringen. Die App hilft, Symptome zu erkennen, gibt Anleitung für Erste-Hilfe-Maßnahmen und sucht die nächste Kinderarztpraxis oder Kindernotfallambulanz. „Jeder, der Kinder hat oder beruflich, privat oder ehrenamtlich mit Kindern zusammen ist, sollte sich die kostenlose App herunterladen“, so Dziuk. Die App ist sowohl für Apple- als auch für Android-Geräte verfügbar. Neuer Inhalt Neuer Inhalt

Gemeinsame Entwicklung von Barmer und Johanniter-Unfall-Hilfe

So erhalten die Helfer zum Beispiel Anleitung, wie man einen Druckverband anlegt oder das verunglückte Kind in die Stabile Seitenlage versetzt. Darüber hinaus enthält die App Hinweise zu den richtigen Maßnahmen im Falle von plötzlich auftretenden Bauch-, Kopf- oder Brustschmerzen bei Kindern. Besonders hilfreich sind außerdem die Hinweise zur nächst gelegenen Notaufnahme, Apotheke oder zum Kinderarzt, die die App mit einer Standortbestimmung des Smartphones angibt. Die Kindernotfall-App könne weder einen Arztbesuch ersetzen, noch mache sie einen Erste-Hilfe-Kurs überflüssig, betont Dziuk. Um in der Situation eines Notfalles, sei es im Sport, Haushalt oder im Straßenverkehr, Gewissheit zu haben, das Richtige zu tun, biete die App konkrete, qualitätsgesicherte Ratschläge und Handlungsempfehlungen.

Neuer Inhalt Mit Checklisten der App können Eltern zudem dafür sorgen, dass Kinder zu Hause oder im Garten vor Unfällen und Vergiftungen ein Stück weit geschützt sind. Mehr unter www.barmer.de/g100453

Weitere Infos zur Digitalisierung bei der Barmer erhalten Sie in STANDORTinfo - hier als Download.

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Webcode dieser Seite: p008763 Autor: Barmer Erstellt am: 27.12.2017 Letzte Aktualisierung am: 27.12.2017
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